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Drwebhelp, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3230
Erfahrung:  20 Jahre eigene Praxis, Allgemein und Tropenmedizin.
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Hallo, Erkältungen wirken sich bei mir stark auf die Ohren

Kundenfrage

Hallo,
Erkältungen wirken sich bei mir stark auf die Ohren aus. D.h. mein Hörvermögen wird eingeschränkt.
Diese Hörminderung klingt nach der Erkältung verzögert ab. Bei der letzten Erkältung jedoch nicht. Bei dem ersten Besuch beim Ohrenarzt hat man verhärteten Ohrenschmalz entfernt. Die Beeinträchtigung blieb aber.
Beim zweiten Besuch wurde ein Hörtest durchgeführt, angeblich kein Hörverlust. Hören auf der linken Seite kann ich trotzdem nicht. Zusätzlich hat man eine Art Ablagerung am Trommelfell festgestellt, die operativ entfernt werden muss, aber keine Auswirkung auf meine Hörleistung haben soll. Ich bin nun ein wenig verunsichert.
Frage: Was kann nun Ursache dieses Hörverlustes sein?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Drwebhelp hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo und guten Tag,

ich berate sie gerne zu Ihrer Frage.Leider liegt ein technisches Problem vor, sodass die Chatfunktion zur Zeit nicht zur Verfügung steht. Daher antworte ich in diesem Modus, der Ihnen aber keine Nachteile bringt und sie auh Fragen an mich stellen können.
Nun zur Beantwortung Ihrre Frage. Es ist in der Tat eine verwirrende Aussage die da bezüglich Ihrer Beschwerden getroffen wurde.
Wenn sie Hörverlust beklagen, kann doch nicht behauptet werden, dass dieser nicht vorhanden ist.
Ein solcher Hörverlust kann durch Entzündungen, die ja auch durch Erkältungen ausgelöst werden, natürlich entstehen. Diese klingen dann bei abklingender Entzündung der Logik entsprechend , auch wieder ab wenn sich die Erkältung bessert.
Das die Entfernung des verhärteten Ohrenschmalzes da auch keine Besserung eingebracht hat, ist nicht verwunderlich, das dies ja die Entzündung nicht ungeschehen macht.
Wurde denn mal zur Behandlung ein Antibiotikum eingesetzt oder ein antientzündliches Mittel wie Diclofenac oder Ibufrofen?
Im Innenohr findet ja das eigentliche Hören statt. Das Hörorgan, die Kochlea, ist die Schaltstelle für die Verarbeitung und Umwandlung der Schallwellen in Nervenimpulse. Die empfindlichen Sinneszellen, die Haarzellen, benötigen ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe, ebenso wie der weiterleitende Hörnerv und die Hörbahnen im Gehirn. Eine Mangelversorgung aufgrund von Durchblutungsstörungen führt zu Funktionseinbußen in den betroffenen Stationen, so kann es durchaus sein, dass nicht nur entzündliche Vorgänge diese Beschwerden auslösen, sondern auch eine Durchblutungsstörung vorliegen kann.
Desweiteren kann eine sogenannte Otosklerose vorliegen, eine Verknöcherung der Gehörknöchelchen, was eine Hörminderung mit sich bringt.
Bei der Otosklerose kommt es im Laufe der Zeit zu einer zunehmenden Verfestigung des Steigbügels. Dies hat zur Folge, dass die Schallwellen nicht mehr über die Gehörknöchelchenkette übertragen werden können. Die Auslöser zu dieser Erkrankung sind bis heute nicht bekannt.
Medikamentös kann die Otosklerose bisher nicht geheilt werden. Es gibt jedoch eine Reihe operativer Verfahren, um eine Otosklerose zu behandeln. Eine Möglichkeit besteht in der Herstellung eines neuen künstlichen Schallwellenweges zur Schnecke (Fensterungsoperation), über den die eintreffenden Schallwellen wieder zum Gehörgang weitergeleitet werden können.
Diese wird bei Ihnen wohl vorgesehen sein und ist auch von der Prognose her als erfolgreich anzusehen und demnach auch anzuraten ist.

Insgesamt würde ich Ihnen anraten, sich eine zweite Meinung einzuholen, damit ihre verständliche Verunsicherung beseitigt werden kann. Ich hoffe, hier schon ein wenig dazu beigetragen zu haben und sie nun etwas aufgeklärter sind.
Das man Ihnen bezüglich Ihrer Hörminderung nicht wirklich Aufschluss gegeben hat, ist für mich schwer nachvollziehbar.

Ich wünsche alles Gute im weiteren Verlauf, sollten noch Fragen bestehen, stehe ich gerne zur Verfügung.

MFG
Dr. Garcia
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Hallo,


Danke für die schnelle Antwort. Dioe anstehende Operation soll nur die Verhärtung am Trommelfell beseitigendie von dort auds ins mittelohr wuchern soll und unter umständen weitere Teile des Gehörs oder wenn man keine Abhilfe schaft auf das Gesicht sich übertragen.


Gut der Op- kann ich vielleicht zustimmen. Wenn nun keine Besserung erfolgt kann man dann nochmals operativ am Ohr rumpfuschen?

Experte:  Drwebhelp hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo noch einmal,

zunächst würde ich mittels Ohrspiegelung einen festen Befund einfordern, damit zweifelsfrei geklärt ist, um was es sich handelt.
Wenn es sich um Gewebewucherungen handelt, müssen diese ebenfalls operativ entfernt wreden. Diese Wucherung kann ebenfalls zu dauerhaften Entzündungen im Mittelohr führen und damit die Hörminderung verursachen.
Ich gehe davon aus, dass , egal welche Form bei Ihnen vorliegt, eine Besserung zu erzielen ist.
Um eine gute und erfolgreiche Behandlung zu bekommen, sollten sie sich schon an eine Fachklinik wenden und sich vorab, wie schon oben geraten, eine zweite Meinung einholen. Ich freue mich , wenn ich Ihnen helfen kann und auch über eine freundliche Bewertung meiner Arbeit. ;-)

Ich wünsche alles Gute und rasche Besserung,

MFG
Dr. Garcia
Experte:  Drwebhelp hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo

Sie haben meine Antwort zu Ihrer Frage gelesen und keine weiteren Rückfragen gestellt. Sollten Sie noch weitere Fragen zu dem Thema haben, beantworte ich Ihnen diese gerne.
Ansonsten honorieren sie meine Arbeit bitte durch eine positive Bewertung, so wie es laut Geschäftsbedingungen von JA vorgesehen ist. Ich bitte um Verständnis.
Eine Bewertung lösen sie aus, in dem Sie ein freundliches Smiley anklicken, Danke ;-)

Vielen Dank und alles Gute.

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