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Drwebhelp, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3230
Erfahrung:  20 Jahre eigene Praxis, Allgemein und Tropenmedizin.
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Guten Abend, es geht um Blutwerte (Cholesterin, Leberwerte,

Beantwortete Frage:

Guten Abend,
es geht um Blutwerte (Cholesterin, Leberwerte, Bild einer Fettleber in Sonographie) und die Notwendigkeit, Cholesterinsenker einzunehmen. Ich bin männlich, 47 Jahre alt, etwas übergewichtig mit 90 kg/177 cm. Seit etwa zwei Jahren leide ich auch verstärkt unter Verdauungsbeschwerden (Reizdarm).
Auffällige Werte sind: GPT 57+, MCHC 32.8, LDL 194+, HDL 48, LDL/HDL atherogener Index 4.0+, Cholesterin (GESU) 274++, Triglyceride 241+.
Der GGT liegt bei 49.
Der GPT hat sich in den letzten 8 Monaten verdoppelt, sei dem Sommer 2007 mehr als verdreifacht (von GPT 17).
Weitere Werte kann ich gerne liefern.
Welche Nebenwirkungen haben Cholesterinsenker (Atorvastatin), mein Arzt hat nur von Muskelschmerzen gesprochen, im Beipackzettel stehen unter häufige Nebenwirkungen jedoch Übelkeit, Halsschmerzen, Entzündung der Luftwege, Verdauungsstörungen, Durchfall und einiges mehr.
Sind pflanzliche Cholesterinsenker eine Alternative?
Danke XXXXX XXXXX für Ihre Antwort
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Drwebhelp hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo und guten Tag,

sowohl ihre Werte als auch ihre Beschwerden sprechen für Fettleber,die ursächlich , neben falscher Ernährung viele Auslöser haben kann.
Die Ursachen für eine Fettleber können Alkoholmissbrauch, Übergewicht, Stoffwechselstörungen oder die Einnahme leberschädigende Medikamente sein.
Grundsätzlich ist eine Fettleber rückbildungsfähig, wenn die auslösende Ursache abgestellt wird. Die Fettleber ist ein (krankhafter) Zustand mit einer erhöhten Fetteinlagerung in die Leber. Ein Großteil der Leberzellen enthält Fetttröpfchen, die vor allem aus Triglyzeriden (Neutralfetten) bestehen. Die Anzahl und Größe der Fetttröpfchen nimmt im Laufe der Erkrankung zu. Eine Verfettung der Leber entsteht, wenn das Gleichgewicht zwischen der Zufuhr bzw. Bildung von Fetten und ihrem Abbau bzw. Abtransport aus der Leber gestört ist. Auch Störungen des Fettstoffwechsels mit gesteigerter Fettbildung, verringertem Fettabbau oder einem Mangel an Transporteiweißen für Fette können eine Fettleber verursachen un ddie Werte ansteigen lassen. Hier solte auch eine Kontrolle der Gallenwege stattfinden, um einen Gallenwegsstau auszuschliessen.
Eine reine Fettleber verursacht oft keine oder nur leichte, unspezifische Beschwerden wie Völlegefühl, Druckgefühl im rechten Oberbauch, leichte Übelkeit, Blähungen und verminderte Leistungsfähigkeit. Daher wird die Fettleber häufig gar nicht oder nur bei einer Untersuchung aus anderen Gründen erkannt. Eine Magenspiegelung mit Sichtung der Galle und der Gallengänge wäre also die notwendige Konsequenz und die nageagte Diagnostik.
Sie fragen nach Nebenwirkungen die grundsätzlich jedes Medikament mit sich bringt, aber müssen nicht bei jedem Menschen auftreten. Daher sollte man zunächst einmal einen Versuch starten, den Cholesterinwert damit zu senken.
Wichtigste Massnahme bei Ihnen sollte eine Ernährungsumstellung sein, denn nur so können sie dauerhaft wirklich etwas an ihrem Zustand ändern und auch die Werte verbessern.
Hier solte konsequent auf schlechte Fette verzichtet werden, Alkohol so gut wie vermieden werden und der Kalorienverbrauch durch moderate sportliche Tätigkeiten angekurbelt werden. Ein Gewichstreduzierzng bringt auch eine Verbesserung des Krankheistzustandes mit sich.
Die Regeneration der Leber kann durch ein pflanzliches Arzneimittel mit Mariendistel-Extrakt und auch Artischockenextrakt gefördert und deutlich verbessert werden. Zusätzlich rate ich Ihnen das Mittel Rowachol an. Das Mittel besteht aus pflanzlichen Ölen und steigert die Sekretion von Gallensäuren. Es wirkt krampflösend und blähungslindernd. Die Durchblutung von Drüsen, die Verdauungsenzyme abgeben, wie z.B. der Leber, wird gesteigert. Die Darmtätigkeit wird aktiviert . Das Mittel wirkt in Kombination mit Gallensäuren günstig auf die Auflösung von im Röntgen strahlendurchlässigen Gallengangssteinen und entzündungshemmend bei Erkrankungen von Leber- und Gallenwegen. Es wird rasch vom Verdauungsapparat aufgenommen. Dabei ist es schonend und sehr rasch wirksam.

Abschliessend noch ein Link auf eine informative Seite, auf der sie intesive Info zur Ernährung finden werden.

http://fettleber-ernaehrung.de/ueber-uns/

Mit den genannten Massanhmen solten sich ihre Leberwerte deutlich verbessern .

Ich wünsche Ihnen rasche Besserung und alles Gute im weiteren Verlauf,

MFG

Dr. Garcia





Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Dr. W. Garcia,



Ihre Antwort hat mich in der Ausführlichkeit mit den zahlreichen Informationen, aufgezeigten Zusammenhängen und Vorschlägen sehr positiv überrascht - vielen Dank dafür!


Alkohol trinke ich nur selten, auch ernähre ich mich nicht besonders fettreich (keine Wurst, täglich etwas Käse, Milch, ab und zu Schokolade in Maßen, mageres Fleisch).


Die Fettleber wurde vor etwa 20 Jahren diagnostiziert, da die Leberwerte jedoch in Ordnung waren, nichts unternommen. Das Cholesterin ist seit etwa 10 Jahren etwas erhöht, seit fast zwei Jahren um die 280. Jetzt haben sich auch die Leberwerte verschlechtert.


Sie sprechen alternative Medikamente an, würde ich diese dann gleichzeitig zum Statin einnehmen oder den Cholesterinsenker wieder absetzen nach einiger Zeit und nur mit den pflanzlichen/natürlichen Mitteln weitermachen und in welcher Kombination?


Zur Zeit nehme ich noch ein hochdosiertes Gingkoextrakt ein (wegen Tinnitus), verträgt sich das mit dem Atorvastatin?


Das sind meine abschließenden Fragen - die besten Wünsche auch für Sie.


 

Experte:  Drwebhelp hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo noch einmal,

 

es freut mich, wenn Ihnne meine Ausführungen zugesagt haben und Ihnen weiterhelfen.

 

Cholesterin kann auch mal anlagebdedingt höher sein, man sollte es aber kontrollieren, damit man es eingrenzen und in der Balnace halten kann. Das Ginko dürfen sie ohne Bedenken weiter nehmen, auch die anderen angeratenen Mittel können beliebig begleitende eingesetzt werden, ohne Schaden anzurichten. Eine Abklärung durch eine Magenspiegelung bezüglich der Galle halte ich aber dennoch für angebracht, um auch die erhöhten Leberwerte abzuklären.

 

 

Ob sie zu einem späteren Zeitpunkt mal die schulmedizinischen Medikamente ganz weglassen können, muss anhand der Werte abschätzen und entscheiden, dies sich ja dahingehend verbessern können. Warten sie aber zunächst die Wirkung ab. Dazu wünsche ich alles Gute und rasche Besserung,

 

 

MFG

 

Dr. Garcia

Drwebhelp und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Guten Abend Dr. Garcia,


ich knüpfe an die letzte Beratung an (siehe oben, vom 9. Juli 2013), inzwischen sind drei Monate vergangen und die Situation hat sich verändert:


Nachdem ich über diese Zeit Atorvastatin eingenommen habe, sind meine Blutfett- und Leberwerte wieder im normalen Bereich (GGT 57; GOT 24; GPT 37; Gesamtcholesterin 161; LDL 98; Triglyceride 145). Wenn Sie mit den obigen Werten vergleichen, eine sehr erfolgreiche Therapie.


Nun meine Bedenken: mein Arzt (Internist) schlägt vor, dass ich das Statin weiternehme, am besten immer. Da ich kein hohes Übergewicht habe und das Medikament gut vertrage, durch bloße Ernährungsumstellung oder Abnehmen ließe sich das Cholesterin höchstens um 10 % senken. Bei mir handele es sich seiner Meinung nach um eine Stoffwechselstörung, zwar könnte ich 10 Jahre so weiter machen ohne Statin, aber das würde sich später rächen durch Einlagerungen in den Gefäßen. Besser schon jetzt etwas tun war seine Devise. Eine alternative erfolgreiche Behandlung gebe es nicht. Nicht die Fettleber sei das Problem, sondern meine Veranlagung zur Fettstoffwechselstörung. Er verglich das mit Diabetes (Diabetiker brauchen auch Insulin).


Ich kann das alles nachvollziehen, nur wie kann der Arzt sich so sicher sein, dass meine Stoffwechselstörung genetisch bedingt ist (ohne Gentest)? Ist das Statin der beste Weg trotz möglicher späterer Schäden (Nebenwirkungen)? Der Arzt war der Meinung, dieses Risiko sei gering zu veranschlagen nach evidenzbasierten Studien und Erfahrungen mit anderen Patienten.


Wie sehen Sie das und sind natürliche Alternativen (Lebensmittel, Nahrungsergänzung, Bewegung, Heilfasten, pflanzliche Medikamente etc.) wenig erfolgversprechend?


 


P.S.: Die von Ihnen angeratene Magenspiegelung habe ich durchführen lassen, sie war unauffällig. Der Reizdarm ist etwas besser geworden, aber immer noch störend.

Experte:  Drwebhelp hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

erst einmal herzlichen Dank für ihr erneutes Vertrauen und natürlich beantworte ich Ihnen ihre erneute Anfrage gerne. Ich brauche nur ein wenig Zeit, da ich mich mit der Frage etwas intensiver beschäftigen muss. Ich werde sie aber in Kürze beantworten.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Geduld, bis bald.

MFG

Dr. Garcia
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo Dr. Garcia,


 


kein Problem, es eilt nicht so und ich schätze Ihr intensives Nachforschen. Falls Sie weitere Informationen benötigen, schreiben Sie mir ruhig.


Beste Grüße


 

Experte:  Drwebhelp hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

das werde ich bei Bedarf tun. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend und eine gute Nacht.

MFG

Dr. Garcia
Experte:  Drwebhelp hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

Zunächst möchte ich Ihnen zu den vergleichsweise sehr guten Werten gratulieren. Es hat sich also eine Menge getan und meine Ratschläge haben gefruchtet was mich sehr freut. Das die Magenspiegelung ohne Befund abgelaufen ist, freut mich sehr und beruhigt sie sicher auch. Insofern hat die Untersuchung auch Sinn gemacht um auch Erkrankungen auszuschliessen.
Zu der Vermutung Ihres Internisten das sie eine genetische bedingte Stoffwechselstörung haben.Seit Langem weiß man auch, dass der Cholesterinspiegel im Blut in hohem Maße durch Erbfaktoren bestimmt wird, aber genetische Grundlagen und die molekularen Abläufe der Regulation bzw. ihrer krankheitsverursachenden Störungen sind noch weitgehend unbekannt, werden aber vermutet. Deshalb muss man keinenGentest erwirken, das macht nicht wirklich Sinn weil es unerheblich ist und an der Behandlungsstrategie nicht wirklich was ändert.

Ihr Internist hat insofern recht die Behandlung frühzeitig zu beginnen um Spätfolgen zu vermeiden. Ein hoher Cholesterinspiegel im Blut gilt als ein wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Hauptindiz dafür sind die cholesterinhaltigen Lipid-Einlagerungen in den Bindegewebs-Plaques der Arterienwände bei Arteriosklerose. Dadurch kann ein thrombotischer Gefäßverschluss entstehen, der zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führt. Dem will er frühzeitig vorbeugen und so den Folgefall verhindern.
Natürlich sind natürliche Alternativen einsetzbar und auch effizient, die Entscheidung sie anzuwenden ist aber von einer hohen Konsequenz und Beherrschung abhängig, da diese Mittel regelmässig und ohne Untrelass angewandt werden müssen. Staine haben enorme Nebenwirkungen und ich kann Ihren Wunsch nach andersartiger Behandlung nachvollziehen, zumal sich ihre Werte , auch durch die alternatve Behandlung,deutlich verbessert haben.
Die Tatsache, dass Statine Nebenwirkungen haben, ist den Ärzten durchaus bekannt. Neueste Studien aus England ergänzen die Liste der Nebenwirkungen mit: Akutem Nierenversagen, Leber-Problemen, Muskelschwäche und Grauem Star.
Bei vielen Menschen, die Statine einnehmen, kann Verwirrtheit auftreten. Und as nicht erst nach Langzeitanwendung.
Ich rate Ihnen also dazu sich den alternativen Mittel zuzuwenden, wenn sie sich dazu entscheiden können.
Eine gesunde Alternative ist die Umstellung der Ernährung auf basisch. Diese Ernährungsart ist sehr gesund, bezieht sich auf Lebensmittel die den Körper nicht übersäuern und die auch Cholesterinarm sind.Verwenden Sie qualitativ hochwertiges Krill-Öl, welches viele Omega-3-Fettsäuren enthält, dies fördert Ihre Herzgesundheit und verhindert Ablagerungen.
Stellen Sie sicher, dass Sie jeden Tag bewegen können. Richten sie Ihr besonderes Augenmerk darauf: Machen Sie kein anaerobes Sprint-Kreislauf-Training.
Darüber hinaus sollten Sie Ihren Eisenspiegel überprüfen lassen, da ein erhöhter Eisenspiegel im Blut den Blutgefäßen, dem Herzen und anderen Organen große oxidative Schäden verursachen kann , überschüssiges Eisen ist auch einer der wichtigsten Faktoren des Krebsrisikos.
Vermeiden Sie Alkohol- und Nikotingenuss. Minimieren sie Stresssituationen und lassen ganz bewusste Entspannugszeiten zu, das ist gut für Ihr Immunsystem und auch für das allgemeine Wohlbefinden, was Ihnen auch ihr Reizdarm danken wird. Dieser wird sich auch über die basische Ernährung freuen .Im Gegensatz zu den Statinen, die Ihren Cholesterinspiegel auf Kosten Ihrer Gesundheit senken, unterstützen Sie Ihre Gesundheit durch diese Lifestyle-Strategien und- Ihr Cholesterinspiegel dankt es Ihnen.

Hier noch ein Link auf eine Seite die basische Ernährung erklärt und auf der es auch Rezepte gibt:


http://www.basisch.de/home.html

Ich bin der Meinung, dass sie sich zunächst mit aller Kraft der alternativen Behandlungstherapie zuwenden sollten. Sinken die Werte weiter, sollten sie sie weiter so therapieren. Sollten die Werte sich nicht weiter absenken lassen, kann man erneut überdenken, ob sie sich den schulmedizinischen Mittel zuwenden um Spätfolgen zu verhindern. Ich würde die Entscheidung an Ihrer Stelle wirklich vom Erfolg der Behandlung abhängig machen.

Hier finden sie noch einen sehr interessanten Artikel zu dem Thema, es wäre schön wenn sie diesen lesen würden. Sicher erleichtert er auch ihre Entscheidung :


http://www.zentrum-der-gesundheit.de/cholesterin.html

Bestehen dazu noch Fragen, berate ich sie gerne weiter. Ansonsten freue ich mich über eine freundliche Bewertung meiner Beratung. ich danke XXXXX XXXXX Zusammenhang auch für die letze freundliche Bewertung meiner Beratung,

Alles Gute und weiter so, ich bin sicher das sei es schaffen werden.

MFG

Dr. Garcia
Experte:  Drwebhelp hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

Sie haben meine Antwort gelesen und keine weiteren Rückfragen gestellt. Sollten Sie noch weitere Fragen zu dem Thema haben, beantworte ich Ihnen diese gerne. Ansonsten honorieren sie meine Arbeit bitte durch eine positive Bewertung. Vielen Dank XXXXX XXXXX Gute.


MFG

Dr. Garcia
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo Dr. Garcia,

 

ich war den ganzen Tag unterwegs, habe mir Ihre Beratung durch den Kopf gehen lassen und antworte deshalb erst jetzt. Zunächst vielen Dank für die ausführlichen Vorschläge und Möglichkeiten, die Fettstoffwechselstörung auch ohne Statin anzugehen. Der ganzheitliche Ansatz sagt mir zu. Natürlich werde ich die positive Bewertung nicht vergessen.

Nun noch meine Fragen zur Umsetzung einer alternativen Therapie:

1) Ich bin gerade dabei, mit 10 Tage Saftfasten bei kalorienreduzierter Ernährung (ca. 900 kcal/Tag) zu beginnen. Die Rezepte - 3 Mahlzeiten pro Tag - sind aus der chinesischen 5-Elemente Küche. Das unterscheidet sich doch etwas von der basischen Ernährung. Letzte Zeit habe ich auch über die Ernährung nach dem Glyx-Index gelesen, eben Kohlehydrate und schlechte Fette, Denaturiertes zu meiden und alles, was schnell zur Insulinausschüttung führt. Gutes Eiweiß soll die Fettverbrennung unterstützen. Das alles verwirrt mich etwas, jede Diät oder Umstellung hat Vor- und Nachteile bzw. bestimmte Ziele. Die basische Ernährung scheint mir gut durchdacht und sinnvoll, doch befürchte ich - wenn nicht als bloße Kur über 1 bis 2 Wochen - diese langfristig schwer durchhalten zu können (nur Rohmilch, so gut wie kein Brot, Sojaprodukte, Leinöl, Kaffee, Fleisch und sogar Fisch... vieles wirkt säurebildend. Als Umstellung der Ernährung - auch mit dem Lebenspartner - schwer zu erreichen. Vielleicht genügt es ja schon, einige der besonders nachteiligen Säurebildner einzuschränken. Die Kalorien und (leeren) Kohlenhydrate zu reduzieren, ist wohl ebenfalls vorteilhaft. Gibt es hier einen Kompromiss in der Ernährung, ohne dass die Blutfette wieder ansteigen?

2) Sie sprechen am Ende davon, dass mit der alternativen Behandlung sich Blutwerte weiter absenken lassen... würde es nicht genügen, die augenblicklichen Werte zu halten oder selbst einen Anstieg auf ca. 220 Gesamtcholesterin noch zu tolerieren? Nach Absetzen des Statins steigen die Blutfettwerte in der Regel wieder an. Ich rauche und trinke nicht, der Blutdruck ist normal, habe auch kein Diabetes (jedoch Risiko in der Familie).

3) Zum Krillöl und pflanzlichen Cholesterinsenkern: Kommt es beim Krillöl auf die Inhaltsstoffe an oder muss es das sehr teure Neptune Krill Oil sein (NKO)? Sollte ich zusätzlich zum Öl Artischockenpräperate oder ähnliches einnehmen zur Cholesterinsenkung, ist das sinnvoll? Kann ich das Rowachol auch weiter nehmen? Die Therapie bedeutet wohl, dass ich diese Präparate (Krillöl etc.) langfristig einnehmen werde, wenn sie wirken (?)

4) Ich habe vor kurzem ein Omega 3-6-9 Öl von Rapunzel (Lein-, Hanf-, Kürbiskernöl) im ausgewogenen Verhältnis bestellt, kann ich davon einen Esslöffel täglich zusätzlich zum Krillöl einnehmen?

5) Bisher hatte ich mich überwiegend auf das Statin verlassen, alternativ etwas bewusster ernährt, ab und zu Rowachol wenn mein Darm gereizt war und jeden Tag Wolfsbeeren für die Leber, mich mehr bewegt. Ich wollte erst abwarten, bis ich alternativ mit anderen Mitteln das Cholesterin senke.

6) Wäre bei Beginn der alternativen Therapie das Statin gleich ganz abzusetzen oder besser auf die Hälfte (von 10mg auf 5 mg) zu reduzieren und dann nach einiger Zeit wegzulassen? Kann ich es auch schon während der jetzt beginnenden Saftkur mit reduzierten Kalorien/Ernährungsumstellung absetzen oder gelangt dann durch die Kur zu viel Cholesterin ins Blut?

 

Nochmals danke XXXXX XXXXX bin schon gespannt auf die Umsetzung des alternativen Vorgehens.

 

Beste Grüße

 

Experte:  Drwebhelp hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

ich antworte Ihnen später ausführlich, bitte daher um Geduld. Danke


MFG

Dr. Garcia
Experte:  Drwebhelp hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,

zu Punkt 1.

Natürlich können sie die basische Ernährung zunächst als eine Art Stütze vornehmen, die zeitweise eingehalten, aber nicht streng durchzuhalten ist. Auch eine Kombination aus gesunden Diäten ist sicherlich förderlicher, als eine fett und salzreiche Diät. Die asiatische Küche bietet ja auch sehr gesunde Nahrung, weil es oft kurzgebraten und vitaminreich ist. Da dürfen sie durchaus variieren. Die basische Ernährung sollte nur als Vorschlag, Denkanstoss und Idee dienen.

zu Punkt 2.

Wenn sie die Werte einigermaßen stabil und beibehalten können, ist schon viel erreicht. Man muss halt regelmässig der Erfolg der alternativen Behandlung kontrollieren und bei Bedarf , wenn der Wert wieder ansteigen sollte, dann Änderungen herbeiführen, die den Wert absinken lassen.


zu Punkt 3.

Beim Krillöl kommt es natürlich auf die Inhaltsstoffe an, aber man sollte schon auf Qualität achten, es bleibt Ihnen überlassen, wenn sie ein günstigeres Produkt wählen, was qualitativ auch gut sein kann.

Hilfestellung und Entscheidungshilfen gibt es hier:


http://www.krill-info.com/


zu Punkt 4.

Ja das dürfen sie, aber nur alle 2 Tage, denn sonst wird das zuviel! Artischockenpräparate sind gut udn können jederzeit zusätzlich und auch regelmässig eingesetzt werden. Das Rowachol sollten sie bitte auch täglich einsetzen, nicht nur wenn der Darm Probleme macht. Das Mittel schadet nicht, ist rein pflanzlich und hilft ihnen gesund zu bleiben. Ich nehme das im Übrigen auch selbst seit Jahren erfolgreich.


zu Punkt 5.

Sie sollten sich nun bewusst auf sich selbst verlassen und konsequent an der Ernährung arbeiten, anstatt sich auf ein Medikament zu verlassen mit dem es Ihnen zwar gelingt den Cholesterinspiegel zu senken, aber dauerhaft enorme Nebenwirkungen bringen kann. Bewegung ist in jedem Fall notwendig und wird auch ihr Wohlbefinden steigern. Zudem regt es den Stoffwechsel an und stärkt das Immunsystem.
Trinken sie viel stilles Wasser zu ausspülen von Schlacken .

zu Punkt 6.

Das Statin sollten sie zunächst halbieren, sobald sie mit der alternativen Therapie begonnen haben. Dann lassen sie nach 3 Monaten die Werte nochmals überprüfen. Wenn dieses dann stabil sind, können sie schrittweise ein über den anderen Tag eine Tablette auslassen, dann nur noch alle 2 Tage usw. , solange bis es ganz eingestellt werden kann.

Kontrollen sollten solange fortgeführt werden, bis sie sicher sind, das mit der Alternative eine dauerhafte Senkung herbeigeführt wurde. Das sollte nach einem Jahr nachvollziehbar sein.


Ich wünsche Ihnen alles nur erdenklich Gute und Erfolg. Es wäre nett, wenn sie sich dann ab und an mal melden würden um mir Feedback zu senden, was mich freuen würde.

MFG

Dr. Garcia
Drwebhelp und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.