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Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3230
Erfahrung:  20 Jahre eigene Praxis, Allgemein und Tropenmedizin.
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Sehr geehrter Herr Doktor, nach OP am 25.06.2013 Mundbodenkrebs

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Doktor,
nach OP am 25.06.2013 Mundbodenkrebs (Stadium I) fällt mir das aufgeben des Rauchens sehr schwer (habe
50 Zigaretten geraucht). Können 5 Zigaretten am Tag den Krebs bei mir wider aufleben lassen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Drwebhelp hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo und guten Morgen,

ich berate sie gerne zu Ihrer Frage.

Tabakmissbrauch ist für 80 bis 90 Prozent der Mundkrebsfälle verantwortlich und sie dürften einschätzen können, was der starke Tabakkosnum bei Ihne angerichtet hat.
Wenn sie jetzt gerade die Op hinter sich haben und auf dem Weg der Besserung sind, sollten sie wirklich keine Rückschritte mehr machen und den Tabak aus ihrem Lebven streichen. 5 Zigaretten sind nicht viel, aber für einen kranken Menschen, der durch gerade diesen Tabak erkrankt ist, ist jede Zigarette schädlich. Sicher wissen sie das auch selbst und wurden auch darüber aufgeklärt.
Auch der Kaugummi ist nicht förderlich, da er beim kaune Nikotin ftreisetzt und damit auch schädlich ist.
Anzuraten wäre da eher Nikotinpflaster, da dieses nicht in die besonders gefährdeten Bereiche gelangen kann. Menschen, die ihren Tabakkonsum einstellen, reduzieren Ihr Risiko, erneut an Mundkrebs zu erkranken, enorm – auch nach langjährigem Missbrauch. Beonders im Zusammenhang mit Alkohol ist die Gefahr sehr gross, das sie erneut erkranken können, aber auch ohne diesen ist die Gefahr recht hoch!

Sie selbst können also mithelfen, indem Sie durch Vermeidung der Risikofaktoren und gesunde Ernährung einer erneuten Erkrankung vorbeugen.

Was kann man nun tun, um die Sucht zu lindern.

Zunächst sollten sie psychologische an dei Sacher herangehen und sich durch Lesematerial animieren lassen.
Dazu ist folgende Internetseite sehr hilfreich:

http://www.psychologie-psychotherapie.ch/klinische_psychologie/psychologie_und_krebs/antismoking.php

Dort wird Verständnis gezeigt für die Tücken des Rauchens und aufgezeigt, was Ihnen hilft. Da Raucherentwöhnung im Kopf beginnt, solten sie hier ansetzen.
Dann gibt es noch den Weg über die Homöopathie, dei nach dem Gleichheitsprinzip sehr wirksam gegeb den Entzug helfen kann.
Tabacum D 30 dürfen sie jeweils mit 5 Globuli unter der Zunge einnehmen, wenn es sie nach einer Zigarette gelüstet. Das Mittel wird immer bei Bedarf verabreicht mit 1 mal 5 Globuli wenn in der Entwöhnungsphase Beschwerden wie Kopfdruck, Kreislaufstörungen und leichte Übelkeit auftreten sollten. Zusätzlich kann das Mittel ersatzweise für die erste Zigarette morgens nach dem Aufstehen verabreicht werden! Zusätzlich unterstützt Tabacum den Willen zum aufhören und nimmt auch zwischenzeitlich bei Bedarf das Verlangen nach einer Zigarette.

Um Ihrer pswychisvhen Belastung den Druck zu nehmen sollten sie bitte zu Ignatia, welches starke Stimmunsschwankungen beruhigt oder Staphisagria, was gegen Angressionen hilft einnehmen.
Beide Mittel können in einer D 12 Potenz mit 3 Mal 5 Globuli genommen werden, solange bis sie sich auch ohne Zigaretten wieder wohl fühlen. Alles bekommen sie rezeptfrei in der Apotheke .

Neben der Homöopathie gibt es weitere Hilfen.

Akupunktur regt den Stoffwechsel und körperliche Reinigungsprozesse an, minimiert das Verlangen nach Nikotin und lindert Entzugserscheinungen. Die Zigarette schmeckt einfach nicht mehr!
Mit Hilfe der Hypnosetherapie fällt es leichter, Gewohnheiten dauerhaft zu verändern. Außerdem wird der körperliche Regenerationsprozess unterstützt.

Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen lindert Stresssymptome und baut Spannung ab.
Autogenes Training verbessert die Körperwahrnehmung sowie die Fähigkeit zur Selbstbestimmung. Unbewusste Aspekte des Rauchens werden wie in der Hypnosetherapie ins Bewusstsein gerückt. Fragen sie Ihren Arzt danach, er wird Ihnne einen Therapeuten empfehlen können.

Zusätzlich können Sie folgende Tricks anwenden:
Allen erzählen, dass Sie jetzt angefangen haben, aufzuhören… bestimmt finden Sie einige Unterstützung und Anerkennung !
Sämtliche Rauchutensilien aus dem Haus entfernen und dem Rauchgeruch durch Putzen und Waschen zuleibe rücken .
Die erschöpften Vitamindepots, vor allem B und C, aber auch die Mineralstoffvorräte durch Obst und Gemüse, notfalls aber auch medikamentös auffüllen . Das hilft auch, dei Gemütssituation wieder zu verbessern.
Trinken sie viel stilles Wasser, um die Entgiftungsvorgänge des Körpers zu unterstützen und Schlacken auszuschwemmen. Auch grüner Teee ist hier hilfreich.
Versuchen sie typische Rauchsituationen und –orte meiden , damit sie sich von den gewohnten Mechanismen entkoppeln. Das ist sehr wichtig.
Bewegen sie sich stattdessen viel an der frischen Luft und betätigen sich vielleicht portlich , um die Belohnungszentren im Gehirn auf gesunde Weise zu stimulieren .
Wichtig ist auch, sich für Ihren Erfolg belohnen, z.B. indem Sie sich mit dem ersparten Geld einen Wunsch erfüllen .
Am Wichtigsten ist aber der Wunsch nach einem gesunden Leben, das sie noch einige Jahre geniessen können, wenn sie dem Tabak abschwören.

Sicher dauert es nicht lange und sie werden auch ohen Rauch leben können und werden nichst dabei vermissen. Vielleicht macht es Ihnen Mut, wenn ich Ihnen sage, dass ich selbst es nach 40 Jahren rauchen geschafft habe und nach nun 3 Jahren keine Zigarette mehr ertragen könnte und das Essen dafür deutlich besser schmeckt!

Bestehen noch Fragen, berate ich sie gerne weiter. Und ja , selbst 5 Zigaretten könne wieder Krebs erzeugen! Denken sie daran...
Ich wünsche Ihnen die Kraft die sie brauchen und ein baldiges, rauchfreíes Leben .

MFG

Dr. Garcia






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