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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 25072
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo meinen Vater wurde erfolgreich ein Tumor der Papilla

Kundenfrage

Hallo
meinen Vater wurde erfolgreich ein Tumor der Papilla Vateri entfernt. (Adenokarzinom)
Aber es wurden einige Lymphknoten gefunden, die befallen waren (3/11)
Daher eine Chemotherapie.
Sei Jänner bekommt er eine Chemo. 3 Wochen je eine, dann 1 Woche pause.
Haben schon mehrmals Wochen aussetzen müssen, weil er es körperlich nicht durchdrückte. (Vorerkrankungen leider COPD). Jetzt haben wir Halbzeit, also 3 Zyklen vorbei. Aber jetzt ist er mit der Luft fast am Ende. Er erholt sich überhaupt nicht mehr.
Sehr verschleimt usw. ...
Meine Frage, wäre vielleicht ein Wechsel der Chemo besser? Oder sollten wir größere Abstände machen? Aber würde das wiederrum ein Nachteil sein.
Meinen Vater wäre es am liebsten die Chemo abzubrechen. Aber das will ich nicht, denn ich glaube dann wäre alles umsonst.
Gibt es eine Möglichkeit, irgendwie die Zweite Hälfte der Chemo besser zugestalten :-)
Wäre eine Tablettenform besser?
lg Bettina Kraft
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.

Dr. Höllering :

Guten Abend,

Dr. Höllering :

leider kann man die Chemotherapie nicht anders gestalten, weil sie so ausgerichtet ist, wie sie gegen das Karzinom optimal wirken kann. In Tabletetnform wäre sie auch nicht möglich; aber Ihr Vater kann natürlich seinen behandelnden Onkologen fragen, ob die Zusammensetzung ein bisschen geändert werden kann. Das kann ich von außen nicht sagen, weil mir der genaue Typ des Adenokarzinoms und seine Ausbreitung ja nicht bekannt ist.

Dr. Höllering :

Wenn man eine länger Pause machen würde, wäre das dahingehend schlecht, dass die bösartigen Zellen, die nicht abgetötet würden, in der Zeit wieder die Möglichkeit zur Zellteilung und zur Streuung hätten. Darum sollten die Zeitpläne eingehalten werden.

Dr. Höllering :

Aber es ist oft so, dass die COPD nicht ausreichend behandelt ist, u d es gibt auch neuere Medikamente wie z. B. Daxas, die man evtl. einsetzen könnte. Darum würde ich nun den Lungenfacharzt hinzuziehen mit der Bitte, sich die Bronchien und Lungenfunktion noch einmal anzusehen, und evtl. die Therapie zu optimieren. Manchmal reicht es sogar schon, die Technik des Spray- Inhalierens zu verbessern; auch langjährig COPD- Kranke machen da oft gravierende Fehler, so dass das Spray seine Wirkung gar nicht einfalten kann. Darum erhoffe ich mir für Ihren Vater, dass seine COPD- Symptome so gut gelindert werden können, dass er die nächsten Zyklen der Chemo deutlich besser übersteht. Das wünsche ich ihm!

Dr. Höllering :

Guten Tag, gern war ich für Sie da und habe Ihre Frage beantwortet, schnell und fachgerecht. Sie haben meine Antwort gelesen. Möchten Sie noch etwas wissen? Dann fragen Sie mich gern!

Sonst darf ich Sie höflich um eine freundliche Bewertung für meine Hilfe bitten, ohne die ich das von Ihnen angezahlte Honorar für meine Beratung nicht bekomme. Herzlichen Dank und alles Gute!


Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
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