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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 24399
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Abend, ich habe heute in einer MRT-Untersuchung eine

Kundenfrage

Guten Abend,

ich habe heute in einer MRT-Untersuchung eine mich beunruhigende Diagnose erhalten, mein Neurologe ist krank, deshalb würde ich hierzu gerne eine Frage stellen.

ImOktober hatte ich einen Sportunfall im Aikido, ich bin auf den Kopf gefallen. Nachdem meine Beschwerden (Konzentrationsstörungen, Erinnerungslücken) nicht weggingen hatte ich im November eine MRT, die eine subdurale Hirnblutung zeigte. Im Dezember litt ich unter Übelkeit, seit 3 Wochen bin ich beschwerdefrei. Die heutige MRT ergab, dass das Hämatom auf das 3-fache angewachsen scheint. Der Radiologe meinte, es sei mehr Blut zu sehen, hat mir das Bild auch gezeigt.

Ich hatte in der ganzen Zeit seit November aber keine weitere Erschütterung meines Kopfes erfahren. Was mich beunruhigt: Kann es sein, dass es nach Wochen ohne äußere Ursache nochmals eine Nachblutung gibt? Ist die Fläche des Hämatoms nur größer geworden als Folge des Heilungsprozesses? Wie wird so etwas therapiert ?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend,

ehrlich gesagt, ist es kein Teil des normalen Heilungsprozesses, dass das Hämatom so angewachsen ist. Im Gegenteil, das war nicht zu erwarten und gibt Anlass zu Bedenken.

Es gibt zwei denkbare Erklärungen: Die eine ist, dass Ihre alte Wunde doch immer minimal weiter geblutet hat; Vielleicht haben Sie in der Zwischenzeit mal Blut verdünnende Substanzen wie Aspirin genommen? Dann ist es vorstellbar; wenn es so langsam blutet, dass es nicht zu einer Komprimierung durch das umgebende Gewebe kommt, sondern dass die Blutung das Gewebe nach und nach zurückdrängt. Die zweite ist ein Irrtum, die dann in Frage kommt, wenn dieses MRT von einem anderen Arzt als das letzte gemacht wurde. Dann kann es schon mal zu Interpretationsschwierigkeiten kommen. War das so?
Wenn das Hämatom größenmäßig immer noch im Rahmen ist, wird man abwarten und per MRT kontrollieren. Nur, wenn es bedenklich große geworden ist (das entscheidet sich nicht nur durch die absolute Größe, sondern auch danach, wo genau das Hämatom sitzt), wird man es operativ entfernen (müssen).
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ich habe in der Zeit kein Aspirin genommen, nur einmal Ibuprofen. Gibt es andere blutverdünnende Substanzen? Nahrungsmittel? Vitamin-Mineralstoffpräparate? Alkohol?


 


Die beiden MRT Untersuchungen fanden in der gleichen Praxis statt, der interpretierende Radiologe war jedoch ein anderer. Er hat jedoch die alte mir auch bekannte Aufnahme und die neue gegenübergestellt, die erste war flächig am schädelrand, die heutige zeigte eine deutliche Ausbuchtung zum Gehirn hin.


 


Haben Sie eine Erklärung dafür warum meine Beschwerden dennoch abgeklungen sind?


 


 

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ibuprofen beeinträchtigt die Blutgerinnung etwas, aber nicht sehr. Diese eine Tablette erklärt es nicht. Nahrungsmittel, Nahrungsergänzungspräparate und Alkohol sind keine Erklärung.

Wir müssen davon ausgehen, dass die Blutung noch lange minimal weiter "gekleckert" hat hat; ein Irrtum scheint ja ausgeschlossen. Die Beschwerden hängen ja vom Hirndruck ab. Wenn das Gewebe zurückgewichen ist (dabei sind sicher Zellen zu Grunde gegangen, aber man braucht erstaunlich wenige davon!), lässt der Druck nach.

Jetzt ist die spannende Frage, ob es endlich aufgehört hat! Sicherheitshalber würde ich beim Hausarzt mal die Gerinnungswerte testen lassen; nicht, dass Sie eine angeborene Gerinnungsstörung haben!
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank,

 

den Labortermin habe ich schon vereinbart.

 

Noch zwei letzte Fragen:

1. Beim letzten Gespräch im November sagte mir der Neurologe, dass im Rahmen der Heilung das Hämatom möglicherweise Wasser und Protein aus der Umgebung ziehen könnte, kann das mit der Größenänderung (von 0,9 auf 1,5) zu tun haben

2.Kann es mir im Moment schaden wenn ich schwimme?

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
1.) Das ist eine Größenzunahme, die durch diese Vorgänge nicht zu erklären ist.

2.) Ich würde nicht schwimmen, aus zwei Gründen: 1. aus Sicherheit. Wenn der Teufel es will , dehnt sich das Hämatom noch weiter aus, und Sie bekommen im Wasser z. B. einen Krampfanfall. Das wäre fatal! 2. wegen des Hirndrucks. Wenn Sie sich anstrengen, steigt der Hirndruck, und das könnte erneut Kopfschmerzen auslösen (Gemütliches Bahnenziehen könnte gehen, aber siehe Punkt eins).

Bitte beschränken Sie sich auf Spaziergänge, bis die Gerinnungsdiagnostik vorliegt und die Einschätzung des Neurologen (der z. B. anhand des EEGs Ihre Gefährdung z. B für Krampfanfälle einschätzen kann).

Ich wünsche Ihnen das Beste!
Dr. Gehring und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Herzlichen Dank für die kompetente Beratung

 

Mit freundlichen Grüßen

 

xxxxx xxxxxx

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
Herzlichen Dank für Ihre Großzügigkeit!

Gern geschehen!

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