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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 24190
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Hallo, vor 7 Jahren hatte ich einen Darmverschluss, der auf

Kundenfrage

Hallo, vor 7 Jahren hatte ich einen Darmverschluss, der auf Verwachsungen zurückzuführen war. Mein Bauch sah katastrophal aus, so die Chirurgin. Sie brauchte Stunden, um die Verwachsungen zu lösen. Der Bauchschnitt ist ca. 20cm lang. Zwei ca. 6-8cm lange Narben hatte ich bereits wegen Darm-OPs seit 1970 und 1977.
2008 und 2011 hatte ich Darmspiegelungen. Im letzten Befund steht u.a. geschrieben:

elongiertes Sigma, im Sigma bei 35cm narbige Schleimhautveränderungen 2Pe RIII, im Coecum, im Bereich der rechten Kolonflexur narbig veränderte Schleimhaut 2 Pe, RII, 2Pe Coecum RI, erschwerte Passage des Kolon transv., hier Verwachsungen.

Das heißt doch, dass wieder Verwachsungen vorhanden sind, sind sie innen oder außen?

Was kann ich tun? Noch so einen Schnitt kann ich mir nicht erlauben, weil neue Verwachsungen in immer kürzeren Abständen folgen können.
Wäre eine Laproskopie mit Beseitigung der Verwachsungen sinnvoll und kann sie auch
angewendet werden, wenn wieder der gesamte Bauchraum betroffen ist?
Wenn ja, wen könnten Sie mir empfehlen und wo?
Er sollte auf jeden Fall ein Spezalist sein.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir eine Rat geben könnten, der in meiner Situation hilfreich ist. Irgendwie erscheint mir alles ziemlich aussichtslos, ein Teufelskreis eben.
Vor einigen Wochen hatte ich mehrmals undefinierbare Schmerzen im ganzen Bauchraum und nahm an, dass sie vielleicht mit einem Infekt zu tun haben könnten.
Der Stuhl ist fast immer unförmig.

Weil ich 2008 einen Polyp hatte, wurde 2011 eine Kontrolle gemacht, ein Polyp war nicht vorhanden. Für mich wars erst mal o.k.
Erst gestern sah ich mir den Befund der letzten Darmspiegelung genauer an und fand diesen Satz: "erschwerte Passage des Kolon transv., hier Verwachsungen "und war ziemlich geschockt.
Was kann ich machen? Wer kann mir helfen und das möglichst schonend?
Im Voraus schon einmal herzlichen Dank und freundliche Grüße XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

für einen Schock besteht zunächst einmal kein Grund! Es sind zwar Verwachsungen und Vernarbungen beschrieben, aber das heißt keineswegs, dass Handlungsbedarf besteht. Vernarbungen gibt es nach Entzündungen ode rauch der Entfernung des Polypen, sie haben keine weitere Bedeutung. Wenn man mit dem Darmspiegel nicht so leicht durch den Querdarm kommt, heißt das noch lange nicht, dass dieser nicht mehr gut genug funktioniert! Nur bei dauerhaften, stechenden, quälenden Oberbauchschmerzen müsste man von behandlungsbedürftigen Verwachsungen ausgehen, und natürlich im Falle eines Stuhlverhaltes. Da Sie unter beidem nicht leiden, würde ich auf keinen Fall wieder operieren. Falls das mal wieder nötig sein würde, würde man es allerdings laparoskopisch machen, auch, wenn der ganze Bauchraum betroffen ist. Eine andere Methode gegen Verwachsungen als die Operation gibt es naturgemäß nicht.
Jetzt gilt es erst einmal herauszufinden, wo der breiige Stuhl herkommt. Ist keine Entzündung im Darm (dafür gab es je keinen Anhalt), wird man eine Fruktose- Laktose- und Sorbitolunverträglichkeit ausschließen müssen.
Alle (!) Menschen, die mal operiert wurden, haben Verwachsungen im Bauchraum, und bei den wenigsten führt das zu Komplikationen. Es mag also durchaus sein, dass Sie nie wieder ernsthafte Probleme dadurch bekommen.
Sehr gut im Bereich der Dickdarmchirurgie sind z. B. die Chirurgen der Unversitätsklinik Mainz und des Knappschaftskrankenhauses Recklinghausen. Aber ich sehe keinen Grund, sich zu diesem Zeitpunkt dorthin zu wenden.

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