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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
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Dr. Hamann ist jetzt online.

habe Anliegen grad vorhin eingegeben - geht wohl in richtung

Kundenfrage

habe Anliegen grad vorhin eingegeben - geht wohl in richtung Neuro, Psycho..... danke
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend,

leider kann ich die Frage nicht sehen. Können sie diese hier erneut stellen?

Gern helfe ich ihnen weiter.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

danke + hallo,


für meine Frau 53J, wurde Ende Juli "Schizophrenie" durch einen Facharzt (Neuro, Psycho +Psy-Thera).. diagnostiziert. Nach einem 3/4-stunden Gespräch verschrieb er AmisulpridLich 50mg Tabletten (tgl. 1). Meine Frau hat Alkohol i.d.R. weggelassen (Wunsch da!). Ende Sept (2.Besuch) wurde auf Olanzapin AbZ 2,5mg (tgl 1) gewechselt. Seitdem noch höherer Hunger und Gewichtszunahme, Schlappheit, Müdigkeit..... Suche jetzt nach weiteren Beratungsmöglichkeiten. finde über Ami... auch nichts im Internet.. Durch allgem/Hausärztin jetzt höhere Leberwerte festgestellt. Danke, XXXXX XXXXXür Sie Aussagen möglich wären. Bernd Früh

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gern versuche ich ihnen eine hilfreiche Antwort zu geben. Die Psychiatrie ist zwar nicht mein Spezialgebiet, aber dennoch kann ich ihnen Aussagen zu den Medikamenten machen und auch die Leberwerterhöhung versuchen zu erklären.

Es ist gut dass Amsulprid abgesetzt wurde, da es zusammen mit Alkohol durchaus die Leber schädigen kann und eine medikamentös-toxische Hepatitis mit erhöhten Leberwerten auslösen kann. Möglich ist jetzt, dass die aktuell erhöhten Leberwerte ein Rest davon sind und sich nun langsam bessern sollten, sofern weder das Präparat noch Alkohol eingenommen werden.
Gelingt es nicht vom Alkohol weg zukommen, wäre eine Entgiftung (Entzug in einer Klinik) ratsam. Ich weiß, dass dies sehr schwer werden kann, doch für die gesundheit ihrer Frau wäre das sehr wichtig.

Olanzapin und Amisulprid sind hilfreiche Medikamente in der Behandlung einer Schizophrenie. Leider reagiert ihe Frau hier mit Nebenwirkungen, die diese Präparate ungeeignet erscheinen lassen.

Man kann die Schizophrenie aber auch ohne Medikamente (je nach Phase oder Stadium) behandeln. So kommen Ergotherapie, Krampftherapie (EKT), sozialpsychiatrische Therapie... in Frage.

Leider kann ich keine hilfreichen medikamentösen Therapievorschläge machen, da ich ihre Frau nicht untersuchen kann und kein Psychiater bin. Hier möchte ich sie bitten, sich mit dem behandelnden Psychiater in Verbindung zu setzen.

Übrigens kann ihnen auch eine Selbsthilfegruppe hilfreiche Tipps, Informationen und Hilfestellungen geben:
http://www.selbsthilfeschizophrenie.de/

Haben Sie dazu Fragen? Gern helfe ich Ihnen weiter.

Alles Gute und rasche Besserung!

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


danke für Ihre Informationen; helfen mir/uns jetzt im Zusammenhang sehr. Nochmals herzlichen Dank

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Gern geschehen.

Mir ist übrigens noch ein Tipp eingefallen: einen Psychiater bekommen sie bei ihrer Krankenkasse auch als Telefondoktor.

Schauen sie einmal auf die Webseite ihrer Krankenkasse, ob es einen Telefondoktor gibt. Dort ist im Team oft auch ein Psychiater.

Alles Gute und rasche Besserung!

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann

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