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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Ich arbeite in einem Großhandel in dem lösemittelhaltige und gefährliche Güter verarbeitet

Kundenfrage

Ich arbeite in einem Großhandel in dem lösemittelhaltige und gefährliche Güter verarbeitet werden (zu 90%). Ich plane schwanger zu werden oder bin es sogar schon.
In manchen Sicherheitsdatenblättern steht auch, dass das Kind im Mutterleib evtl. gefährdet werden kann. Ein "Lösemittelduft" liegt bei uns immer in der Luft und ist unvermeidbar.
Holzspäne können auch entstehen.
Muss ich damit rechnen, dass ein individuelles Beschäftigungsverbot erteilt wird?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

ja, sobald die Schwangerschaft bekannt und gesichert ist, sollten sie dies unbedingt ihrem Vorgesetzten mitteilen und ggf. den Betriebsarzt informieren. Ein Beschäftigungsverbot (BV) für den aktuellen arbeitsbereich wird dann sicher erforderlich sein. Eventuell findet man einen anderen Arbeitsplatz für sie.

Und ja, diese Lösemittel sind in den meisten Fällen für die Entwicklung des Baby schädlich. Doch das wird der Betriebsarzt bei ihnen anhand der vorhandenen Messwerte einschätzen können. Im Zweifel sollte man sich für das Fernbleiben von der Arbeit entscheiden, um nichts zu riskieren.

Haben Sie dazu Fragen? Gern helfe ich Ihnen weiter.
Alles Gute für Sie und Glückwunsch, für die Schwangerschaft, sollte es geklappt haben :-)

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wie sieht es dann mit meinem Gehalt aus? Erhalte ich weiterhin mein normales Gehalt oder so etwas wie Krankengeld? Muss mein Arbeitgeber dafür komplett aufkommen?


Ein andere Stelle in der Firma ist nicht möglich, da wir nur ein sehr kleiner Betrieb sind mit insgesamt 5 Angestellten.

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Die Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall bzw. bei Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft teilen sich Arbeitgeber und Krankenkasse, bzw. im gesetzlichen Mutterschutz übernimmt dies dann die Krankenkasse.

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