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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

kann ich einen medikamentenentzug auch ambulant machen.an welchen

Kundenfrage

kann ich einen medikamentenentzug auch ambulant machen.an welchen arzt muß ich mich wenden
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

das kommt auf das Medikament an. Worum handelt es sich denn bei ihnen?

Gern helfe ich ihnen weiter.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

es handelt sich um tramal

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ja, von Tramadol kann man ambulant entziehen. Dies sollte unbedingt der behandelnde / verschreibende Arzt wissen, um ihnen zu helfen.
Ein langsames Ausschleichen ist möglich und auch ratsam.

Wie lange und in welcher Dosis nehmen sie es denn ein?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

ich nehme das medikament schon ca.20 jahre ein.am anfang war es2 mal tägl.1tablette 50 mg.das hat sich natürlich mit der zeit gesteigert .jetzt nehme ich auch tropfen ein 3x tägl. ca 200 mg.auch hatte mir der arzt zwischendurch schon retard tabletten verschrieben

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Für die Verordnung wird es sicher einen Grund geben. Leider passen sich Schmerzrezeptoren (Tramadol wirkt an 3 verschiedenen) mit der Dauer der Therapie an dieses Medikament an, und sie müssen so die Dosis weiter steigern, um weiterhin den schmerzreduzierenden Effekt zu bekommen.

Ein Ausschleichen ist möglich, aber es kann passieren, dass sich darunter erneute Schmerzen bilden. Dies kann überbrückt werden durch Schmerzpflaster, aber auch dies wäre nur "vom Regen in die Traufe".

Tramadol ist eines der besten Schmerzmittel, 3x200mg ist aber viel zu hoch. Die maximale Tagesdosis sollte 3x100mg nicht übersteigen. Wenn sie in diesen Bereich kämen, wäre das bereits ein Erfolg.

Man kann dies erreichen durch die Anwendung eines anderen Schmerzmittels (Schmerzpflaster) und dies dann nach und nach reduzieren.
Auch würde ich ihnen dringend empfehlen zu einem Schmerztherapeuten zu gehen, um alternative Schmerzbehandlungen zu finden, die nicht ihren Körper belasten (Nervenblockade, Akupressur, Akupunktur, operative Nervenstillegung, wenn es nur einen Berich betrifft).

Alles Gute und rasche Besserung!

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

mir geht es mehr um die nebenwirkungen die von dem entzug ausgehen

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sofern es langsam reduziert wird, werden sich kaum körperliche Symptome einstellen. Ein schneller Puls ist möglich und auch Schwitzen, doch ist es kein kalter Entzug, wie man es von den Drogen her kennt. Hier soll erst einmal eine Reduktion erfolgen.

Man kann dies durch die Gabe von Betablockern ganz gut beherrschen.
In jedem Fall sollte ihr Hausarzt davon wissen, um ihnen entsprechende Hilfestellung zu geben.

Reichlich Trinken ist ein Muss und bessert das Befinden bei der Reduktion.
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

sie haben die Antwort gelesen, haben Sie dazu Fragen? Gern helfe ich Ihnen weiter.
Wenn Ihnen die Antwort geholfen hat, bitte ich um eine positive Bewertung, damit mich Ihr bezahltes Honorar auch erreicht.

Andernfalls stehe ich für weitere Fragen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre
Dr. K. Hamann