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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 19070
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Bei mir wurde Frühjahr 2011 bei einer Routineuntersuchung eine

Kundenfrage

Bei mir wurde Frühjahr 2011 bei einer Routineuntersuchung eine leichte Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. TSH-basal 4,9. Ferner ein echoarmer Knoten von 2,5 cm. Medikation L-Thyrox 50 mg. 6 Wochen später war die Schilddrüsenfunktion mit TSH.basal 2,3 bereits euthyreot. Trotzdem wurde eine Therapie mit Erhöhung der Dosis L-Thyrox auf 100 mg fortgesetzt. Sollte zunächst auf ein Jahr begrenzt sein. Im Laufe dieses Jahres ging es mit subjektiv zunehmend schlechter. Es begann mit Schlafstörungen. Zwar konnte ich gut einschlafen, die Nacht war jedoch meist nach 4-5 Stunden zuende. Danach döste ich nur noch bis zum Morgengrauen. Mein CPAP-Gerät weckte mich bei jedem Eindusseln, weil ich im Halbschlaf nur flach atmete, mit einem Luftstoß.
Im Laufe der Zeit wurde ich immer gereizter, ca, einmal pro Woche trat starker Nachtschweiß auf und konditionell baute ich immer mehr ab. Tagsüber fühlte ich mit so, als hätte ich starken Kaffee getrunken. Ich führte das auf die starke Dosis L-Thyrox zurück. Nach drei Monaten lag der Wert für TSH-basal bei 1,0 und schwankte danach zwischen diesem Wert und 1,8. Der Hausarzt sucht jetzt die Ursache im kardioologischen Bereich und hält nichts von einer Absenkung der Dosisstärke L-Thyrox.
Meine Frage nun: Was spricht dagegen, die Dosis von L-Thyrox langsam über einen Zeitraum von drei Monaten kontinuierlich auf 50 mg abzusenken, um entweder mein altes Wohlbefinden wieder zu erhalten oder im anderen Fall wenigstens L-Thyrox als Verursacher auszuschließen? Der Knoten hat sich übrigens seit 2011 nicht verändert.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

in dem von Ihnen geschilderten Fall sehe ich auch absolut keine Veranlassung, die Dosis des L-Thyroxin in dieser Höhe beizubehalten. Da der Normbereich des basalen TSH zwischen 0,27 und 4,2 µIU/ml liegt, halte ich die Möglichkeit durchaus für gegeben, dass sich Ihre Beschwerden durch entsprechende Absenkung beheben lassen. Raten würde ich Ihnen sich dazu an einen Endokrinologen zu wenden, auch die T3 und T4 Werte sollten dabei unter Kontrolle gehalten werden.
Wie Sie richtig schreiben, ist dieses Vorgehen unbedingt einen Versuch wert, zumal auch der Knoten in der Schilddrüse nicht an Grösse zugenommen hat, gehen Sie damit keinerlei Risiko ein.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Patient,

da Sie meine Antwort auf Ihre Frage gelesen, aber noch nicht bewertet haben, bitte ich Sie, mir mitzuteilen, ob Sie weitere Informationen wünschen, oder ob noch Unklarheiten bestehen. Prinzip von justAnswer ist, die Arbeit der Experten durch positive Bewertung zu honorieren, wenn die Antwort zufriedenstellend war. Vielen Dank.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bitte stellen Sie Ihre Rückfrage, ich antworte dann gern darauf.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 19070
Erfahrung: Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Meine Zusatzfrage scheint nicht angekommen zu sein. Sie lautete: Ist es richtig, die Dosierung wie von mir geplant langsam über drei Monate vorzunehmen, damit die Schilddrüse wieder an Hormonproduktion gewöhnt wird oder kann die Absenkung auch schneller erfolgen.?


Im übrigen will ich die Herzkatheteruntersuchung keinesfalls absagen, um auch diese Möglichkeit hinsichtlich meiner Symptome abzuklären. Ich denke aber L-Thyrox ist die Ursache, denn der zeitliche Zusammenhang ist nicht zu übersehen.


Meine Zusatzfrage scheint nicht angekommen zu sein. Sie lautete: Ist es richtig, die Dosierung wie von mir geplant langsam über drei Monate vorzunehmen, damit die Schilddrüse wieder an Hormonproduktion gewöhnt wird oder kann die Absenkung auch schneller erfolgen.?


Im übrigen will ich die Herzkatheteruntersuchung keinesfalls absagen, um auch diese Möglichkeit hinsichtlich meiner Symptome abzuklären. Ich denke aber L-Thyrox ist die Ursache, denn der zeitliche Zusammenhang ist nicht zu übersehen.

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sorry, Ihre Rückfrage konnte ich vorher nicht lesen, wohl durch ein technisches Problem.

Eine solche, langsame Dosisreduzierung ist unbedingt zu empfehlen, um eine überschiessende Reaktion der Schilddrüse zu vermeiden.
Sicher ist auch die zusätzliche, kardiologische Abklärung in keinem Fall ein Fehler.

Ich wünsche Ihnen eine baldige Besserung der Beschwerden.

MfG,
Dr. N. Scheufele

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