So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Berghem.
Dr. Berghem
Dr. Berghem, Facharzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 559
Erfahrung:  Facharzt für Kinderheilkunde, 17 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder, Allergologe, Naturheilverfahren
65728183
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Dr. Berghem ist jetzt online.

Seit vier Jahren leide ich an einem Fremdkörpergefühl in den

Kundenfrage

Seit vier Jahren leide ich an einem Fremdkörpergefühl in den Nasennebenhöhlen.

Als wenn ein Brocken am Ende der Atemwege zwischen Nase und Hals sitzt, wo an irgendeiner "Klippe" Sekret hängenbleibt.

Manchmal spüre ich beim Schlucken einen eiterigen Geschmack.

Gerade beim Liegen in der Nacht ist es stärker.

Das Fremdkörpergefühl ist auch nicht immer gleich.

Meistens wache ich morgens mit einem trockenen Rachen auf, und während der Nacht treten trockene Atemgeräusche auf, also nicht wie schnarchen, sondern eher als wenn man leicht erkältet ist.

Ich habe schon Cortisonspray eingenommen, und Nasenduschen ausprobiert.

Ich war schon im Schlaflabor, bei drei HNO, Heilpraktiker,Allgemeinmediziner, chinesische Heilmedizin und auch Akupunktur.

Ich meine das ich es seit einer Kreuzfahrt habe, wo wir in einem Hallenpool gebadet haben, und danach alle Hautreaktionen hatten...als wenn dies Verätzungen an den Atemwegen wegen Überchlorung ausgelöst hat ? Alles nur eine Vermutung.

Ich komme aus Hamburg ?

Gibt es denn hier keinen Arzt der mir helfen kann ?

Oder einen Tipp für einen Behandlungsweg aufzeigen kann ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Berghem hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

da haben Sie aber schon eine ziemliche Odysse hinter sich, ich kann gut verstehen, dass Sie verzweifelt sind.

Dass das Ganze mit einer ordentlichen Portion Chlor angefangen hat, kann ich mir gut vorstellen. Das reizt die Atemwegsschleimhäute so, dass einige unterschiedliche Reizreaktionen auftreten können:

Es könnte sich durch den Reiz eine Entzündungsreaktion der Schleimhaut mit der Bildung von mehr Schleimhaut, beispielsweise einem polypen der Schleimhaut gebildet haben (da Sie schon bei so vielen Ärzten waren, die alle in Ihre Nase gesehen haben, schließe ich das eigentlich aus).

Es können sich auf dieser Schleimhaut fiese Krankheitserreger eingenistet haben, die dort eine chronische Infektion der Nasenschleimhaut oder noch eher der Schleimhaut der Nasennebenhöhlen ausgelöst haben. Das kann über viele Jahre bestehen bleiben und ähnliche Symptome machen. Um das auszuschliessen müssten Anstrichuntersuchungen der Nasenschleimhaut gemacht werden (mit einem langen Wattestäbchen weit in die Nase hinein und dann ins Labor, in Ihrem Fall am besten ein mal "normal", also gegen Bakterien untersuchen lassen und ein mal eine Untersuchung auf Pilze). Sollte diese Untersuchung noch nicht gemacht worden sein, würde ich das dringend empfehlen.

Dann gibt es noch das Phänomen, dass die Nasenschleimhaut sich nicht mehr richtig reinigen kann, weil die winzigen Flimmerhärchen, die auf der Schleimhaut sitzen, den Schleim nicht mehr richtig transportieren, weil sie zerstört oder fehlgebildet sind. das bekommt na durch eine sogenannte Bürstenbiopsie (eine winzige längliche Bürste wird in die Nase geschoben und bürstet dann Schleimhautzellen von der Oberfläche, die dann unter dem Mikroskop angesehen werden). Auch das wäre eine lohnende Untersuchung.

Als Ansprechpartner würde ich Ihnen die HNO Klinik im UKE empfehlen, die geniessen zu Recht einen guten Ruf.

Therapeutisch würde ich Ihnen zu einem Behandlungsversuch mit Euphorbium Nasenspray (homöopathisch, oft gut wirksam, völlig harmlos) 3 mal täglich über mindestens 2 Wochen raten.

Ich hoffe, meine Antwort hilft Ihnen ein wenig weiter. Wenn Sie noch
Fragen hierzu haben oder sich aus meiner Antwort neue Fragen ergeben haben,
zögern sie bitte nicht, dies zu schreiben, ich antworte gerne weiter.

Ich drücke Ihnen die Daumen, alles Gute und herzliche Grüße
Dr. Stefan Berghem

Rechtlicher Hinweis: Auf diesem Weg kann man natürlich keine genauen
Diagnosen stellenden, dazu müsste man den Patienten und die gesundheitliche
Vorgeschichte genau kennen lernen. So ist auch eine gute Therapieempfehlung
natürlich wesentlich besser durch den behandelnden Arzt möglich. Bitte wenden
Sie sich für weitere Diagnostik und Therapie bitte an ihren behandelnden Arzt.


eine Bitte: sollten Sie mit meiner Antwort nicht zufrieden sein,
seien Sie doch bitte so nett, mir das zu schreiben und auch gerne rückzufragen.
Schließlich habe ich mir für Sie Mühe gemacht und eine negative Bewertung fände
ich unfair.
Sollten Sie meine Antwort völlig unpassend finden, bitte
schreiben Sie das, ich gebe die Frage dann gerne wieder für andere Experten
frei, das geht aber nur, wenn Sie meine Antwort noch nicht bewertet haben.

Dr. Berghem und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank, XXXXX XXXXX Herr Dr.Berghem, ich werde diese Schritte abarbeiten. Das sind zumindest mal wieder ein paar Ansatzpunkte die dann auch noch vielversprechend sind !

Experte:  Dr. Berghem hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich freue mich, dass ich Ihnen ein wenig weiter helfen konnte und drücke ihnen die Daumen.

Herzliche Grüße