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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Guten Tag, unser Sohn ist 5 Monate alt und wird wegen einer

Kundenfrage

Guten Tag, unser Sohn ist 5 Monate alt und wird wegen einer Hypophyseninsuffizienz behandelt. Er bekommt L-Thyroxin 50 und Hydrocortison 2mg,1mg,1mg.
Nun wurde wieder Blut abgenommen und der ACTH Wert ist nicht messbar. Wie kann das sein trotz Med.? FSH,LH und Testosteron sind auch nicht vorhanden. Sind diese Werte in diesem Alter überhaupt vorhanden? Wir würden gern die Med. mal absetzen unter Beobachtung natürlich, da das MRT,Gene und Augen unauffällig waren. Könnte die Hirnanhangsdrüse nicht träge werden, wenn sie alleine nichts machen muß? Unser Sohn hatte 3 Tage nach der Geburt einen extremen Blutzuckerabfall, der sich nach Glucosegabe schnell normalisiert hat. Alle Untersuchungen waren unauffällig außer der Hormonspiegel. Könnte der auch aus dem Ruder geraten sein durch den Zuckerabfall? Wie kann es sein das er sich super erholt hatte im Krankenhaus auch ohne die Hormone und nur mit Glucose. Sind sehr verunsichert und bekommen auch keine Antworten auf unsere Fragen. Sollten wir noch mal zu einem anderen Endokrinologen gehen?
Vielen Dank
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

ich möchte ihnen dringend raten, dies bei einem Endokrinologen behandeln zu lassen. Dass ACTH derzeit nicht messbar ist, liegt an der Cortsionbehandlung, die jedoch für die Stoffwechselprozesse wichtig ist, genauso, wie die L-Thyroxgabe.

Ja, die Hypophyse zeigt eine Schwäche, hier sollte eine Stimulation mit sogenannten Liberinen versucht werden. Jedoch kann ich ihnen hier nur raten, dies bei einem Endokrinologen durchführen zu lassen.

Die niedrigen oder nicht messbaren Werte von ACTH, FSH und LH sind bedingt durch die Minderfunktion der Hypophyse.

Es sollte nach der Ursache der Hypophyseninsuffizienz geforschtw erden, um diese Ursache gezielt zu behandlen.
Und bitte die Stimulation ansprechen, ob dies eine Lösung wäre.

Haben Sie dazu Fragen? Gern helfe ich Ihnen weiter.

Alles Gute und rasche Besserung.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Das wir in Behandlung sind habe ich doch geschrieben. Meine Fragen wurden nicht beantwortet

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gern antworte ich auf Ihre Frage. Einen zweiten Endokrinologen aufzusuchen halte ich für überlegenswert, doch sehe ich die derzeitige Behandlung als richtig an. Wird jedoch nicht auf Ihre Fragen eingegangen oder haben sie kein gutes Vertrauensverhältnis, dann würde ein Wechsel des Arztes durchaus ratsam sein.
Es muss der weitere Verlauf entscheiden, ob die derzeitige Behandlung intensiviert oder umgestellt werden sollte.
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
gern helfe ich Ihnen weiter. Da ich selbst Mutter von zwei kleinen Mädchen bin, verstehe ich Ihre Sorge sehr gut und möchte Ihnen gern helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
welche konkrete Frage haben sie, darf ich Ihnen genauere Informationen geben?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wie wird überprüft das die Dosis vom Hydrocortison stimmt? Welcher Wert ist das im Blutbild? Gibt es Nebenwirkungen? Wird die Drüse träge? Meinem Sohn geht es sehr gut und wir stellen uns die Frage ob gesehen wird das die Drüse mehr arbeitet, als am 3. LT.

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
>Wie wird überprüft das die Dosis vom Hydrocortison stimmt?

Es ist eine gewichtsadaptierte Dosierung. Hier gibt es keine Kontrolle über den Blutspiegel.

>Welcher Wert ist das im Blutbild?

Man kann den sogenannten basalen Cortisolwert bestimmen. Dabei ist dann auch das eigene (vom Körper produzierte) Cortison dabei.

>Gibt es Nebenwirkungen?

Cortison wird vom Körper gebildet und ist für viele Stoffwechselvorgänge und Immunsystem notwendig. Aber eine Dauerbehandlung bremst einerseits die Nebennieren und andereseits kann es Diabetes auslösen, aber auch Haut- und Gefäßveränderungen machen, wenn es lange Zeit hochdosiert eingenommen wird. Ihr Sohn nimmt 4mg am tag ein (2-1-1), das kann durchaus zu viel sein, wenn es über Jahre gegeben wird.

Da es Ihm aktuell gut geht, kann ein ganz langsames Ausschleichen überlegt werden (dies jedoch bitte mit dem Endokrinologen absprechen).
Cortison niemals abrupt absetzen, um ein Reboundphänomen zu vermeiden.

>Wird die Drüse träge?

Unter dem Cortison wird die Hypophyse träge und auch die Hromondrüsen der Nebenniere.

>Meinem Sohn geht es sehr gut und wir stellen uns die Frage ob gesehen wird das die Drüse mehr arbeitet, als am 3. LT.

Diese Frage ist sehr berechtigt. Doch kann dies unter laufender Cortisonbehandlung nicht gemessen werden. Dafür müsste das Cortison ausgeschlichen werden, um dann die Konzentration der Stellhormone zu ermitteln.

Gern antworte ich auf weitere Fragen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Da habe ich also berechtigte Sorgen. Unser Arzt stellt mich immer als total übertrieben hin. Er meint immer nur die Dosen sind gering es schadet nicht.


Könnte es sein das die schlechten Hormonwerte von der Anstrengung der Geburt kamen? Ich habe auch einen Venentropf bekommen.


Hätte man nicht mehr Tests machen müssen und nicht gleich nach einem die Med. geben?


Wäre es gefährlich die Hormon jetzt schon auszuschleichen?


Mir wäre es schon sehr wichtig schnell zu handeln, wenn die Med. eventl.gar nicht notwendig sind, da ja auch kein Grund bis jetzt gefunden wurde( Tumor o.ä.).

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, Ihre Soorgen sind berechtigt.
Ich habe mehrere Patienten, die über Jahre mit Cortison wegen eines Rheumaleidens behandelt werden. Die Tagesdosis liegt bei 2mg Cortison, aber die Patienten sind mehr als 70 Kilo schwer, also das 10fache, von dem Gewicht Ihres Sohnes. Und dennoch haben diese Patienten Diabetes und Hauterkrankungen (Papierhaut) durch das Cortison bekommen.

In ihrem Fall muss man aber noch nicht so rasch handeln, da ihm das Cortison ja sehr gut tut und hilft.
Dennoch würde ich zu einem langsamen Ausschleichen raten (eventuell die Mittagsdosis reduzieren). Bitte besprechen sie das aber mit dem behandelnden Ärzteteam.

Die Frage zur Ursache: Ich kann hier nur vermutenb, aber die venöse Infusion bei der Geburt wird diese Unterfunktion der Hypophyse sehr wahrscheinlich nicht ausgelöst haben. Durch ihre mütterlichen Hormone war ihr Baby gut versorgt, aber nach der geburt wurden keine neuen gebildet, was zu sofortigem Handeln veranlasste. Zeit für Tests wären da sicher nicht.

Haben sie während der Schwangerschaft irgendwelche Medikamente, operative Eingriffe oder Infektionen gehabt?
Denn dies könnte die Ursache für die Hypophyseninsuffizienz sein. Herausfinden wird man das eher schlecht bis gar nicht. Leider.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich habe nur Thyroxin 75,Fembion und Magnesium genommen.Es war eine Bilderbuchschwangerschaft. Ich habe jede Vorsorgeuntersuchung gemacht.


 


Wie kann unser Arzt unsere Bedenken so verharmlosen?


 


Sie haben von einer Stimulation geschrieben. Wie kann ich mir das vorstellen? Wäre doch in unserem Fall wirklich angebracht, oder?

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Schwangerschaft verlief gut und die genannten Medikamente sind auch gut.
Warum es dann zu dieser Insuffizienz kam, ist also weiter offen (genetisch abklären lassen?)

Warum es verharmlost wird - schwer zu sagen. Ich finde das Cortison in der Akutbehandlung ein richtig gutes Medikament ist, aber es hat seine Tücken und ist nichts für Dauer! Möglich, dass der Kollege Ihnen keine Angst amchen möchte. Doch sollte man dabei immer mit offenen Karten spielen und werd ie Nebenwirkungen wissen will, der bekommt von mir dazu auch eine ehrliche Antwort.

Die Stimulation mit den Liberinen kann erst nach Ende der Kortisonbehandlung erfolgen. Dies kann als Tablette oder Spritze gegeben werden.
Ich halte es in jedem FAll für wichtig, um eine Restfunktion zu provozieren, als eine Art Training der Adenohypophyse sozusagen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Genetisch wurde Pit1 und Prop1 untersucht. War kein auffälliger Befund.


Kennen Sie einen Kollegen in Berlin, den Sie mir empfehlen können?

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Einen guten Endokrinologen in Berlin (die besten sitzen in der Charité in Mitte), suchen sie einen Niedergelassenen?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sind zur Zeit in der Charite' Campus Virchow.

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, dort war ich früher einmal, ich bin in München.

Ich würde Ihnen Professor Strasburger in Mitte empfehlen (Schumannstrasse // Chariteplatz).

Sekretariat Mitte:
Frau Gabriele Schillinger
t: +49 30 450 514 152
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Danke für ie Empfehlung.



Wenn die Behandlung doch auf Dauer sein muß, kann man denn das Hydrocortison für den Rest seines Lebens nehmen. Muß man mit den Nebenwirkungen leben oder wird es feiner eingestellt?

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
gern geschehen,

Bei einigen Rheumapatienten muss man diese Behandlung auch ein Leben lang forsetzen, so dass man dann leider mit en Nebenwirkungen leben muss. Doch würde ich an Ihrer Stelle diesen Gedanken noch nicht denken und die Hoffnung auf eine Restfunktion, die man dann verbessern kann, nicht aufgeben.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich danke XXXXX XXXXX ganzen Herzen, dass ich endlich meine Fragen und Sorgen loswerden konnte und wünsche Ihnen alles Gute.Sie haben mir sehr geholfen!!

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bitte sehr gern geschehen. Und für Ihr Baby alles alles Gute.

Wen sie im Verlauf Fragen haben, können sie sich hier jederzeit an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre
Dr. K. Hamann
Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Morgen Dr. Hamann, ich wende mich nochmals an Sie. Ich hoffe Sie können mir helfen. Muß ich meinen Fall nochmals erklären,oder können Sie unseren Mailverkehr nachvollziehen? MfG

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, ich sehe unsere bisherige Konversation. Wie kann ich ihnen helfen?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wir haben jetzt einige Laborergebnisse erhalten. Vor der Behandlung wurde freies Tyroxin 8,32 und TSH 2,82 abgenommen. Wir geben seither die 10 Tropfen L-Tyroxin. Sind die Werte denn so schlecht, dass diese Menge benötigt wird? Wir haben jetzt einige Verhaltensweisen beim Kleinen beobachtet, was für eine Überdosierung spricht. Er ist sehr reizbar, schläft schlecht und beim trinken schreit er viel, als ob er Schluckebeschwerden hat. Ist das möglich? Die letzten Werte von Aug. sind TSH 0,01??????, Ft4 21,49.

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, auf jeden Fall sprechen diese Werte (August) und auch ihre Beobachtung für eine Überdosierung. Wenn das TSH (das Stellhormon) so niedrig ist und fT4 so hoch, dann muss man hier dringend die Dosierung reduzieren und darunter die Werte kontrollieren.
Bei einer Überdosierung leidet nicht nur das Herz-Kreislaufsystem, viele andere Stoffwechselvorgänge können dadurch auf Hochtouren laufen, was nicht gut wäre.

Hat denn der Arzt, bei der Übermittlung dieser Werte nichts gesagt? Diese Werte sollten unbedingt geprüft werden.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Als ich anrief und nach den Werten fragte, sagte er mir das sind Traumwerte. Wir müßten nichts machen. Erst jetzt habe ich endlich die Werte schriftlich zugesand bekommen und wunderte mich über diese Werte. Können jetzt schon bleibende Schäden entstanden sein? Also könnte das die Unruhe und dieses ständige zappeln verursachen? Dann kommt ja noch das HC dazu(4mg pro Tag). Macht das HC nicht auch diese Anzeichen, bei Überdosierung? Was ich immer noch nicht verstehe ist, dass er ja nach der Geburt den Zuckerabfall hatte, aber eine Woche nur mit Glukoselösung beandelt wurde, super erholt hatte und wir entlassen werden sollten und dann eine junge Ärztin kam und angeblich einen Mikropenis sehen wollte. Ist bei einem Neugeborenen 2 cm ein Mikropenis? Dann fingen die Hormone an. Warum hat er sich denn so gut erholt ohne Hormone???

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Mit diesen Werten wird noch kein bleibender Schaden entstanden sein. Da kann ich sie beruhigen.

Mit dem Cortison sollte man auch immer vorsichtig sein, und die Dosierung versuchen zu reduzieren, so es eben geht. Wenn nicht muss es wieder erhöht werden.
Das Cortison sehe ich hier jedoch nicht als Ursache oder überdosiert.

Einen Micropenis bei Säuglingen halte ich für Unsinn. Lassen sie sich hier nicht verunsichern.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Können Sie sich erklären warum er sich so gut erholt hat vor der Hormongabe?

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es ist denkbar, dass der Glukosemangel durch die Glukosegabe ausgeglichen wurde und so die positive Entwicklung bedingt hat.
Ansonsten ist diese Erholung positiv zu bewerten, auch wenn der Grund nicht offensichtlich oder erklärbar ist.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wenn wir endlich die Med. absetzen würden, wie genau kann ich mir das vorstellen. Wird nur der Zustand ohne Med beobachtet, oder werden Streßtests gemach? Sie schrieben damals von stimulieren. Könnte ihn das in seinem Alter von 6 Monaten gefärlich sein? Ich habe jrtzt von Fällen gelesen, wo nur in Streßsituationen HC gegeben wird. Kennen Sie das? Muß man unbedingt HC in Abständen von 8 Stunden geben. Ich kann durch diese ganze Geschichte sowiso kaum noch schlafen, aber dann immer 24 Uhr den Wecker stellen, Baby wecken. Geht das nicht in größeren Abständen. zB. 7 Uhr und 19 Uhr?

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Cortisolhaushalt unterliegt einem biologischen Rhythmus und bestimmt so die "innere Uhr". Man hat dabei in den frühen Morgenstunden den höchsten Cortisonbedarf, dadurch wird man wach. Dann noch einmal am frühen Nachmittag und geringer am Abend.
Die zeitlichen Abstände 24 / 3 = 8 Stunden sind dabei ganz wichtig.

Würde ein Ausschleichen des Cortisons erfolgen, muss dabei gaaaaaaaaanz langsam vorgegangen werden, damit sich die Nebennieren, wo normalerweise das Hormon gebildet wird, an die neue Situation gewöhnen und anfangen Cortison zu bilden.
Man kann das mit ACTH (einem Stellhormon) gezielt stimulieren.
Dies alles sollte jedoch durch einen Endokrinologen vorgenommen und begleitet werden.
Es kann sein, dass es jetzt noch zu früh ist, mit der Cortisonreduktion zu beginnen.

Doch ganz sicher ist das Schilddrüsenhormon anhand der Werte und dem Verhalten ihres Babies zu hoch dosiert.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Meine Angst ist ja das wenn zu lange gewartet wird, dass die Drüse träge wird oder geht das nicht so schnell? Sollte nicht so schnell wie möglich stimuliert werden, damit der Rest nicht aufhört zu arbeiten?


Ich stell mir das so vor, dass ja durch die Med die Drüse nichts mehr machen muß und dann beim absetzen gar nicht mehr weiß was sie machen soll?

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, das wird so schnell nicht geschehen und durch die Stimulierung kann die Drüse jederzeit rasch aktiviert werden. Es sei denn die Drüsenzellen wurden durch eine Entzündung beispielsweise zerstört. Doch das ist bei ihrem Sohn ja nicht der Fall.
Wenn er sich sonst weitgehend normal entwickelt besteht kein Grund zur Besorgnis. Doch sollte die Überdosierung mit L-Thyrox dringend behoben werden.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ja sonst ist alles in Ordnung, er ist halt nur super zappelig. Ich habe morgen wieder einen Termin beim Endo und im Dez. nochmals bei einem anderen Endo, da mir die Behandlungsmehoden im Moment gar nicht gefallen. Sind die Wachstumhormonwerte eigentlich in Ordnung? IGF-1 24ng/ml, IGF-BP3 1,34mg/l


Ist es richtig das HC das Hormon drückt?

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
HC = Hydrocortison ist hier als Hormon wirksam und unterdrückt die Hormonproduktion in der Nebenniere.
Ja, lassen sie ihren Sohn bitte regelmäßig kontrollieren.

Meine Normwerttabelle für IGF 1 beginnt erst ab 12 Monaten, da ist die untere Grenze bei 38ng/ml. Darum würde ich den Wert bei ihnen als niedrig ansehen, aber möglicherweise noch im Normbereich. Zum IGF BP3 kann ich leider nichts sagen.
Hier ist auch die Angabe der Laborgrenzen ganz entscheidend, da das von Labor zu Labor unterschiedlich sein kann.
Das würde ich morgen bei der Endokrinologin ansprechen.

Alles Gute und bei weiteren Fragen bin ich ja hier für sie da.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gern geschehen und sie können sich ja auch morgen nocheinmal melden.