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Dr. Höllering
Dr. Höllering, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 23973
Erfahrung:  Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
61885400
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Dr. Höllering ist jetzt online.

Hallo,wir sind die Eltern der Tochter mit den Fieberkrämpfen

Kundenfrage

Hallo, wir sind die Eltern der Tochter mit den Fieberkrämpfen von gerade eben... wir wussten nicht, dass die Antwort etwas kostet, wir sind damit einverstanden... wollten die Fragen dann aber gleich etwas konkreter stellen: Also: unsere Tochter ist zwei Jahre alt und hatte schon mehrfach (gestern das 11. mal) Fieberkrämpfe. Es scheint erblich bedingt vom Vater. Die Krämpfe dauerten teilweise unter 20 Sek. (ca. 50%), teils 2-3 Minuten (50%), nur ein einziges mal 8 Minuten. Wir waren deshalb schon 2 mal in der Klinik. Dort wurde ein EEG gemacht sowie unter mehrtägiger Beobachtung das Fieber mittels Ibuprofen / Paracetamol unter 38°C gehalten. Wir haben seit dem ersten Klinikbesuch ein Notfallmedikament im Kühlschrank (Diazepam Desitin rectal tube 5mg)... 1. Unsere Tochter kam mit den Klinikaufenthalten sehr schwer zurecht... Ist es ratsam, unser Kind zuhause zu überwachen, alle paar Stunden Fieber zu messen und ebenfalls mit Ibuprofen/Paracetamol das Fieber unter 38°C zu halten... wie lange darf man eine solche 'Dauermedikation' machen? (wir geben die beiden Mittel jeweils im Abstand von nicht weniger als 6 Stunden und wechseln sie daher ab). Welche Risiken gibt es dabei? Wie aufschlussreich sind EEGs nach Fieberkrämpfen? Wozu macht man sie? 2. Unser Kinderarzt rät uns seit geraumer Zeit zu einem täglichen einzunehmenden Medikament, welches Krämpfe allgemein verhindern soll... Der Nachteil soll aber sein, das es den Muskeltonus herabsetzt... Unsere Tochter ist relativ groß und dünn und nicht sehr kräftig/standfest... Wie stark ist diese Nebeneffekt wirklich? Desweiteren, gibt es bei dieser 'echten' Dauermedikation (täglich, über mehrere Jahre) weitere Nebenwirkungen? Kennen Sie das Medikament (dessen Namen wir nicht mehr wissen) und wie denken Sie darüber? Kurzum: wir tendieren mal zu der einen 'pragmatischen Lösung '(1.) und mal zu der 'Dauerlösung' (2.)... was würden Sie uns raten? Mit freundlichen Grüßen XXX und XXX

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo und guten Tag,

wenn Sie auch an alternativen Lösungsansätzen interessiert sind(Ganzheitsmedizin und Homöopathie), sagen Sie kurz Bescheid, sonst gebe ich die Frage unmittelbar wieder frei.
Soviel aber vorweg: jede Unterdrückung körpereigener Abläufe und Regulationsversuche ist auf die Dauer keinesfalls gut und nur dann zu befürworten, wenn es keine anderen Wege gibt. Es muss der Grundsatz gelten: "primum nil nocere" in erster Linie keine Schäden verursachen.

 

Falls Sie aber schon mit einem Experten in Kontakt sind, gebe ich diese Frage selbstverständlich auch sofort frei.
Alles Gute

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wir halten nicht viel von alternativen Lösungsansätzen... wir hätten gerne eine rein schulmedizinische Antwort. Daher bitte wieder freigeben.


 


Danke.

Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,Ich melde mich von der schulmedizinischen Seite.Es ist üblich, ein Fieberkrampfkind zu Hause zu überwachen, nichts spricht dagegen. Mit Medikamenten senkt man das Fieber, so lange es sein muss, meist bis vier Tage lang. Risiken sind Leberwerterhöhung bei beiden Medikamenten( bei normaler Dosis selten) und eine Magenreizung durch Ibuprofen.Das EEG zeigt, ob eine vermehrte Krampfneigung oder gar eine Epilepsie besteht. Bei Fieberkrampfkindern oft es oft unauffällig.Ich halte nichts von einer Dauertherapie! Warum, wenn die Kleine nur hin und wieder Fieber hat sowie Eltern, die die nötigen Kontrollen durchführen und im Notfall Diazepam verabreichen könnten? Auch fürchte ich eine Störung der körperlichen Entwicklung unter Dauertherapie. Aber lassen Sie sich doch bitte von Ihrem Arzt erklären, warum genau er dies empfiehlt!Ergenyl oder Luminal sind typische Medikamente.
Dr. Höllering, Fachärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 23973
Erfahrung: Notfallmedizin,Psychosomatik,Innere- und Allgemeinmedizin
Dr. Höllering und 2 weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo, ich komme noch einmal auf Sie zurück:
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