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Dr. Berghem
Dr. Berghem, Facharzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 559
Erfahrung:  Facharzt für Kinderheilkunde, 17 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder, Allergologe, Naturheilverfahren
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Dr. Berghem ist jetzt online.

Bei mir wurden bei zwei Computertomographien des Kopfes beim

Kundenfrage

Bei mir wurden bei zwei Computertomographien des Kopfes beim ersten Mal Glianarben in der rechten Gehirnhälfte festgestellt (1996), 2001 bei der zweiten Glianarben in der rechten Gehirnhälfte und jetzt auch in der linken Gehirnhälfte. Ich ließ diese CT´s wegen meines chronischen Erschöpfungssyndroms machen, an dem ich seit 1980 leide (starke Tagesmüdigkeit/Erschöpfung auch bei ausreichendem Nachtschlaf). Beide Neurologen versicherten mir nun, dass diese Glianarben im Gehirn bei vielen Menschen vorkämen und sie keinerlei Krankheitswert hätten. Nun möchte ich aber doch wissen, welches die Ursache(n) für solche Glianarben im Gehirn sind (kann das auch eine Histaminintoleranz sein oder generell mit der Ernährung zusammenhängen, denn die Erschöpfung ist nach dem Mittagessen am allerschlimmsten?) UNd: haben diese Glianarben wirklich keinen Krankheitswert, was kann ich tun, damit sich nicht noch mehr davon bilden und gibt es gutverträgliche Medikamente/Vitalstoffe/Nahrungsergänzungsmittel, die eine weitere Bildung verhindern können (denn vernarbtes Gewebe kann m.E. ja nicht so gut funktionieren wie gesundes Gewebe)?


Als Laie meine ich, dass Narben doch meist durch Entzündungen/Verletzungen entstehen.


Was kann diese Entzündungen/Verletzungen im Gehirn auslösen?


Die Erschöpfung sitzt hauptsächlich im rechten Vorderhirn (in der linken Gehirnhälfte wurden  beim 2. CT auch nur wenige Glianarben festgestellt, in der rechten aber wesentlich mehr als beim 1. CT) und ist körperlich deutlich spürbar (Druck, Benommenheit, Brennen, was auf den ganzen Körper, auch auf das Denken, Sprechen, bei extremster Erschöpfung auch auf Das Laufen sich auswirkt, dies alles ist dann sehr verlangsamt - dieser Zustand ist sehr quälend).


Ich las, dass es auch im DArm Gliazellen gibt, die mit den Gliazellen im Gehirn zusammenhängen und an diese Entzündungserreger weitergeben können. Ist das so? (Ich habe aber keinerlei Magen-Darmbeschwerden, eine normale Verdauung und keine Gluten, Lactose- oder Fructoseintoleranz).


 


MS und Parkinson wurden durch entsprechende Untersuchungen ausgeschlossen.


Für eine Antwort, die mir weiterhelfen könnte, danke XXXXX XXXXX


 


 


 

Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Berghem hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

da Sie Ihre Frage hier schon so lange unbeantwortet bekamen, möchte ich Ihnen antworten, auch wenn ich kein Neurobiologe bin, sondern Allergologe und Umweltmediziner.

Leider sind Ihre Fragen zwar sehr interessant, aber es gibt kein gesichertes Wissen über die Zusammenhänge. Auch das Wissen über die Gliasubstanz im Gehirn verändert sich ständig. Davon alles zu wissen oder zu verstehen, sind wir weit entfernt. War man sich vor 10 Jahren noch völlig sicher, dass Gliazellen (von denen es unterschiedliche im Gehirn gibt) eigentlich nur eine Arzt Stützgewebe sind, wissen wir jetzt, dass sie auch eine wichtige Funktion im Stoffwechsel des Gehirns haben.

Wie auch immer: was wir heute zu wissen glauben:

Die Reaktion eines Gehirns auf viele unterschiedliche Reize ist die Bildung einer Narbe, die man dann Glianarbe nennt.

Die häufigsten Ursachen sind:

  • Erschütterungen (Auffahrunfall, Sturz auf den Kopf),
  • Entzündungen (vorwiegend durch Viren, muss keine Beschwerden machen)
  • Minischlaganfälle.

Seriöse Hinweise auf einen Zusammenhang mit Nahrungsmitteln oder Histamin in Nahrungsmitteln gibt es ebensowenig wie (auch häufiger behauptet) auf eine Pilzinfektion des Gehirns. Auch als Ursache für ein chronisches Erschöpfungssyndrom scheint das nicht zu dienen (wenig untersucht, kein Zusammenhang nachgewiesen). Ein Zusammenhang zwischen Gliazellen in der Darmwand und dem Gehirn wird für möglich gehalten, Beweise dafür gibt es aber noch nicht.

Nach all dem was wir heute wissen (das kann in 20 Jahren anders sein), sind einzelne Glianarben ohne jegliche Bedeutung. Leider wissen wir noch weniger, wie man dem Fortschreiten wirksam vorbeugen kann, da kann man nur spekulieren:

  • Gesundes Leben
  • reichlich frische Luft
  • vitaminreiche ausgewogene Ernährung, wenig Fett, wenig tierisches Eiweiss
  • wenig Alkohol, nicht rauchen
  • regelmässige Bewegung

Zusätzlich kann man sicher Einiges ausprobieren, damit es Ihnen besser geht. Da haben Sie in der Vergangenheit schon eine ganze Menge ausprobiert, da kann ich nicht einschätzen, was Sie kennen.

Bei meinen Patienten mit ähnlichen Beschwerden haben sich bewährt: Matricell ( http://www.nutrisell.de/Matricell-Koeniginnen-Trank/Matricell-Koeniginnen-Trank-30-Trinkflaeschchen--240.html , Achtung: ein Preisvergleich im Internet lohnt sich) oder Präparate mit Eleutherococcus ( http://www.pta-forum.de/index.php?id=57 ).

Ich bin mir sicher, dass Sie auf eine andere Antwort gehofft haben und hoffe meinerseits, sie sind nicht allzu enttäuscht.

Ich hoffe, das hilft dennoch ein wenig weiter und beantwortet Ihre Frage halbwegs. Sollten Sie noch mehr wissen wollen, zögern Sie bitte nicht, zu schreiben, ich beantworte gerne weitere Fragen. Wenn Sie noch gerne weiter auf die Antwort eines anderen Experten warten wollen, kann ich die Frage auch gerne wieder freigeben (das geht aber nur, wenn Sie meine Antwort noch nicht bewertet haben).

Ich wünsche Ihnen alles Gute, herzliche Grüße
Dr. Stefan Berghem

rechtlicher Hinweis: auf diesem Wege ist es nicht möglich, konkrete Diagnosen zu stellen oder eine optimale Behandlung zu beginnen. Für genaue Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt, nur dort ist eine präzise Einschätzung möglich.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. Berghem,


 


zunächst einmal vielen Dank für Ihre Informationen auf meine Fragen.


 


Ich möchte aber doch zusätzlich auf die Antwort eines anderen Experten warten, d.h. Sie bitte die Frage freigeben, da vielleicht ein Experte aus einem anderen Fachgebiet noch weiteres auf meine Fragen antworten kann.


Nch einmal vielen Dank für Ihre Mühe!


 


B.G.<P.