So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Schaaf.
Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
52810516
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Medizin hier ein
Dr. Schaaf ist jetzt online.

Seit dem ca. 5. Monat meiner Schwangerschaft letztes Jahr (Geburt

Kundenfrage

Seit dem ca. 5. Monat meiner Schwangerschaft letztes Jahr (Geburt im Nov. 2011) habe ich mehrmals am Tag Sodbrennen, Übelkeiten oder ein Druckgefühl hinter dem Brustbein. Eine Gastroskopie ergab, dass die Magenschleimhaut und die Speiseröhre unauffällig sind und dass ich einen Zwerchfellbruch habe, wobei der Magen noch nicht nach oben hin durchgewandert ist. Auch meine Blutwerte und die Galle (Ultraschall) sind in Ordnung. Ich habe nun selbst getestet, welche Essgewohnheiten mir am wenigsten Beschwerden bereiten. Entgegen dem ärztlichen Rat geht es mir am Besten, wenn zwischen den Mahlzeiten mehrere Stunden vergehen. Nach sehr zuckerhaltigen Lebensmitteln z.B. Milchschokolade ist mir immer sehr übel. Beim Schlafen habe ich nie Refluxprobleme, egal, ob ich vorher etwas gegessen habe. Ich habe nun vor, den Zwerchfellbruch operieren zu lassen, obwohl mein Hausarzt der Meinung ist, dass das nicht die Ursache für die Beschwerden ist. Wenn ich zuviel gegessen habe, dann schmerzt mein linkes Schulterblatt - im Netz habe ich gelesen, dass das vom Zwerchfellbruch kommt. Zur Info - ich habe inzwischen mein Idealgewicht wieder erreicht, bin also nicht übergewichtig. Haben Sie eine Idee, was die Ursache sonst noch sein könnte?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen,

Sie könnten noch einen Glukosetoleranztest machen lassen, um auszuschließen, dass Sie überempfindlich auf Zucker reagieren. Ansonsten passen eigentlich alle Befunde zu einer Hiatushernie (Zwerchfellbruch) bis auf die fehlenden Entzündungszeichen in der Gastroskopie (Magenspiegelung), aber das kann es schon mal geben, wenn Sie Medikamente einnehmen.

Warum wollen Sie sich operieren lassen?
Der Eingriff ist nicht gerade klein, nicht gerade harmlos und Ihre Schwangerschaft liegt noch nicht mal ein Jahr zurück. So lange braucht der Körper aber, um seine Bänder wieder zu straffen, mindestens. Die Chancen, dass es "von allein" besser wird, stehen also gar nicht so schlecht, während das Ergebnis der OP nicht sicher vorhergesagt werden kann. Auch bin ich mir gar nicht sicher, dass Sie jemanden finden werden, der Sie bei regelrechtem Gastroskopiebefund operieren wird.
Wäre Geduld eine Option für die Sie sich entscheiden könnten?

MfG
Dr. Schaaf und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Die Beschwerden sind sehr belastend und ich möchte anstatt weiter Medikamente einzunehmen, die Ursache und nicht andauernd die Symptome bekämpfen. Das Krankenhaus, in dem ich die Untersuchung gemacht habe, würde mich auch operieren. An was ich noch nicht gedacht habe ist, dass sich das nach längerer Zeit wieder von selber beruhigen könnte, weil das noch Auswirkungen der Schwangerschaft sind. Meinen Sie, dass sich auch die Muskeln od. Bänder in diesem Bereich noch bessern können?

Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, sie können und meine Zurückhaltung bzgl der Op ist ja schon angeklungen. Zufriedenheit ist nicht garantiert und so sehr ich gundsätzlich mit Ihnen konform gehe, ursächlich zu behandeln, wo dies möglich ist, würde ich es in diesem Fall anders versuchen wollen.
Was halten Sie davon, dass Sie sich ein konkretes Zeitlimit setzen, z.b. sechs Monate, in denen Sie Ihrem Körper Zeit geben und versuchen alle Regeln bzgl des Essens einzuhalten, die Sie bis jetzt herausgefunden haben.
Bei Schokolade etc wir übrigens auf einen Schlag besonders viel Magensäure benötigt und lange Pausen zwischen den Mahlzeiten lassen Ruhe einkehren.
Ein Zeitlimit hat den Vorteil, dass man den Zielen eine Veerschnaufpause gibt und weniger entbeint an Besserung denkt. Auch das lässt Ruhe einkehren.
Haben Sie schon herausgefunden, ob es einen Sport gibt, der Ihnen gut tut?
Lange Spaziergänge mit dem Babyjogger oder vielleicht schwimmen?
Die OP läuft Ihnen nicht weg. Geben Sie sich noch ein wenig Zeit...

Ähnliche Fragen in der Kategorie Medizin