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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

guten tag, meine mutter leiet an copd gold 3 und in den letzten

Kundenfrage

guten tag,
meine mutter leiet an copd gold 3 und in den letzten tan wird sie vermehrt unruhig und macht äuerungen das sie das gefühl hat nun bald zu sterben .
was mach ich dagen?

gruß
Hr.Jansen
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

welche Medikamente nimmt Ihre Mutter? Raucht sie (noch)? Hat sie einen akuten Infekt?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo,



meine Mutter nimme z.B Spiriva, Sympticort und ähnliches ein infekt liegt nict vor gestern habe ich ihre lunge röntgen lassen auf dem röntgenbild ist nur an der rechten lunge eine vernarbng zu sehen.



Des weiteren nimmt sie entwässerunstabletten aber auch ein morphiumpfaster 7mg



leider habe ich nicht die verpackung der einzelnen medis bei mir daher bitte ich fehler zu entschuldigen.


Wenn ein Mensch das gefühl hat es gehtdie nächste zeit zu ende ist dann sorge begründet?

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für die Informationen! Kein Grund für eine Entschuldigung, das war schon hilfreich.

Die Sorge muss man immer ernst nehmen, weil der Mensch so fühlt; wahr ist das aber oft nicht. Ich habe eine Patientin, die schon seit 15 Jahren überzeugt davon ist, dass die bald nicht mehr lebt. Sowas kann auch schwanken: Wenn wir mal eine echte Grippe oder sowas haben, fühlen wir uns auch "todelend", und dann geht es wieder besser.

Wen das Röntgenbild ok war, sind wir auch sicher, dass kein Wasser in der Lunge ist. Prima! Dann würde es Ihrer Mutterwahrscheinlich am besten helfen, wenn sie mal ein paar Tage Prednisolon 20 mg bekäme. Das lässt die Atemwege abschwellen, und mit besser werdender Luft kommt das Lebensgefühl zurück.

Auch sollte man mal sehen, wei sie ihre Sprays anwendet. Viele Patienten machen das furchtbar falsch! Vergessen das Drehen am Symbicort oder atmen nicht tief aus, bevor sie es einatmen. bei GOLD III könnte man auch überlegen, auf Foster umzustellen, weil die Teilchen kleiner sind und tiefer in die Lungen geraten.

Übers Rauchen schrieben Sie nichts: Bloß nicht! Das verringert den Blutsauerstoffgehalt massiv. Dafür Atemgymnastik, ein Gerät dazu schreiben Haus- oder Lungenarzt auf.

Wenn es ncoh schlimmer werden sollte, bitten Sie doch heute nachmittag den ärztlichen Besuchsdienst (Tel 116117) nach Hause. Der kann dann gleich das Prednisolon verschreiben, wenn Sie Ihren Hausarzt nicht mehr kriegen.

Alles Gute Ihrer Mutter!
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Nochmals Herzlichen Dank,



meine Mutter Raucht seit dieser Diagnose nicht mehr.


Mit dem Wasser ist so eine Sache, das Krankenhaus rief mih gerade an.


Die Oberärzte haben das Röntgebild nochmal Besprochen, mit dem Ergebniss das Sie sc bemühen soll das Wasser aus der lunge abzuführen. Dabei nimmt Sie auch Täglich entwässerungstabletten aber anscheinend ist die nich hifreich genug.



Vllt. noch eineFrage, kann mabei einer COPD Gold 3 sagen wie hoch die Lebenserwartung ist. Hierbei ist noch zu erwähnen das meine Mutter bei einer größe von 170cm ca 125kg wiegt.



Herzlichen Gruß


Jansen

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Andere.
Arzt nicht mehr online generell sr zufreden mag aber nicht warten
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

darf ich Ihnen weiter helfen, damit sie rasch zu ihrer Antwort kommen?

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Tag,


Ihre Hilfe wäre sehr freundlich.



Also: Meine Mutter leidet an COPD 3. Sie ist ca. 170cm und wiegt ca.125kg.


Seit einigen Tagen ist Sie sehr unruhig und glaubt das Sie sehr bals Sterben würde.


Gestern Abend war es sehr heftig. Somit habe ich Sie zum KH gefahren wo Sie auch geröngt wurde. Zunächst sah es aus als läge ein kleine Lungenentzündung vor aber ich konnte Sie mit nach hause nehmen. Nachdem ein OA heute auf das Röntgen Bild geschaut hat erhielt ih den Anruf es sei Eine narbe auf der Lunge die auf diesem Bils zu sehen ist.


Meine Mutter solle ebenfalls drauf achten das Sie Das Wasser abführe ich denke Der OA meinte wasser in der Lunge.


Die macht Sie mit einem Medikament dessen name ich net kenne.



Sie nimmt zb. Spiriva, Simbicort und ähnliches sowie ein Morphiumpflaster 75mg.



Wie lange ist dieLebenserwartung in so einem Fall und muss man Ihr gefühl das Sie nun bald sterben wird ernst nehmen?




Güße


Hr.Jansen

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
OK, gern helfe ich ihnen weiter.

Die COPD ist eine Erkrankung der Lunge, die nicht heilbar ist, jedoch kann das Fortschreiten aufgehalten werden. Im Stadium III ist Ihre Mutter noch nicht sauerstoffpflichtig und kann sehr lange in diesem Stadium bleiben.
Wichtig ist die regelmäßige und korrekte Anwendung der Inhalationssprays, so wie es meine Kollegin bereits richtig empfohlen hat.
Foster ist in ihrem Fall aber nicht notwendig, da dieser Wirkstoff (Formoterol) bereits im Symbicort enthalten ist.

Folgendes sollte geprüft werden: Wenn Wasser in der Lunge ist, deutet das auf eine Herzschwäche hin (dekompensierte Herzinsuffizienz). Hier ist die Frage, ob eine pulmonale Hypertonie besteht zu klären. Da man dies zusätzlich mit Sildenafil behandeln kann.
Bei dem BMI ihrer Mutter würde ich zusätzlich zum Daxas raten, da es die COPD gut stabilisiert und gleichzeit Gewicht reduziert.

Eine schlafmedizinische Untersuchung halte ich für wichtig, um eine obstruktive Schlafapnoe zu erkennen, die die Beschwerden ihrer Mutter weiter verstärken würde.

Das Morphiumpflaster bekommt sie wegen Schmerzen. Wo bestehen diese?
Haben Sie dazu Fragen? Gern helfe ich Ihnen weiter.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank fü die Antwort,


 


meine Mutter hat bereits 24h Sauerstoff und auch eine Untersuchung im Schlaflabor ist gelaufen weil Sie nachts immer wieder Starke Atemaussetzer hatte und sich keineswegs artikuliren konnte. Nun hat Sie einen Apparat der Fa.Löwenstein zur Atemunterstützung.


 


Das morphin bekommt Sie wege Rückenbeschwerden u.ä. Des weiteren hat man Ihr Tavor gegen die Angst erschriebn was wir aber abgesetzt haben da dies ja bekanntlich abhängig macht.


 


Die Angst das sie Ersticken wird ist sehr groß und macht einen fertig. Aber auch Das meine Mutter numehr vermehrt sagt Se müsse bald sterben.


 


Grüße


 


Jansen


 

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für Ihre Antwort,
Sie hat dann also in der Tat eine Obstruktive Schlafapnoe. Hier ist die Atemmaske sehr wichtig in der Nacht und auch der Sauerstoff. Diesen jedoch bitte nicht zu hoch drehen, damit sie nicht an einer CO2 Narkose verstirbt.
Übrigens ist eine COPD mit Sauerstofftherapie bereits Stadium GOLD IV. Doch ist das kein Grund sich zu sorgen, auch in diesem Stadium leben die Patienten noch sehr lange.

Wichtig ist die regelmäßige ambulante Kontrolle der Blutgase und der Lungenfunktion. Regelmäßige Bewegung, auch wenn die Gehstrecke sehr gering ist, sollte dennoch so oft wie möglich körperliche Bewegung erfolgen, damit wird Herz und Lunge trainiert, aber nicht übertreiben.

Wegen des Wassers halte ich eine Behandlung mit Wassertabletten wie Furosemid (schnell wirksam) oder Torasemid (langsamer und länger wirksam) für sehr wichtig.

Die Angst vor dem Ersticken verschärft die Atemsituation noch weiter. Daher ist Beruhigung ganz wichtig, im Zweifel auch mit Tavor, sonst mit dem pflanzlichen Baldiran.

Atemübungen, Krankengymnastik und sogar eine Lungenreha halte ich für sinnvoll und sollte mit dem Lungenfachazt besprochen werden.

Haben Sie dazu Fragen? Gern helfe ich Ihnen weiter.
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung: Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag noch einmal,

leider hatte ich einen Notfall in der Praxis und konnte darum nicht so schnell antworten.

Ich muss etwas zu Foster erklären: natürlich nicht zu Symbicort hinzu, sondern statt Symbicort in Verbindung mit einem Bronchialerweiterer wie Atrovent!

Über den Rest können Sie ja nun mit meiner Kollegin weiterplaudern.

Alles Gute Ihrer Mutter!