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Dr. Schröter
Dr. Schröter, Facharzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1158
Erfahrung:  Präventionsmedizin; Urogynäkologie
67160449
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Dr. Schröter ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage - vor Jahren wurde bei mir auf

Beantwortete Frage:

Hallo,
ich habe eine Frage -
vor Jahren wurde bei mir auf der rechten Gesäßhälfte ein verkapseltes Hämatom diagnostiziert mit den Hinweis, dass es nicht entfernt werden müsse, da ungefährlich.
Leider ist dort aber immer noch eine Beule bzuw. Delle, die mich stört.
Was kann man machen? Alles an Salben, Arnica etc. bringt nichts mehr, da der Sturz, der dazu geführt hat schon Jahre her ist.
Welche Möglichkeiten hat man? Kann die Kapsel chirugisch entfernt werden?
Zahlen sowas private Kassen?
Vielen Dank!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Schröter hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen,

wenn das verkapselte Hämatom gesichert ist, ist dies chirigisch zu entfernen und wird auch, da Komplikation nach Sturz, selbstverständlich von den privaten Kassen erstattet.
Eine andere Möglichkeit ( Salben etc. ) sehe ich nach dieser langen Zeit der Entstehung des Hämatoms und dessen Verkapselung nicht mehr.

Ihnen alles Gute, für eine eventuelle OP ebenso.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. M. Schröter
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.
Wie schwerwiegend ist so ein Eingriff? Wie lange würde eine OP dauern?
Wie sieht es bzgl Narbenbildung aus und wielange dauert die Heilung - da Linke Gesässhälfte ggf Einschränkungen beim Sitzen?

Kann alternativ auch ein "Aufplatzen" den Hämatoms herbeigeführt werden? Um eine OP zum umgehen?
Experte:  Dr. Schröter hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das kommt ganz darauf an, wie stark und wie tief die Kapsel sitzt. Normalerweise ist die Op mit einer Stunde erledigt, je tifer das Hämatom sitzt, um so länger dauert es. Wenn Sie nicht zu überschießender Narbenbildung neigen, wird man den Schnitt kaum sehen. Kommt natürlich dann auch auf die Größe des Hämatoms an. Da der Bluerguß in den Schichten als Kapsel sitzt wird es sich gut herausschälen lassen. Postoperativ führen normale Wundschmerzen zur gewissen Einschränkung der Bealstbarkeit. Diese werden aber nach 8-10 Tagen vergangen sein.

Ein abgekapseltes Hämatom, das so lange sitzt, ist nicht mehr flüssig, sondern ein mehr oder weniger galertartiges Gebilde, das z.B. nach dem Aufplatzen sich nicht verflüchtigt. Ein Aufplatzen ist daher nicht möglich, eine Op unumgänglich.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Schröter
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank, XXXXX XXXXX sehr! Sie schreiben in Ihrer ersten Mail: "wenn das Hämatom gesichert ist, kann es chirurgisch entfernt werden" - was bedeutet das genau? Wenn die Diagnose eindeutig ist? Ist hierzu Röntgen/ Ultraschall notwendig?

Ich habe das Hämatom bei Gesundheitsprüfung durch PK nicht angegeben, da es länger als 5 Jahre zurückliegt und es ja keine Krankheit ist, steht dies ggf erfahrungsgemäß einer Kostenübernahme entgegen?

Ich Schätze mal, die Kapsel ist so 4-5 cm lang, 2-3cm breit,
Muss der Schnitt genauso groß sein?
Experte:  Dr. Schröter hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ja, ich meine mit Diagnosesicherung Ultraschall bzw. Röntgen.

Gut, der Chirurg enfernt einen Bezirk, der entfernt werden muß weil er jetzt stört. Und zum Zeitpunkt der Antragstellung hatten Sie keine einschränkende "Delle" am Gesäß, nehme ich an, sonst hätten Sie diese Einschränkungen ja auch angegeben. Und außerdem sind Langzeitfolgen nach einem Trauma nicht absehrbar und können sich ja auch erst entwickeln.

Gesundheitsstörungen, die bei Antragstellung nicht angegeben worden sind ( evtl. auch Unfälle, wenn danach gefragt ) , können zum Ausschluß der Erstattungsfähigkeit führen. Das sind die Privatkassen sehr rigoros.

Bei dieser Größe genügt ein Schnitt über dem Gebilde in einer Größe von ca. 3 cm. Wie weit er dann eröffnet werden muß, das sieht dann der Chirurg.

Alles Gute.

MfG

Dr. Schröter
Dr. Schröter und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.