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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20593
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Wieviel Heroin+Cocain pro Tag kan ein Ungeborene (31 Wochen + 3 Tage) täglich Vertragen vo

Beantwortete Frage:

Wieviel Heroin+Cocain pro Tag kan ein Ungeborene (31 Wochen + 3 Tage) täglich Vertragen vor es im Leib stirbt? Unter 1 gram pro Tag ist ihr Konsum jetzt seit 2 Wochen mit kurzer Krankenhaus Aufenthalt mit Methadon (3 Tage) und eher 2-3 z.Z. Meine Tochter hat es schon auf 4g. gebracht - für andere tödlich,Sie hat scheinbar ein fantastiche stoffwechsel.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

die Drogen gehen zwar auf den kindlichen Kreislauf über, führen aber grundsätzlich nicht zu Fehlbildungen, oder zum Tod des Kindes, allenfalls besteht dabei das Risiko vorzeitiger Wehen und damit einer Frühgeburt. Das grössere Problem dabei ist, dass es dabei zu einer Abhängigkeit des Kindes von den Opiaten schon im Mutterleib kommt. Dies führt zu einem sog. neonatale Abstinenzsyndrom (NAS) unmittelbar nach der Geburt, das meist eine mehrwöchige, stationäre Behandlung notwendig macht, die Überlebenschancen sind dabei aber sehr gut.
Eine vorzeitige Beendigung der Schwangerschaft würde ich in diesem Fall nicht empfehlen, wohl aber die stationäre Unterbringung und Betreuung Ihrer Tochter, dies sollte auch vom behandelnden Frauenarzt befürwortet werden. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie dazu eine zweite Meinung, eventuell auch in der Ambulanz der Klinik einholen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für Ihrer Antwort, aber können Sie auf der Frage wieviel Heroin tödlich ist in allgemein - natürlich, wenn meine Tochter eine Überdosis zufügt, geht es dem Baby nicht besonders gut. Auch bei 3 g. Herioin kein schädliche Wirkung für ein Ungeborene?
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

in erster Linie führt der erhöhte Konsum zu einem Risiko für Ihre Tochter. Die Grenze der Menge lässt sich dabei leider nicht genau festlegen, da dies von der individuellen Gewöhnung - ähnlich wie beim Alkoholiker - abhängt. Grössere Mengen steigern aber natürlich das Abstinenzsyndrom nach der Geburt. So paradox es klingen mag, würde aber jetzt ein radikaler Entzug eher zu einem (Frühgeburts- und Versorgungs- ) Risiko für das Kind führen. Die beste Lösung wäre wirklich eine gezielte, stationäre Überwachung, um sowohl den Zustand von Mutter und Kind, als auch den Konsum unter Kontrolle zu halten.
Ich wünsche Ihnen einen möglichst problemlosen Verlauf mit glücklichem Ausgang.

MfG,
Dr. N. Scheufele