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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

Bin mit einer Rippen - Blockade herangewachsen. die Blockade

Kundenfrage

Bin mit einer Rippen - Blockade herangewachsen. die Blockade war, schätze ich, ca. 30 Jahre. Mit zunehmendem Alter hatte ich immer häufiger organische Beschwerden ohne das jemand eine Ursache fand. Als letzten Facharzt suchte ich einen Orthopäden auf, der dann die Blockade feststellte. Er manipulierte mir die " 4. Rippe links". Die organischen Beschwerden, u. a. Herzbeschwerden, waren kurz danach weg. Kurz nach der Einrenkung bekam ich dann im obereren Rückenbereich (Schulter / Nacken) starke Schmerzen wie kribbeln, Nadelstiche. Diese habe ich heute auch noch stark. Sobald ich mich hinlege, gehen diese Schmerzen "mittlerweile" auf den 0 - Punkt zurück. Wenn ich mich jedoch über Tag bewege, kommen die Schmerzen wieder. Ibuprofen, Tilidin und Katadolon haben bisher nicht geholfen. Amitrhyptilin zur Schmerzreduzierung hatte ich auch schon eine Zeit lang genommen. Ohne Erfolg. Meine Gelenke kann ich in allen Richtungen gut bewegen. Zur Zeit bin ich seit 2 Wochen am Tapen. Warte noch auf eine Besserung. Das die Rippen - Blockade gewesen sein muss, weis ich von meiner Schwester die mir erzählte, das mir als Klein - Kind die linke Schulter eingekugelt wurde. Dabei ist wahrscheinlich damals die Blockade entstanden.Da ich das damals beim Einrenken beim Orthopäden nicht wusste, konnte ich ihn auch daraufhin nicht ansprechen. Mittlerweile ist der Orthpäde in Altersruhe. Kann es sein, das ich durch die sehr späte Einrenkung einen "Knacks" in meiner "Anatomie" bekommen habe ?. Wenn ja, was kann man dagegen tun?. Meine Lebensqualität ist durch diese andauernden, kribbelnden Reiz - Schmerzen im Schulter- / Nackenbereich sehr stark am Boden. Brauche daher möglichst schnell eine effektive Hilfe bzw. Rat.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

Sie beschreiben Störungen, die durch nicht-optimale Stellung der Rippen und der kleinen Gelenke sowie der Nerven zwischen den Rippen verursacht sein dürften. Einmaliges einrenken bringt dabei eine Stellungsänderung und meist eine Änderung der Bescherden, allerdings nur selten eine Schmerzfreiheit, schon deshalb weil der Körper erst im Laufe der Zeit sich an die neue Stellung gewöhnen muss
Meiner Erfahrung nach sind Sie zwar an sich beim Orthopäden richtig aufgehoben, aber de facto finden die meisten Patienten erst durch chiropraktische oder osteopathische Behandlung langfristig Schmerzlinderung und schließlich Schmerzfreiheit. Dabei müssen mehrere Kontrollen erfolgen, um die Anpassung des Körpers an die neuen Verhältnisse immer neu zu berücksichtigen. Dies geschieht über Übungen, die Sie unter Anleitung erlernen und selbst zuhause durchführen.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit zu jeder Zeit, also auch lange dem auslösenden Ereignis zu einem guten Ergebnis zu kommen. Es ist allerdings nicht einfach den richtigen Therapeuten zu finden und in der Regel sind weder Chiropraktik noch Osteopathie Kassenleistungen. Allerdings ist das eigene Geld gut investiert. Wenn es der richtige Osteopath ist, spüren Sie bereits nach der ersten Behandlung deutliche Besserung.

Hilft Ihnen das weiter oder möchten Sie nachfragen?

MfG Dr. Schaaf
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

So wie sie beschreiben, dürften es Nervenreizungen zwischen den Rippen sein auf Grund der Stellungsänderung nach so vielen Jahren. Habe am 12.07.12 meinen ersten Behandlungs -Termin bei einem Osteopaden, der mir beim Einführungsgespräch letzte Woche praktisch das gleiche sagte, wie sie es getan haben. Nur ist das noch eine Zeit lang hin. Gibt es denn da keinen Wirkstoff in einem Medikament oder irgendwelche Vitamin-/Mineralstoffe, um die Reizschmerzen zu mindest zu lindern, bis durch entsprechende Übungen unter Anleitung des Osteopaden eine Linderung eintritt ? Wäre evtl. eine Schmerztherapie angeraten ?

Zur Information: Die Techniker Krankenkasse übernimmt seit dem 01.01.2012 zu 80 % die Kosten eines Osteopaden bis zu 6 Behandlungen im Jahr.

Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend,

Die Schmerzmittel, die es gibt, sind bei Ihnen ja schon angewendet worden und man wird sie auch überschneidend weiter anwenden, allerdings ist eine Schmerztherapie allein nicht sinnvoll, weil damit die Ursache Ihrer Beschwerden nicht behoben wird.
Die Wahl des Schmerzmittels richtet sich nach der Stärke der Beschwerden. Ibuprofen, Diclofenac, Paracetamol wären erste Stufe, dann folgt Novaminsulfon bzw. Kombinationen, danach Tramadol, danach Schmerzpflaster mit Opioiden. Alternativ kann man es mit Wirkstoffen probieren, die zentral wirken, allerdings auch entsprechende Nebenwirkungen aufweisen. Additiv kann man mit Kortison die Reizung positiv beeinflussen. Ich habe das alles anfangs nicht erwähnt, weil ich die ursächliche Therapie für vorrangig halte und davon ausgehe, dass es damit sehr rasch besser werden wird.

MfG Dr. Schaaf
Dr. Schaaf und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo, guten Tag, was halten Sie von einer begleitende Medi Taping Therapie z. B. mit dem NASARA Kinesiology Tape durch einen Osteopaden ?

Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 4 Jahren.
Eine Menge.
Das Tape verlängert den Therapieeffekt, den der Osteopath in der Sitzung erreicht hat.

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Gute Besserung

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