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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20087
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

guten tag, ich habe am 3.6 schon mal nachgefragt, was der leicht

Kundenfrage

guten tag, ich habe am 3.6 schon mal nachgefragt, was der leicht geschwollene, hellrötliche fleck an meiner eichel sein könnte, den ich vor etwa einem monat entdeckt habe. syphilis ist es nicht. der arzt hat es jetzt nochmals angeschaut und meinte, es könnte - wegen der kleinen narbe, die sich in der mitte des flecks befindet - eine fissur sein und hat mir eine narbencreme verschrieben, die ich jetzt drei wochen lang auftragen soll. wenn es nicht besser würde, müsse man eine biopsie machen, da es möglicherweise ein "morbus bowen" sein könnte. angst machte mir der einerseits hinweis, dass es sich dabei um eine präkanzerose, das heisst ein krebsvorstadium, handelt, andererseits die aussicht, dass an meiner eichel rumgeschnitten wird.

meine fragen:
- ist morbus bowen denkbar?
- wenn ja, besteht eine gefahr, dass das zu einem krebs entartet?
- die entfernung und biopsie stell ich mir extrem unangenehm vor. der fleck ist immerhin etwa 5x7mm gross. was sind die folgen? wird meine eichel verunstaltet? wie lange hab ich dort eine narbe bzw. schmerzen?

ich weiss, ich hätte das den arzt selber fragen soll. aber ich war in dem moment zu durcheinander.

besten dank für ihre antwort
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

zunächst sollte abgewartet werden, ob sich die Veränderung nicht doch durch die Behandlung zurückbildet, ein M. Bowen ist an dieser Stelle doch eher selten. Kommt es dabei zu keinem Erfolg, wäre die Biopsie das richtige und notwendige Vorgehen zur weiteren und sicheren Abklärung. Dieser kleine Eingriff ist kein Grund zur Sorge, er wird schmerzfrei unter örtlicher Betäubung vorgenommen und es wird dabei nur eine sehr geringe Gewebemenge entfernt.
Ein M. Bowen ist ein sog. "Carcinoma in situ", also eine rein auf die Erscheinungsstelle begrenzte Veränderung, die nicht streut. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, würde das Problem also mit der vollständigen Entfernung gelöst, die dann auch per Laser möglich wäre.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
dane, sie haben mich etwas beruhigt.

wenn ich es richtig verstehe, wäre es ein zweistufiges vorgehen. zuerst biopsie und dann - bei bestätigtem verdacht - eine entfernung? was beinhaltet die entfernung mit laser? was sind die vorteile gegenüber dem "rausschneiden"? ich nehme an, das ist eine sache für den facharzt und wird nicht vom hausarzt selber gemacht?

besten dank für die ergänzung.

freundlicher gruss
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

richtig, so sollte man dabei vorgehen. Raten würde ich Ihnen aber, auch eine Biopsie unbedingt von einem Hautarzt, oder Urologen durchführen zu lassen.
Eine Laserentfernung kann gewebeschonender sein und weniger Probleme im Hinblick auf eine mögliche Narbenbildung verursachen.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
eine frage hätte ich noch: kann ich im falle ich eines bestätigten morbus bowen-befundes und einer anschliessenden exzision oder eine laserentfernung mit einer vollständigen wiederherstellung des betroffenen organs, das heisst der eichel, rechnen. oder sind einschränkungen ästhetischer oder funktionaler natur zu befürchten. ich denke da natürlich auch an die sexualfunktion.....
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

keine Sorge, selbst in einem solchen Fall wäre bei der Entfernung des betroffenen Gewebes mit keinerlei nachteiligen Folgen zu rechnen.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
besten dank!! das ist ja schon mal beruhigend zu hören....

mfg

Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gern geschehen, alles Gute für Sie.

MfG,
Dr. N. Scheufele

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