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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20205
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo, leider bin ich eben an einen falschen Knopf gekommen,

Kundenfrage

Hallo, leider bin ich eben an einen falschen Knopf gekommen, deshalb weiß ich nicht ob Sie meine emal bekommen haben, ich schreibe nochmals.

Ich habe seit vielen Jahren MS, bis vor 1,5 Jahren wurde ich regelmäßig mit Cortisonpulsen von 5x1000mg und auch 5x2000mg mit Ausschleichen behandelt.

Seit 1,5 Jahren geht das nicht mehr, da ich eine Hüftkopfnekrose bekommen habe. Ich bekomme jetzt regelmäßig alle 3 Monate intrathekales Cortison, bis zum letzten mal 5x0,40mg und vor 3 Monaten und jetzt 5x0,60mg und alle 3 Monate eine Chemotherapie mit Mitoxantron.

Nach der letzten Entlassung ging es mir sehr schlecht, mein Hausarzt wußte keinen Rat, nach 2 Wochen bin ich dann wieder in die Klinik weil es nicht besser wurde. Der Cortisolspiegel wurde gemessen, der Morgenwert lag bei 0,7.

Ich bekam erst hochdosiert Hydrokortison, ausschleichend. Seit ca. 3-4 Wochen nehme ich nichts mehr.

Heute kam das Ergebniss des Cortisolspiegels, immer noch viel zu wenig. Den genauen Wert kenne ich leider nicht.

Wie kann das sein, ich bekomme doch Cortison, habe am Fr. zum 2. mal intrathekales Corti bekommen.

Heißt das, daß ich jetzt immer Hydrocortison nehmen muß?
Brauche ich einen Pass?
Warum wird der Spiegel soo niedrig?

Ich schätze, das ich diese Probleme schon länger habe, denn mir ging es Zwischendurch immer mal ziemlich schlecht mit ähnlichen Syptomen, nur hatte mein Hausartzt keine Idee.

Wie gefährlich kann das für mich werden.

Siend solch niedrige Werte bei im Prinzip niedrigen Cortisongaben überhaupt möglich oder könnte das noch eine andere Ursache haben?

Herzlichen Dank für Ihre Mühe

Petra
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Petra,

grundsätzlich ist bei einem solchen Cortisolmangel von einer Nebennierenschwäche als Ursache auszugehen. Die auslösenden Faktoren sind dabei vielfältig, abgesehen von Ihrer Vorerkrankungen spielen dabei auch Stressfaktoren und die Einnahme vieler Medikamente eine Rolle. Raten würde ich Ihnen zunächst zu einer weiteren, gezielten Abklärung durch einen Endokrinologen, der die Funktion von Nebenniere, Schilddrüse und Eierstöcken überprüfen wird. Je nach den dabei erhobenen Befunden richtet sich dann das weitere Vorgehen, eine weitere, vorsichtig dosierte Hormonbehandlung mit DHEA, Pregnenolon und natürlichem Cortisol kann angebracht sein, auch konsequenter Stressabbau, gesunde Ernährung und regelmässige, körperliche Bewegung sind dabei wichtig.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele

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