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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

an einen HNO-Arzt bitte. Hallo Frau/Herr Doktor, mein Vater

Kundenfrage

an einen HNO-Arzt bitte.

Hallo Frau/Herr Doktor,
mein Vater (90 J. alt) leidet an einer Schwellung der glandula submandularis. Vor gut 4 Jahren waren wir in der Klinik bei einem Prof. Gebiet HNO. Es wurden 2 x Proben entnommen und es wurde von einer OP gesprochen, die dann ohne genauere Erklärung verworfen wurde.
Mein Vater hatte nun die Wahl zwischen Chemotherapie und oder Kobaltbestrahlung. Beides befand er und auch auch als zu belastend. Er leidet an einer Abart von Parkinson (ohne Zittern) , ist sonst noch recht fit, liest Zeitung, macht Sodoku und arbeitet kleinere Dinge im Garten.
Wir entschieden uns für "watch and wait". Übrigens hat er keine Schmerzen und er hat noch alle Zähne und hat einen guten Appetit.

Seit 1/2 Jahr wächst diese Schwellung um das doppelte und morgens hat Vater ein leichtes Ziehen bzw. Steife. In der Klinik wurde übrigens nie von Krebs gesprochen. Er hatte ein CT und ein MRT alles o.B.

Was raten Sie - gibt es irgendwelche Hausmittel - ich möchte kein Leiden für ihn.
Danke XXXXX XXXXX Antwort.
MFG Karin Csik
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Morgen,

Tumoren der Glandula submandibularis sind zwar oft gutartig, aber wenn Ihnen Chemo oder Bestrahlung vorgeschlagen wurde, spricht das doch dafür, dass es sich auch etwas Bösartiges handeln könnte.
Ich würde Sie daher bitten, sich zu erkundigen bzw sich zu vergewissern, welche
Diagnose vorliegt, dazu müsste ein Gespräch mit dem Hausarzt reichen, denn der hat einen Bericht von der Klinik mit Diagnose bekommen.
Unabhängig von der Gut- oder Bösartigkeit muss ggf wegen der Größe operiert werden, denn der Tumor kann einen Nerven so sehr in Bedrängnis bringen, dass die bereits jetzt erkennbaren Probleme - Steifigkeit, evtl Schmerzen oder Pelzigkeit - zunehmen. Das von Ihnen beschriebene rasche Wachstum in den letzten Monaten spricht gegen die Möglichkeit eines weiteren wait and see.
Den besten Rat werden Sie vermutlich bekommen, wenn Sie sich erneut bei dem Prof vorstellen, der Ihren Vater schon vor 4 Jahren gesehen hat,

Noch Fragen?

Alles Gute

Dr. Schaaf

Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung: Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
Dr. Schaaf und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Morgen Dr. Schaaf,

 

sorry aber eine OP kommt nur im 91. Lebensjahr nicht mehr in Frage. Ich scheue das Narkoserisiko und dann evtl. Nervenlähmung des Gesichts.

Wenn ich dies meinem Vater antue, ist sein sonst selbständiges Leben vorbei. Der Prof. Junge-Hülsing des Bergmann-Klinikums hat doch nicht umsonst eine OP seinerzeit ausgeschlossen und uns zur Bestrahlung überwiesen.

 

Ich dachte, Sie hätten noch eine alternative Idee und wenn Sie noch so banal ist, wie z.B. Umschläge mit irgendeinem Wirkstoff. Eine Kollegin aus d. Fach Naturheilkunde hatte Globuli empfohlen.

Wenn es aus Ihrer Sicht nichts ausser OP gibt, müssen Sie nicht mehr antworten.

Danke. MFG K.Csik

Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Morgen,

Zwischen Ihnen und Dr. Schaaf liegt ein kleines Missverständnis vor.

Die Tatsache, dass der Professor von Chemo oder Kobaltbestrahlung sprach, ist geradezu beweisend dafür, dass es sich bei Ihrem Vater nicht um einen gutartigen Prozess handelt. Die OP in einem solchen Gebiet (ich habe allerlei Kiefer- Gesichtschirurgische Erfahrung) ist heikel, weil man a) viele Nerven und Gefäße verletzen kann und b) die OP auch entstellend enden kann. Darum, denke ich, hat man verzichtet.

Sie beschreiben Ihren Vater aber als "eigentlich fit", und darum verstehe ich, dass die Kollegin vorschlug, eine definitive Heilung zu versuchen. Nur, und da gebe ich Ihnen Recht, wenn die OP ausgeschlossen wurde, sollte man über Bestrahlung und Chemo nachdenken.

Globuli enthalten homöotherapeutische Substanzen, also die millionenfach verdünnte Urtinktur, die kein einziges Molekül dieser Ursubstanz mehr enthält. Homöopathen versuchen damit, den Körper anzuregen, sich selber zu heilen, aber kein seriöser Arzt wird behaupten wollen, damit eine Tumorerkrankung zu bessern. Auch die Naturheilkunde bietet nur Unterstützung z. B. zur Chemo, wie Misteltherapie, aber nichts, was von sich behauptet, Tumore zu heilen oder auch nur zu bessern.

Darum,. und das meinte die Kollegin, sind Hausmittel nicht ausreichend. Natürlich können Sie Arnikaumschläge machen, aber die werden die Bedrängung der Nerven durch den wachsenden Tumor nicht bessern.

Darum auch mein Vorschlag: Lassen Sie sich doch zuerst einmal von dem behandelnden Arzt die genaue Diagnose geben (wenn es nicht bösartig ist, kann ich Sie gerne in diese Richtung noch einmal beraten). Dann überlegen Sie mit ihm und Ihrem Vater zusammen (oder mit dem Hausarzt, der seinen ganzen Zustand kennt), was auf schonendste Art Ihrem Vater am besten helfen wird.
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Morgen,

Vielen Dank für die Ergänzungen. Ich meinte in gewiss Weise noch etwas anderes.

Die Frage OP oder nicht wird gegen die Alternativen abgewogen und es kann gut sein, dass vor vier Jahren die Entscheidung deswegen auf Chemo und Bestrahlung fiel und nicht, weil der Operateur meinte, dass der alte Herr die Anrkose nicht trägt.
Vier Jahre sind bei der Behandlung von Tumoren eine sehr lange Zeit. Die Entscheidung von damals kann man daher nicht einfach auf heute übertragen. Die Situatioj muss neu eingeschätzt werden und dazu sollte man meines Erachtens als erstes den Operateur befragen. Es geht dabei auch gar nicht um den Eingriff, der ver vier Jahren in Erwägung gezogen worden wäre. dieser Eingriff lässt sich mit Geiser mWahrscheinlichkeit heute nicht mehr durchführen. Es geht vielmehr darum, ob eine operative Möglichkeit besteht, die Situation Ihres Vaters zu verbessern. Zum Beispiel indem man den Abfluss aus der Drüse wieder ermöglicht, ohne den Tumor zu entfernen. Das wäre ein verhältnismäßig kleiner Eingriff.
Die Empfehlung, zunächst den Operateur zu befragen, bleibt also und da schlisst sich die Kollegin sicher an. Anschließend würde man dann Chemo und Bestrahlung prüfen.

Was die weitenoi Möglichkeiten betrifft: es gibt leider nichts, was man guten Gewissens empfehlen kann. vieles kann eine gefühlte Esserung für kurzes Zeit bringen, vermutlich weil es ohnehin zu zwischen zeitlichen Besserungen kommt. Umschläge mit Retterspitz oder Quark z.B.. Wirklich hilfreich könnte eine gezielte Massage sein und evtl hilft auch Kaugummi kauen, das können Sie probieren, mindestens zw
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke für die Antworten. Ich hatte die Antwort von Dr. Schaaf bereits akzeptiert.

Leider hilft mir das alles nicht weiter, da mein Vater darüber gar nicht reden möchte.

Er ist durch seine leichte Parkinson tägl. Stimmungsschwankungen ausgesetzt. Von Krankheiten und Sterbevorsorge will er nichts wissen.

Ich werde noch einmal mit unserem Hausarzt sprechen aber ich denke, da sämtliche Blutwerte alle im Normbereich sind, werden wir es belassen.

Noch ist er nicht pflegebedürftig, feiert jetzt seinen 66. Hochzeitstag, meine Mutter an seiner Seite gibt ihm viel Kraft. Sie spielen Karten, sind noch aktiv und pflegen sich und machen eine Flußkreuzfahrt. Wer weiß, wieviel Jahre noch bleiben.

Danke schön.

MFG Karin Csik

 

Experte:  Dr. Höllering hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

ich freue mich, dass Sie die Antwort von Dr. Schaaf akzeptiert hatten; sie hatte sich um Ihr Problem gekümmert und ist damit auch die "zuständige" Ärztin. Ich hatte nur Ihr "brauchen Sie nicht mehr zu antworten" gelesen und wollte hier vermittelnd eingreifen. Meine Bitte um Akzeptanz steht immer dabei, ich hätte sie in diesem Falle löschen müssen; ich habe hier kein Honorar erwartet, das gebührt der Kollegin.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Vater alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Höllering

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