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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hautaerztin ist jetzt online.

Ich bin 58 Jahre Alt, mein Nahme: judit Tafferner, geb. am19.11.1953,

Kundenfrage

Ich bin 58 Jahre Alt, mein Nahme: judit Tafferner, geb. am19.11.1953, habeseit 4 Jahren
rheumatoide Arthrtis. Ich vertreage die Basistherapeutika überhaupt nicht. Welche Alternativ-Behandlung könnte ich bekommen ausser der Basistherapie?
Mit freundlichen Grüsse
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

in welche Richtung geht Ihre Frage? Möchten Sie wissen, wie man Rheumtoidarthritis mit Möglichkeiten der alternativen bzw. ganzheitlichen Medizin behandeln kann oder welche Möglichkeiten die Schulmedizin noch hat, abgesehen von den Medikamenten, die Sie aufgeführt haben?

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Frau Dr. Hoffmann,

 

ich habe versucht, mit der ergänzenden Frage den Sachverhalt weiter zu erläutern. Genügt dies?

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

ich habe hier keine ergänzende Frage von Ihnen auf der Liste. Es ist selten, aber es kann schon einmal vorkommen, daß etwas nicht ankommt. Ich schlage vor, ich warte ein Weilchen und schaue, was sich tut. Ggf. können wir auch am Wochenende weiter korrespondieren. Ich werde jedenfalls ein Auge darauf haben und Sie morgen informieren, wenn nichts mehr kommt.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Frau Dr. Hoffmann,

meine ergänzende Frage ging in die Richtung, welche Alternativbehandlung es im Gegensatz zur Basistherapie gibt, nachdem ich durch die von mir 3 angegebenen Medikamente: MTX, Leflunoid und Sulfalazin 4 Geschwüre auf der Zunge bekommen habe, die mittlerweile viermal operativ entfernt werden mussten. Nach Ansicht der Oralchirurgen wurden diese "sehr schwer entzündlichen Geschwüre" (Zitat) durch diese Medikamente hervorgerufen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Judit Tafferner

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

danke für die Information. Es ist gut möglich, daß die Entzündungen durch die Medikamente bedingt waren. Der Oralchirurg läßt von dem entfernten Gewebe ja eine mikroskopische Untersuchung beim Pathologen vornehmen, anhand derer man dies in der Regel feststellen kann. Es wäre gut zu wissen, welche Diagnose feingeweblich vom Pathologen gestellt wurde. Haben Sie den Befund zufällig da?

Eine spezielle Arte von Immunreaktion auf die Medikamente wäre möglich, allerdings ungewöhnlich, daß dies gleich bei mehreren Stoffgruppen auftritt.

 

Da Sie jetzt auf verschiedene Medikamentengruppen in gleicher Weise reagiert haben, ist es die Frage, ob Sie den Mut haben, noch weitere zu versuchen oder ungern neuerliche Entstehung von Geschwüren riskieren möchten?

 

Es gibt schon noch mehr Möglichkeiten der medikamentösen Behandlung, mit Ciclosporin A, Diclofenac oder anderen Medikamenten aus der Gruppe der sogenannten Biologics.

 

Wie ging es Ihnen denn mit Prednisolon und Ibuprofen?

 

Zum Gesamtkonzept der Rheumabehandlung gehören auch Krankengymnastik, Physiotherapeutische Behandlungen mit Wärme, Kälte, Massage, Ergotherapie etc.,

die Ihnen auf andere Weise Erleichterung verschaffen können.

 

Sie können dies umfassend nachlesen auf der Seite www.rheuma-online.de. Rufen Sie sich da das Kapitel Rheuma auf. Dort ist auch die Radiosynoviorthese beschrieben, sogar der Radon-Heilstollen in Bad Gastein (Österreich) erwähnt, der vielen Rheumatikern sehr gut tut.

 

Aus dem Bereich der alternativen/ganzheitlichen Behandlung würde ich an gezielte Ernährungsmaßnahmen denken, die den Stoffwechsel entlasten und die Immunfunktion stärken, auch Zufuhr von Vitalstoffen.

 

Weihrauch (H15) ist zum Beipiel oft gut wirksam bei Rheuma.

 

Wenn Sie solche Dinge näher interessieren, geben Sie mir bitte Bescheid, dann schreibe ich Ihnen Näheres.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

Hautaerztin und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre hilfsreichen Ausführungen. Ich möchte mir übers Wochenende Ihre Fragen und Antworten ausführlich durch den Kopf gehen lassen und wenn es möglich ist, mich noch einmal an Sie wenden. Bezüglich Ihrer Frage zu den hystologischen Befunden der Pathologen einige Auszüge aus deren Befunden. 1. "Geringgradige Parakeratose sowie zentraler Ulcus mit Fibrin......leicht polypös gestaltet. Zungenschleimhaut mit Schleimhautulcus mit teils florider Entzündung und Ausbildung eines initialen Granuloma pyogenicum." 2. ..."Das Plattenepitel ist in einem größeren Abschnitt defekt, hier ist der Oberfläche ein granulozytär durchsetzter Fibrinschorf aufgelagert. Beurteilung: Ulcus Zungenschleimhaut".
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

danke für das Feedback. Sie können sich selbstverständlich am Wochenende oder nächste Woche noch einmal an mich wenden. Ich werde auf die Histologie auch noch eingehen, für heute muß ich aber Schluß machen.

 

Danke fürs Akzeptieren, ignorieren Sie bitte den Hinweis unter dem Strich.

 

Bis dann freundliche Grüße Dr. A. Hoffmann

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

hier noch ein Kommentar zur Histologie: es ist beschreibend dargestellt, daß "Löcher" in der Schleimhaut sind, die entzündlich bedingt sind (d.h. es liegt kein Tumor vor). An einem ist ein sog. Granuloma pyogenicum beteiligt, daß eine Erweiterung eines Blutgefäßes darstellt, bei der wahrscheinlich eine Immunreaktion eine Rolle spielt.

Es gibt immunbedingte Erkrankungen wie Lichen oder Lupus, die durch Medikamente ausgelöst werden können und bei denen Geschwüre der Mundschleimhaut auftreten können. Das sollte der Pathologe bei der histologischen Untersuchung sehen. Vielleicht kann man dazu noch einmal speziell anfragen, wenn Ihr Arzt das auf dem Laborschein nicht als Verdachtsdiagnose angefügt hat. Die Gewebeschnitte werden in der Regel aufgehoben. Beim Lupus gibt es zudem spezielle Antikörperuntersuchungen im Blut. Dies wäre weniger Sache des Oralchirurgen, mehr eines Hauarztes oder Ihres behandelnden Rheumatologen.

Es kann aber auch sein, daß die Geschwüre eine direkte Medikamentenwirkung sind.

 

Bitte entschuldigen Sie die Verspätung, ich war akut erkrankt.

Bitte ignorieren Sie die unten stehenden Standardsätze, einmal Akzeptieren pro Frage genügt.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

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