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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hautaerztin ist jetzt online.

Guten Tag, unser Sohn(19 J.) ist seit ca. einem Epileptiker.

Kundenfrage

Guten Tag, unser Sohn(19 J.) ist seit ca. einem Epileptiker. Anfälle hat er nach starkem Alkoholkonsum. Jetzt trinkt er kaum mehr Alkohol, aber dafür konsumiert er umsomehr Kanabis. Er bekommt dadurch keine Anfälle mehr, aber seine schulischen Leistungen leiden immer mehr darunter. Wir als Eltern(haben noch 2 Kinder 22 u. 11 J.) sind sehr ratlos wie wir ihm helfen können. Vielleicht haben Sie uns einen Ratschlag oder Beratungstipp. Vielen Dank
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

es ist verständlich, daß Sie sehr besorgt sind und Ihrem Sohn dringend helfen wollen. Gerade in der Phase jetzt, in der Ihr Sohn die Weichen stellt für seine berufliche Zukunft ist es natürlich schwierig, eine solche Entwicklung von außen mit ansehen zu müssen bei einem nahestehenden Menschen.

 

Das Problem bei Suchterkrankten oder Suchtgefährdeten ist aber, daß sie eine eigene Motivation und einen Willen benötigen, um aus der Situation herauszukommen und Hilfe anzunehmen. Wenn dies nicht gegeben ist, kann jede Art vor Hilfe, Beratung und Unterstützung oder auch Therapie nicht gut funktionieren. Wenn Ihr Sohn keine Motivation hat, können gutgemeinte Ratschläge, Hinweise, Gespräche eher noch das Gegenteil bewirken. Wenn er sich unter Druck gesetzt fühlt, kann es sein, daß er innerlich immer weiter zumacht.

 

Von der Sache her gibt es viele Hilfsangebote, angefangen von Suchtberatungsstellen bis hin zu einer Psychotherapie, bei der Ihr Sohn an den seelischen Mustern arbeiten könnte, die seinem Verhalten zugrunde liegen und die er mit dem Drogenkonsum kompensiert.

 

Wer war denn zur Beratung, Ihr Sohn selbst oder haben Sie sich beraten lassen?

Wie war es, gab es ein Ergebnis?

 

Wenn Sie mir die Region nennen, wo Sie leben, könnte ich Ihnen einige mögliche Ansprechpartner heraussuchen.

Es gibt auch ganzheitliche Konzepte in der Suchtbehandlung, mit denen die Seele vielschichtiger erreichbar ist. Was halten Sie davon?

 

Ich nehme an, Ihrem Sohn ist klar, daß er jetzt die Weichen stellt für seine berufliche Zukunft. Obwohl er jung ist, ist er ja doch erwachsen und trägt auch eine gewisse Verantwortung bereits selbst. Dies muß man ihm deutlich machen.

 

Wenn er selbst keine Motivation hat, wäre es möglicherweise hilfreich, wenn Sie selbst sich beraten lassen, wie Sie sich am optimalsten Ihrem Sohn gegenüber verhalten, um über diesen gewissermaßen "toten Punkt" hinwegzukommen.

 

Bitte wundern Sie sich nicht, daß ich Ihnen als Hautärztin schreibe. Durch eine Tätigkeit im Bereich Psychosomatik habe ich mit diesen Themen Berührung.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

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