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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Ich habe nun seit ca 40 Jahren immer wieder Probleme mit den

Kundenfrage

Ich habe nun seit ca 40 Jahren immer wieder Probleme mit den Nasennebenhöhlen, hauptsächlich mit der rechten. Deshalb wurde ich auch einmal operiert.
Zeitweise ist es wirklich kaum merklich, aber wenn ich wieder einmal eine akute Entzündung habe, ist es sehr schwer wieder auf normalen Zustand zu kommen.
Sehr lästig ist der zähe Schleim, der ständig in den Hals fließt und die verstpfte Nase.
Momentan ist es sogar weitgehend heller Schleim, aber es behindert das Wohlbefinden und die Nachtruhe. Gibt es denn inzwischen kein Mittel, das diese Erkrankung zum Stillstand bringt ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

ich verstehe ihr Problem und auch ihre Beschwerden. Dies ist leider ein sehr häufiges Krankheitsbild. Gern möchte ich ihnen helfen, habe dazu noch ein paar Fragen.
Wird es im Frühjahr oder Herbst schlimmer?
Wie ist es mit den Jahreszeiten, wie ist es bei der Nahrungsaufnahme (heiße Suppe...)?
Verschlechtert es sich im Verlauf des Tages oder ist es morgens am schlimmsten?
Wann und wo haben sie sich operieren lassen?

Benutzen sie regelmäßig Nasensprays?

Auf welcher Seite schlafen sie am liebsten: rechts oder links?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Es hat mit Jahreszeiten nichts zu tun. Bis vor kurzem hatte ich ca. 2 Jahre Ruhe damit.

Der Schleimlauf in den Hals ist mal stärker und mal schwächer, aber keine Abhängigkeit von der Tageszeit.

Operiert wurde ich vor ca. 38 JAhren in MArburg Klinik DR. Schweckendiek.

( grauslige Erinerungen daran... )

Danach wurde auch noch mal von der Nase her durchgestochen...... aber das ist auch schon sehr lange her.

Nur wie schon gesagt, manchmal ist jahrelang Ruhe, aber wenn es auftritt, ist es nur sehr schwer weg zu bekommen. Meiner Erfahrung und Erinnerung nach nur mit den "richtigen" Antibiotika.

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX Information.
Dann sollte ein Ultraschall der Nebenhöhlen erfolgen, ob sich dort eine Infektion festgesetzt hat. Denn wenn nur Antibiotika helfen, dann deutet dies auf einen bakteriellen Infekt hin. Wenn es so lange dauert, besteht möglicherweise ein Polster, in dem sich die Keime vermehren und die Schleimhaut den Schleim produziert, als Abwehr gegen die Infektion.

Die heutigen operativen Verfahren sind bei weitem nicht mehr so dramatisch wie noch vor etwa 15 Jahren. Bedenken sollten sie deswegen keine haben.
Eine Untersuchung ist ratsam, nach so langer Zeit nach der OP kann sich eine Belüftungsstörung gebildet haben und immer wieder kommen Infekte hinein, die dann nicht abheilen oder nur mit Antibiotika in den Griff zu bekommen sind. Das zeigt auch die beschwerdefreie Zeit im infektfreien im Intervall.

Gegebenenfalls benötigen sie erneute Antibiotikabehandlung und eine Sanierung ihrer Nebenhöhlen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ultraschall wurde vor ein paar Wochen gemacht, hat aber nicht dramatisches ergeben.

Nur die verschriebenen Medikamente ( HNO Ärztin ) waren Nasenspray und Soledum Kapseln... hat absolut nicht funktioniert...

Ich hatte gehofft, Sie könnten mir ein "neues " Antibiotikum empfehlen, das hohe Chancen auf Abheilung bringen würde.

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Als HNO Antibiotikum setze ich sehr gern das Cefuroxim ein, da es im Hals, Ohren, Nasen und Rachenbereich die meisten Bakterien im Griff hat.
Da sie schreiben, schon so oft Antibiotika gehabt zu haben, wäre Cefuroxim zwar geeignet, möglicherweise haben sie aber schon resistente Keime. Daher wäre ein versuch möglich, doch kann es auch scheitern.

Ich empfehle des Weiteren sehr gern Sinupret. Soledum ist eher für verschleimte Bronchitis.
Inhalieren mit Salzwasser mehrmals täglich ist hilfreich, auch Nasendusche mit Emsersalz so wie tägliches Zähneputzen, eben die Nasendusche anwenden.

Rotlicht kann die Verschleimung gut lockern und fördert die Durchblutung, was der Heilung förderlich ist.

Ich hoffe auf rasche Besserung bei ihnen.
Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo, ich bin's wieder

Ich habe nun die Antibiotika weitgehend eingenommen und auch Schleimlöser Sinupret. Die Gesamtsituation hat sich gebessert, aber die Schleimbildung ist immer noch ( heller , zäher Schleim ).
Kann ich noch etwas weiteres probieren ?
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das deutet auf eine Besserung hin und auch die Schleimbildung wird mit der Zeit besser werden, bis sich die Schleimhäute erholt haben. Leider kann das sehr lange dauern. Unterstützend ist die Nasendusche mit Emsersalz und auch das Inhalieren (mehrmals täglich mit Salzwasser) bzw. auch Rotlichtanwendungen weiter machen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für die Antwort
Ichweiss nicht, obich erwähnt hatte, dass der Schleim hauptsächlich in den Halts läuft. Bei Nase putzen ( schneutzen ) kommt fast gar nichts.

Gruß Harald Engelhardt
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das deutet auf Schleimbildung im Rachenraum oder den tieferen Nebenhöhlenregionen. von dort läuft das Sekret direkt den Rachen hinunter.
Inhalieren und auch die Nasendusche können dabei auch hilfreich sein. Die Nase ist dabei eher nicht betroffen.