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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hautaerztin ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe eine Frage. Es geht um meinen 21 jaehrigen

Kundenfrage

Guten Tag, ich habe eine Frage. Es geht um meinen 21 jaehrigen Sohn, der vor ungefaehr
3 Wochen einen grippalen Infekt hatte und auch Antibiotika nehmen musste. Bis jetzt hat er sich von dem besagten Infekt nicht erholt, trotz Antibiotika. Gestern war mein Sohn noch mal bei unserem Arzt, aber er meinte nur, dass es eben ein langwieriger Infekt sei. Ihm geht es koerperlich schlecht und hustet die ganze Nacht und hat einen extremen Dauerschnupfen. Er klagt auch immer wieder ueber Halsschmerzen und das es ihm genauso schlecht geht, wie kurz vor der Einnahme des Antibiotikums. Ich mache wirklich Sorgen, weil es ihm so schlecht geht. Blutwerte waren aber alle in Ordnung. Jetzt meine Frage. Koennte mein Sohn auch unter einer Allergie leiden, obwohl keinerlei Allergieen bekannt sind. Was koennte ich machen, damitves meinem Sohn bald wieder besser geht?
Ich waere Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir einen Rat geben koennten. Vielen Dank XXXXX XXXXX! Mit freundlichen Gruessen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Morgen,

 

Ihre Vermutung bezüglich der Allergie sind auf jeden Fall eine Möglichkeit.

 

Wenn eine Antitiotikum nicht anschlägt, bedeutet dies, daß keine Bakterien da waren, die erfolgreich bekämpft wurden. Daraus ergeben sich drei Möglichkeiten, die in Frage kommen:

 

Ihr Sohn hat einen Virusinfekt, da sind Antibiotika nicht wirksam. Der Schnupfen und der Auswurf müßten dann hell bzw. klar sein.

 

Ihr Sohn hat Bakterien, gegen die das Antibiotikum nicht wirksam war. Dann müßten Schnupfen und Auswurf geblich oder grünlich sein. Es wäre eine mikrobiologische Untersuchung angezeigt, bei der man feststellt, welche Bakterien genau vorhanden sind und welche Antibiotika dagegen wirksam sind.

 

Ihr Sohn könnte auch eine Allergie haben. Dann wären Schnupfen und eventueller Auwurf ebenso klar bzw. hell. Manchmal fühlen sich Allergien an wie eine Grippe, insbesondere eine Pollenallergie. Von der Zeit her würde dies ja passen, da die Natur am Erwachen ist, seit Ihr Sohn die Symptome hat. Auch sein Alter würde dazu passen.

Wenn seine Immunabwehr normal ist, sollte er einen Infekt mit 21 Jahren nach drei Wochen in der Regel überstanden haben (natürlich gibt es hartnäckige).

Eine Allergie fängt irgendwann mal an. Daß Ihr Sohn bisher keine hatte, bedeutet nicht, daß er auch keine bekommen kann.

Wenn es in der Familie Ekzeme, Asthma, Heuschnupfen, Nesselfieber, Allergien, Schuppenflechte gegeben hat, wäre die Wahrscheinlichkeit noch größer.

 

Was Sie weiter tun können: auf jeden Fall muß die Situation abeklärt werden. Ihr Sohn kann nicht nach drei Wochen solchen Befindens weiter in diesem Zustand bleiben, ohne daß man feststellt, was er hat.

 

Eine einfache Maßnahme wäre die Einnahme der frei verkäuflichen Allergiemedikamente Cetirizin oder Loraderm 3 x 1 Tbl., auch Fenistiltropfen sind möglich. Wenn sich hierunter Besserung einstellt ist dies schon ein Hinweis, daß es sich um eine Allergie handeln kann. Wenn das noch nicht ausreicht, wäre Gabe von Celestamine liquidum 2-5 ml (flüssiges Cortison) sinnvoll, hier würde eine stärker ausgeprägte Allergie Besserung zeigen. Dies muß verordnet werden.

 

Für die Allergien ist der Hautarzt zuständig. Im akuten Zustand macht man keine Allergietestungen an der Haut, aber er kann sich einen Eindruck verschaffen und einen Allergietest über das Blut vornehmen.

 

Moment bitte, ich schreibe im nächsten Feld weiter.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Dann wäre es auch Zeit für eine Blutabnahme, um die Entzündungswerte zu prüfen. Differentialblutbild, Crp, die Antikörpertiter von Streptokokken und Staphylokokken.

Damit kann man sich der Frage nähern, ob ein Virus- oder Bakterieninfekt vorliegt.

 

Seien Sie bitte hartnäckig bei Ihrem Hausarzt oder schauen Sie nach einem Internisten. Manchmal haben auch Internisten die Zusatzbezeichnung Allergologie.

 

Zur Stärkung des Immunsystems sind folgende Maßnahmen hilfreich:

 

viel trinken, am besten Tees, stilles Wasser

Ruhe

je nach Befinden etwas Bewegung an frischer Luft (wenn es allerdings draußen schlechter wird, weiß man, daß es Pollen sind)

Reduktion von Streß, wenn Ihr Sohn welchen hat.

leichte Kost

 

Viele Immunzellen sitzen im Darm. Daher ist es bei Beschwerden wie Ihr Sohn sie hat, hilfreich, etwas für die Darmgesundheit zu tun. Die geht z.B. mit Unterstützung der Darmflora durch Präparate wie Symbiolact 1 Tütchen täglich. Grüne Heilerde oder Luvos Heilerde mehrmals ein Löffel täglich entgiften und liefern Mineralstoffe, bitte immer genug Flüssigkeit dazu. Ähnliche Wirkung haben Froximun toxaprevent Kapseln. Wenn Ihr Sohn das ißt: gekochte Haferflocken sind sehr reinigend.

 

Wenn ein Infekt vorliegt, kann man das Immunsystem auch stärken durch Zufuhr von Vitalstoffen in natürlichen Kombinationen, da der Körper sie dann am besten aufnehmen kann, z.B. mit den Spezialstäften La Vita oder Cellagon, s. www.la-vita.de und www.cellagon.de .Sollte Ihr Sohn wirklich einen hartnäckigen Infekt haben, spricht dies ja für eine geschwächte Immunabwehr, dann kann Einnahme solcher Säfte über längere Zeit stabilisierend sein.

 

Insbesondere bei einem Virusinfekt sind allgemeine Maßnahmen zur Stärkung der Immunabwehr wichtig, da es ja kein direktes Gegenmittel gegen das Virus gibt.

 

Gute Besserung und freundliche Grüße Dr. A. Hoffmann

______________________________________________________________________

 

Bitte nicht vergessen, eine hilfreiche Antwort mit dem Grünen Button "AKZEPTIEREN" zu kennzeichnen! Sonst kann mich das Honorar nicht erreichen, das bei Ihnen abgebucht wurde. Danke.

_______________________________________________________________________

 

Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

 

Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung: Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
Hautaerztin und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen, lieben Dank fuer Ihre hilfreichen Ratschlaege. Ich habe nur noch 2 Fragen. Welchen Arzt wuerden Sie zuerst konsultieren, einen Internisten oder einn Allergologen? Dann habe ich gehoert, dass das Praeparat Orthomol sehr gut fuer das Immunsystem sein soll. Was halten Sie davon?

Mit freundlichen Gruessen
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Danke für das Feedback. Einen Moment bitte.
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Tag,

 

ich empfehle Ihnen, daß Sie sich um die Arzttermine parallel kümmern. Wichtiger für die akute Situation ist der Internist, damit er feststellt, was genau Ihr Sohn hat. Er kann eine Allergie natürlich auch diagnostizieren und behandeln. Bloß die eigentlichen Allergietestungen macht in der Regel der Allergologe. Wenn Sie den Internisten darauf ansprechen, würde er den Allergietest im Blut sicher auch mit veranlassen.

 

Orthomol ist ein Präparat mit vielen Vitalstoffen, wodurch das Immunsystem gezielt unterstützt werden soll. Sie können dies Ihrem Sohn geben. Es sollte ihm auch helfen, sein Immunsystem zu stabilisieren. Es gibt verschiedene Sorten. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

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