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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
59970358
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Hautaerztin ist jetzt online.

guten abend! ich bin sehr beunruhigt und habe folgende frage:

Kundenfrage

guten abend! ich bin sehr beunruhigt und habe folgende frage: seit ca 4 wochen ( da habe ich es zur kenntniss genommen ) habe ich zum teil frisches bzw morgens überwiegend dunkles blut im sputum. ich bin weiblich und 43 jahe alt. ich rauche seit ca 25 jahren zwischen 10 und 15 zigaretten täglich. vor ca.5 wochen ist meine lunge im zuge eines krankenhausaufenthaltes geröngt worden.( OHNE BEFUND ) bei mir wurde im kh eine koprostase festgestellt. anschließend folgten darmspiegelung ( an einer stelle leicht entzündlich ) und eine magenspiegelung. (leichte magenschleimhautentzündung) nehme bis jetzt täglich pantoprazol. wegen des blutes im sputum habe ich einen lungenfacharzt aufgesucht. es wurde ein lungenfunktionstest gemacht und ein blutbild erstellt. alle werte absolut im normalbereich. am mittwoch nächster woche habe ich einen termin zur bronchoskopie. meine frage nun: ist es möglich dass es sich um lungenkrebs handelt, obwohl das röntgenbild ohne befund war? was könnte sonst noch die ursache für die blutbeimengungen im sputum sein? VIELEN DANK XXXXX XXXXX ANTWORT
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Abend,

 

es ist sehr gut, daß Sie nächste Woche den Bronchoskopie-Termin haben. Sie können schon ein Carcinom in den Bronchien oder im Lungengewebe haben, das noch so klein ist, daß man es im Röntgenbild noch nicht sieht. Auch ein Tumor in den oberen Atemwegen, z.B. am Kehlkopf oder in der Schleimhaut des Rachens. Auch hierbei sind Raucher stärker gefährdet. Das dunkle und helle Blut bedeuten, daß das Blut teils geronnen, teils frisch ist.

 

Natürlich kann das Blut auch aus kleinen Gefäßen der entzündlich-gereizten Magenschleimhaut stammen, wenn Sie es denn durch Würgen nach oben bringen.

 

Eine andere Möglichkeit ist eine Entzündung in den Bronchien, der Lunge oder den Atemwegen.

 

Bitte bewahren Sie die Ruhe und warten ab bis zur Bronchoskopie. 43 ist ein eher noch recht junges Alter für eine Krebserkrankung ausgelöst durch Nikotinkonsum. Ausschließen kann man es zwar nicht, aber eine gründliche Untersuchung auf Entzündungen wird sicher erfolgen.

 

Alles Gute und freundliche Grüße Dr. A. Hoffmann

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Bitte nicht vergessen, eine hilfreiche Antwort mit dem Grünen Button "AKZEPTIEREN" zu kennzeichnen! Sonst kann mich das Honorar nicht erreichen, das bei Ihnen abgebucht wurde. Danke.

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

Hautaerztin und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
ich hätte noch eine weitere frage: wenn es sich denn tatsächlich um eine entzündung der atemwege handeln würde, wäre dann nicht der entzündungswert im blut erhöht? ich weiss natürlich, dass ferndiagnosen nicht möglich sind aber wie hoch ist das risiko tatsächlich das es sich bei diesem krankheitsbild um krebs handelt. vielen dank für die weitere antwort!
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Antwort kam zu spät.
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Morgen,

 

entschuldigen Sie bitte, daß ich noch nicht geantwortet habe. Ihre Antwort wurde mir auf der Liste nicht angezeigt, ich habe sie jetzt eher zufällig entdeckt. Das ist ein technischer Fehler gewesen.

 

Bei Entzündungen ist oft CrP erhöhrt, bei bakteriellen Entzündungen kann man dies meist auch im Differentialblutbild und an den weißen Blutkörperchen erkennen.

 

Ich verstehe, daß Sie sich Sorgen machen und gerne jetzt schon das Ergebnis der Bronchoskopie wüßten. Dennoch halte ich nicht viel davon, Wahrscheinlichkeiten in Form von Zahlen anzugeben, gerade bei Krebserkrankungen.

 

Moment bitte, ich schreibe gleich im nächsten Feld weiter.

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Für den Einzelfall erlaubt die Wahrscheinlichkeitsrechnung keine sichere Aussage, so daß Ihnen damit im Prinzip nicht geholfen ist.

Wenn Sie es nicht gut aushalten können bis nächste Woche, empfehle ich Ihnen ein Gespräch mit dem Hausarzt. Er kennt Sie vom Typ und von Ihrer Krankengeschichte her am besten, hat den persönlichen Eindruck von Ihnen und kann Ihnen daher wahrscheinlich den besten Rat geben.

 

Vielleicht können Sie inzwischen auch einen HNO-Arzt aufsuchen, damit der Rachen-Kehlkopf-Bereich untersucht werden kann.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann