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Dr. A. Teubner
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, ganzheitl. Schmerztherapien, Naturheilverfahren
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Dr. A. Teubner ist jetzt online.

Ich habe vor 3 Jahren alle Haare verloren, nehme regelmäßig

Kundenfrage

Ich habe vor 3 Jahren alle Haare verloren, nehme regelmäßig L-Thyroxin, weil ich kaum eine Schilddrüse habe. Gibt es Hoffnung auf eine Besserung?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo und guten Tag,

nachdem der Verlust Ihrer Haare 3 Jahre zurückliegt, sehe ich kaum eine Hoffnung.
Totalen Haarverlust habe ich in meiner Praxis nur als Reaktion einer Vergiftung gesehen (auch Chemotherapie). Wenn man zeitnah die Ursache gefunden hätte, hätte begründete Hoffnung bestanden.
Leider aus Erfahrung keine erfreulichere Nachricht zu geben.

Alles Gute!
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Man hatte mir empfohlen, einen Endokrinologen zu befragen. Dies wollte ich über diese Plattform tun. Sind Sie Fachärztin? Wenn nicht, bitte ich die Anfrage weiterzuleiten an einen Facharzt. Vielen Dank.
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich stelle Ihre Frage gerne wieder zur Beantwortung frei.
Alles Gute
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Frage ist nicht beantwortet.
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 5 Jahren.
tut mir leid, ich hatte sie wieder freigegeben.

Ein Endokrinologe würde die Hormone Testosteron, Progesteron und Östrogen überprüfen und diese je nachdem ob Sie weiblich oder männlich sind interpretieren.

Die Schilddrüse spielt bei entsprechender Substitution hierbei keine Rolle.

Eine gute Zusammenstellung möglicher Ursachen finden Sie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Haarausfall
Vielleicht hilf Ihnen das schon weiter; auf die Ferne sind ganz konkrete Aussagen ohne genaueste Anamnese, dem Ausmaß des Haarausfalls (auch Augenbrauen und Wimpern betroffen?) und dem Vorliegen von Laboruntersuchungen nicht möglich.
Alles Gute
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,
in der ersten Anfrage schrieb ich bereits, dass mir alle Haare, also auch Wimpern, Augenbrauen und Schamhaare ausgefallen sind. Ich bin weiblich.
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 5 Jahren.

Alopecia universalis ist die meist ausgeprägte Form der Haarausfall Arten, die durch eine autoimmun Erkrankung ausgelöst werden.

Im Unterschied zu den beiden anderen Formen verliert man bei der Alopecia universalis die gesamte Körperbehaarung. Davon sind auch Bart, Augenbrauen und der restliche Körper betroffen. Die gute Nachricht in diesem bedrückenden Zusammenhang ist, dass die Betroffenen normallerweise ansonsten gesund sind. Diese Krankheit ist genetisch bedingt und man spricht auch vom "Haarlos Gen".

Da die Alopecia universalis sehr selten ist, weiss man nur sehr wenig darüber. Auch über den Verlauf ist man sich nicht 100% im Klaren. Bei einigen Menschen wachsen die Haare wieder vollständig nach bei anderen ist der "Zustand" Irreversible. zitiert aus: http://www.haardome.com/alopecia-totalis-universalis.htm

Das befürchte ich bei Ihnen, da es schon vor 3 Jahren passiert ist.

Ich glaube nur teilweise an das sog. Haarlos Gen, denn dann würde auch bei einigen Menschen nichts mehr nachwachsen.

Verdacht Vergiftung ev. Schwermetalle. s. 1. Antwort.

 

Dr. A. Teubner und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Dr. Teubner,

wenn es sich evtl. um eine Vergiftung handelt, wie kann ich dann heraus finden, welcher Art sie ist, um zukünftig diese Gifte zu meiden? Kann das -Gen, welches mir in meiner Familie bisher nicht bekannt ist, auch auf meine Töchter und Enkeltöchter zugreifen?

Gruß
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie könnten in ein oftmals bei Unikliniken angesiedeltes "Toxikologisches Institut" gehen. Eine Bestimmung über die haare fällt ja bei Ihnen flach.

Ein solches Gen- vorausgesetzt dies gibt es- würde man in einer sog. Humangenetischen Untersuchung feststellen können.

Ob es dominat vererbbar wäre kann ich nicht sagen, darüber könnten aber die Ärzte der Humangenetik sicher Auskunft geben.

Als letztes kann auch ein tiefgreifendes seelisches Erlebnis /Trauma zu Gesamthaarausfall führen.

Alles Gute
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Dr. Teubner,

ich war zu dem Zeitpunkt akut von Arbeirtslosigkeit bedroht, habe aber just als die Haare verschwanden eine neue -stelle gefunden, die mich wirklich zufrieden macht.
Existenzielle Bedrohungen als wir noch für unsere Kinder verantwortlich waren, gab es zuvor mehrfach.
Deshalb verstehe ich auch nicht, was da mit mir passiert ist.

Herzlichen Gruß
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn die Bedrohung als existenziell empfunden wurde und gleichzeitig zu Selbstzweifeln und oder Selbstwertproblemen geführt hat, kann ich mir einen Haarverlust vorstellen, denn Haare haben den ursprünglichen Zweck zu schützen und zu schmücken. Ich kann mir vorstellen, dass Ihnen ein guter Psychologe mit einer sog. Kurzzeittherapie mit resourcen- und lösungsorientierten "Werkzeugen" helfen kann. Es kann auch helfen, die damals vorherrschenden Gefühle des Zweifels oder Selbstzweifels einzugestehen und laut "herauszuschreien".

Sie finden Therapeuten ortsnah unter: http://www.therapeuten.de/therapien/loesungsorientierte_kurztherapie.htm

Homöopathisch könnten Sie das mit Natrium mur. D200 begleiten. Alle 14 Tage 9 Kügelchen morgens nüchtern im Mund zergehen lassen.

Ich würde so vorgehen, um nicht unversucht zu lassen.

In diesem Sinne
Alles Gute