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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Guten Tag Ich (w.,65 J., NR) habe überempfindliche Schleimhäute

Kundenfrage

Guten Tag
Ich (w.,65 J., NR) habe überempfindliche Schleimhäute von Nase bis Lunge. Zudem eine Nasenscheidenwandverkrümmung und zu enge Nasengänge/Nebenhöhlenöffnungen. Dadurch habe ich chronischen Schnupfen und Verschleimung im Hals/Rachen, teilweise auch in der Lunge (aber keine Atemnot). Seit ca. 2 Wochen kann ich stundenlang nicht schlafen, weil ich Rachenraum (Stimmbänder..?) Geräusche entstehen, ca. 1 Min. nach dem Abliegen. Ich kXXXXX XXXXXegen wo ich will - keine Allergie. Das Kopfteil des Bettes habe ich höher gestellt. Die Geräusche sind vom Knistern, zum Knarren bis zu Tönen, wie wenn eine Katze schreien würde. Leise bis so laut, dass mein Mann davon erwacht. Ich habe schreckliche Angst.
Bis jetzt nahm ich Corticosteroid-Inhalationen, die manchmal nützen, manchmal aber auch nicht. Auch die Speichelproduktion wird nach dm Liegen minimiert und ich bekommen einen trockenen Mund und Hals. (Weitere Medikamente: Nebivololum für Herzrhytmusstörungen - kein erhöhter Blutdruck).
Haben Sie schon etwas von VCD (Vocal Cord Dysfunction) gehört? Wenn ja, könnten die Symptome darauf hinweisen und was kann gemacht werden? Oder wäre es sinnvoll, die Nase zu sanieren? Wovor ich sehr grosse Angst hätte (OP, Spitalviren, atmen durch den Mund etc. etc.).
Ich war schon bei etlichen Ärzten, doch einmal habe ich Asthma (ich habe aber keine Atemnot - nur Verschleimung..!), einmal soll's der Magen sein (Protonenpumpenblocker haben aber nichts bewirkt), einmal die Nase, einmal nimmt man mich nicht ernst, ich hätte keine Befunde.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Hilfe. Freundliche Grüsse Erika

Vielen Dank XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Tag,

 

aus Lungenmedizinischer Sicht ist das was sie schildern eine Tonbildung im Bronchialsystem, aber auch Kehlkopfbereich möglich. Meist ist es eine Instabilität des Bronchialsystems, was beim Ausatmen zu tonbildenden Schwingungen führt.

 

Die Behandlung mit Cortisonspray sehe ich kritisch. Es sollte erst die Ursache für diese Instabilität gefunden werden. Dazu sollte eine Lungenfunktionstestung bei einem Lungenfacharzt erfolgen. Hier im Glaskasten die sogenannte Bodyplethysmographie. Daran kann sowohl ein Asthma, eine Vocal cord Dysfunktion und auch ein instabiles Bronchialsystem gesehen werden.

 

Erst dann sollte eine gezielte Behandlung erfolgen. Diese ist in den meisten Fällen bereits mit einer Spraytherapie (Symbicort, Foradil oder Foster ...) erfolgreich behandelbar.

 

Ein Magensäurereflux kann natürlich ähnliche Beschwerden verursachen. Dies sieht ein HNO Arzt durch Blick auf den Kehlkopf. Da die Protonenpumpenhemmer jedoch keine Besserung gebracht haben, ist diese Möglichkeit eher unwahrscheinlich.

 

Alles Gute

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