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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Meinem Sohn 50 Jahre wurde im Okt.2010 der Magen entfernt.Nach

Kundenfrage

Meinem Sohn 50 Jahre wurde im Okt.2010
der Magen entfernt.Nach anschl. Chemo hatte sich sein Zunstand kurzzeitig gebessert
bis jetzt wieder Metastasen endeckt wurden.Man will ihm wieder Chemo verabreichen
die er aber auf Grund seines schlechten Zustandes nicht überleben wird. Gibt es Alternativen ? z.B.Makrobiotik, sind die USA weiter. Für eine baldige Antwort bin ich Ihnen sehr dankbar. mfg W. Petri
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

Was war es denn für ein Magentumor?
Wo sitzen derzeit die Metastasen?

Was macht seinen Zustand so schlecht?
Welche Medikamente nimmt er ein?

Gern helfe ich ihnen weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Antwort.

Leider kann ich nicht alle Fragen beantworten, jedoch hoffe ich, daß Ihnen die folgenden Informationen zur Beantwortung der Frage weiterhelfen
Der Magentumor war ein Siegelringkarzinom, bei Entfernung des Magens hat man noch 38 Lympknoten mit entfernt von denen 1 positiv mit Krebs befallen war (vor 1.5 Jahren). Jetzige Situation: laut Aussage der Ärzte sind die Metastasen im Körper verteilt und können nicht lokalisiert werden, da noch zu klein um im CT erkannt zu werden. Die Verschlechterung des Zustands sind hauptsächlich bedingt durch sehr starke Schmerzen im ganzen Körper (Feststellung von Wasser in der Lunge, Wasserrückfluss an der linken Niere blockiert u.a.). Zur Zeit nimmt er sehr starke Schmerzmittel deren Namen mir leider nicht bekannt sind (auch Infusionslösungen stationär im Krankenhaus)

Nochmal wüsste ich gerne Ihre Meinung zur Alternativen Therapie wie die Makrobiotik. Oder was halten Sie von Möglichkeiten die in den USA angeboten werden?
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX ausführliche Antwort.

Schmerzreduktion ist hier ganz wichtig, das gibt ihrem Sohn ein besseres Gefühl und Kraft für die möglicherweise anstehende Chemotherapie.

Zur Makrobiotik:
Diese halte ich für sehr sehr wichtig, gerade in der Behandlung von Magen-Krebs, und auch um ein gesundes und ausgewogenes Leben zu ermöglichen und zu erhalten.
Wie ausführlich darf ich sie zur Makrobiotik beraten?

Zu den in den USA angebotenen Behandlungsverfahren:
Die Behandlungsstandards in den USA sind denen in Deutschland nicht überlegen. Man ist in den USA nur etwas kreativer, was alternative Behandlungen angeht, hier in Deutschland sind die Kunden doch sehr skeptisch was Neues und Anderes angeht. Das ist nicht unbedingt schlimm, bedeutet jedoch, das viele Ideen gar nicht erst umgesetzt werden, sondern an Skepsis scheitern.
Möchten sie zu einem bestimmten alternativen Behandlungsverfahren weitere Informationen?

Gern helfe ich ihnen weiter.
Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für Ihre schnelle Antwort

Da ich erst kürzlich über die Makrobiotik erfahren habe, bitte ich um nähere Informationen zum Behandlungsablauf, Möglichkeiten und eventuell Kliniken die dies Therapie unterstützen.
Mit freundlichen Grüßen
W. Petri
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Morgen,

 

gern gebe ich ihnen Informationen zur Makrobiotik, und wie sie diese bei ihrem Sohn und bei sich selbst einsetzen können:

 

Der Name Makrobiotik stammt aus dem Griechischen und heißt soviel wie "Die Lehre vom großen Leben". Es ist eine Ernährungsform, die durch Ausgewogenheit und Ballance der Nährstoffe eine Verbesserung von Zellstoffwechsel und Verdauung bewirkt.

 

Im Prinzip sieht die makrobiotische Ernährungsweise als Basis Vollkorngetreide vor, dass ganz, gequetscht oder zu Mehl verarbeitet gegessen werden soll. Dazu werden frisches Gemüse, Bohnen in verschiedenen Zubereitungsformen, Nüsse, Samen und geringe Mengen Obst verzehrt. Die Lebensmittel sollen vornehmlich aus dem ökologischen Anbau kommen.

 

Eine große Rolle in der Makrobiotik spielen auch fermentierte Sojaprodukte. Sie sind die Eiweißlieferanten in der Ernährung, da Fleisch abgelehnt wird. Auch aus Algen hergestellte Produkte spielen eine wichtige Rolle. Generell abgelehnt werden Kartoffeln, Tomaten, Auberginen, Zucker, Konserven sowie Früchte und Gemüse, die mit Mineraldünger oder Insektenschutzmitteln behandelt worden sind. Auch Nahrung, die nicht aus der eigenen Lebensregion stammt oder nicht der Saison entspricht, wird abgelehnt. Milch ist auf dem Speiseplan ebenfalls nicht zu finden, was nicht sehr verwunderlich ist, da der Verzehr von Milchprodukten in der Geburtsstätte der Makrobiotik nicht üblich ist. Durch die Ablehnung von Milch und Milchprodukten fehlt eine wichtige Calciumquelle. Auch Vitamin B12 und Folsäure fehlt bei dieser Ernährung weitgehend. Daher ist einmal in der Woche eine Fischmahlzeit sinnvoll, um diesem Mangel vorzubeugen.

 

Die Zubereitung der Speisen in der Makrobiotik ist eine eigene "Wissenschaft". Da die Zubereitungsart den Status eines Lebensmittels in beide Richtungen beeinflussen kann, gibt es jede Menge Anweisungen, wie dies erfolgen kann. Geeignete Methoden sind z.B. das Abkühlen, der Zusatz saurer oder süßer Stoffe, das Würzen, Salzen, Trocknen, Lagern und Reifen.

 

Hier erfahren sie noch mehr: http://www.das-grosse-leben.de/

 

 

Alles Gute

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