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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Ich habe seit drei Wochen einen akuten Tinnitus.Zuvor wurden

Kundenfrage

Ich habe seit drei Wochen einen akuten Tinnitus.Zuvor wurden die Medikamente Buspiron und Piracetam eingenommen. Vermutlich stammt der Tinnitus daher. Kann das sein und wird diese Nebenwirkung wieder verschwinden?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

Das Buspiron kann gelegentlich zu Schwindel und auch Tinnitus führen, ja. Doch wird das Piracetam bei Hörstürz mit anschließendem Tinnitus zur Behandlung eingesetzt, das schließt aber nicht aus,dass sie den Tinnitus trotzdem bekommen haben.
Die Behandlung mit Kortison und HAES Infusion ist in Deutschland üblich für etwa fünf bis sieben Tage. trinken sie reichlich Wasser und Tee (200ml pro Stunde) und versuchen sie zu entspannen. Bitte keine geräuscharmen Situationen suchen, da dies paradoxerweise den Tinnitus verstärken kann. Sinnvoll ist es beruhigende Musik zu hören oder entspannende Geräusche wie Feuerknistern, Blätter oder Meeresrauschen, Vogelgezwitscher bzw. Waldgeräusche.

Damit sollte der Tinnitus bald vschwinden.

Alles Gute
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung: Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Kann es sein, dass die Nebenwirkung für immer bleibt?
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, wenn sie das Präparat absetzen, welche die Nebenwirkungen verursacht hat, sollte sich d Körper davon wieder erholen. Das kann jedoch bis zu ein/zwei Monaten dauern.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hatte neben Buspiron und Piracetam noch das Nahrungsergänzungsmittel Picamilon (GABA+Niacin) eingenommen. Das wirkt gefäßerweiternd. Deshalb befürchte ich eben auch, dass möglicherweise doch etwas mit der Blutversorgung im Hörzentrum nicht gestimmt hat. Glauben Sie, das könnte sein oder spricht der Fall doch eher für eine neurologische Ursache?
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Dies deutet eher auf eine Durchblutungsproblem hin und weniger auf eine neurologische Ursache. Die Wirkung des Buspiron auf das Gefäßsystem wird dabei natürlich durch Niacin und GABA verstärkt.

Aber es sollte Vergehen, wenn sie beide Präparate (in Rücksprache mit ihrem Neurologen) abgesetzt haben.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ihre Antwort macht mich etwas ratlos, weil Buspiron ist doch eigentlich nicht gefäßerweiternd, oder? Das Picamilon hatte ich zur Entspannung genommen, nicht zur Gefäßerweiterung. Kann es sein, dass die Folgen des Buspiron mit dessen Wirkung als D2-Rezeptor-Antagonist zusammenhängen und gibt es ein Medikament, dass diese Wirkung aufhebt?
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Im Rahmen der serotoninergen Teilwirkung kann Buspiron durchaus auch Gefäße erweitern. Zusammen mit dem GABA ist die Wirkung durchaus auch verstärkt feststellbar. Mit dem D2-Rezeptor hängt dies sehr wahrscheinlich nicht zusammen, doch gibt es meines Wissens dazu keine Grundlagenstudien.

Das Buspiron hat eine geringe Halbwertzeit und blockiert die Kanäle/rezeptoren nur kurzfristig (etwa 24h). Daher wird ein Anatgonist nicht notwendig sein.

Die Behandlung des Tinnitus ist mit dem Kortison leitliniengerecht und zusammen mit den HAES Infusionen auch deutscher Standard.
Eine zusätzliche Behandlung mit ASS 100 wäre möglich zur Verbesserung der Durchblutung. Besprechen sie dies nochmals bitte mit ihrem behandelnden HNO Arzt.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich habe jetzt eben Angst, dass durch die Kombination Buspiron, Piracetam, Niacin/GABA insgesamt eine solche Gefäßerweiterung eingetreten ist, dass es zu dauerhaften Schäden im Innenohr gekommen ist. Halten Sie das für möglich und wäre das behandelbar?
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nein, dies halte ich für unwahrscheinlich, da sich die Gefäße entsprechend ihrer Muskulatur in der Gefäßwand auch wieder zusammenziehen können.
Gefäßverengend wirken Koffein, Teein und auch Vasopressin, diese kann aber den Blutdruck erneut ansteigen lassen und den Tinnitus wieder verstärken.
Experte:  OrthopaedeDdorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Lieber Patient,
sie sollten sollten sich innerhalb von 6 Monaten nach Auftreten des Tinnitus bei einem Atlastherapeuten vorstellen. Nicht alles kommt von den Medikamenten. Daher sollte es nach Absetzen verschwinden, ansonsten besteht eine andere Ursache, wenn cuh das Ohr in Ordnung ist