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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hautaerztin ist jetzt online.

guten abend.möchte einfach mal gebrauch machen von ihrem angebot.

Kundenfrage

guten abend.möchte einfach mal gebrauch machen von ihrem angebot. seit einem jahr habe ich probleme in der winterzeit , zehen besonders im rechten fuss sugerieren mir kalt zu sein. habe mir warme winterstiefel angeschaft.hat sich nicht geändert. die zehen sind warm wenn ich die schuhe ausziehe. auch beim längeren autofahren gehe dazu über den tempomat einzuschalten - um den fuss zu bewegen . trage in der übrigen zeit des jahres bequeme breite schuhe. bin schlank - keine diabetes - alle werte ok. treibe sport -lange radtouren usw. ist es doch was neurologisches ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Abend,

 

Kältegefühl in den Zehen, ohne daß die Zehen wirklich kalt sind, ist etwas typisches für die Polyneuropathie. Insofern liegen Sie ganz gut mit Ihrer Vermutung, daß es etwas Neurologisches sein könnte.

Die Polyneuropathie wird außer vom Diabetes auch von Alkohol, anderen Giftstoffen, Krankheitserregern oder Vitaminmangel verursacht. Schmerzen bestehen meist nicht.

Der Ansprechpartner ist der Neurologe.

 

Davon abgrenzen muß man:

 

Die periphere arterielle Verschlußkrankheit, salopp Arterienverkalkung genannt. Dabei können auch Kältegefühle auftreten, es sind aber meist vorher schon Schmerzen aufgetreten. Es gibt aber auch die Mikroangiopathie, bei der die Verkalkung hauptsächlich in den kleinen Gefäßen ausgeprägt ist. Hierfür ist ein Gefäßspezialist zuständig, das können Chirurgen, Internisten oder seltener auch Hautärzte sein.

 

Eine immunologisch bedingte Entzündung der kleinen Blutgefäße bewirkt auch Kältegefühl in den Zehen, aber verbunden mit Schmerzen. (Thrombangiitis obliterans)

 

Dann kennen wir noch veranlagungsmäßig oder immunologisch bedingte Fehlregulationen in der Muskulatur der Gefäßwände, so daß sich diese zusammenziehen. Hierbei ist der Zeh dann auch wirklich objektiv kalt. (Raynaud-Symptomatik)

 

Anhand dieser Aufstellung können Sie schon sehen: Ihr erster Weg sollte Sie zum Neurologen führen.

 

Behalten Sie Ihre Ernährung bitte "trotzdem" bei. Ohne sie wäre vielleicht manches schlimmern.

Der Arterienverkalkung kann man übrignes recht gut entgegenwirken mit Pascovasan, einer konzentrierten Aminosäure, tgl. ein halber bis ein Beutel. Dies "putzt" auch die kleinen Gefäße. Des weiteren kann es sich bei der Polyneuropathie ebenfalls günstig auswirken, da ja auch die Nerven durch kleine Blutgefäße versorgt werden.

Hilfreich gegen Arterienverkalkung sind auch Wu-Wei-Zi-Beeren, anderer Name: Myrtillus-Beeren.

Sie können ausprobieren, ob sich Ihre Beschwerden damit bessern (nach 4-6 Wochen).

 

Alles Gute und freundliche Grüße Dr. A. Hoffmann

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Bitte vergessen Sie nicht, eine hilfreiche Antwort mit dem Grünen Button "AKZEPTIEREN" zu kennzeichnen! Sonst kann mich das Honorar nicht erreichen, das bei Ihnen abgebucht wurde. Danke.

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

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