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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Guten Tag! Bei mir (54) wurde Oktober 2010 eine dilatative

Kundenfrage

Guten Tag! Bei mir (54) wurde Oktober 2010 eine dilatative Kardiomyopathie mit komplettem Linksschenkelblock diagnostiziert. Juni 2011 wurde ein CRT in Bad Soden implantiert. Man sagte mir, ich kann nun genauso weiterleben wie vorher, mich körperlich betätigen, leichten Sport treiben. Ich bin aber nicht mehr so fit wie vorher, obwohl man mir sagte, meine Herzleistung wäre nun besser geworden (vor der OP bei 30 %), obwohl ich mich da nicht krank fühlte. Wie soll ich mich verhalten? Habe gelesen dass nach so einer Diegnose nach 10 Jahren sowieso nur noch 10-30 % leben. Da mein Mann vor 4 Jahren mit der gleichen Diagnose gestorben ist (nach jahrelanger Krankheit - er war krank, ich war immer gesund, bin aber auch nie zum Arzt gegangen), bin ich vielleicht auch nicht mehr so mutig wie vorher. Also meine Frage: für mich anstrengende, körperliche Betätigung u. Sport - wie verhalte ich mich? Außerdem die vielen Medikamente die ich nun nehmen muss, dadurch fühle ich mich sowieso krank, oder helfen die wirklich? Entschuldigen Sie die lange Geschichte, aber danke XXXXX XXXXX mögliche Antwort. Viele Grüße Erika T.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

gern möchte ich ihnen eine Antwort geben.
Eine dilatative Kardiomyopathie (DCMP) ist auch mit Device nicht heilbar, aber man kann die damit einhergehende Reizleitungsstörung deutlich verbessern. Dies meinten die Kollegen sicher, als sie von Leistungssteigerung sprachen.

In ihrem Fall halte ich anstrengende, körperliche Belastung nicht für ratsam, da sich auch mit Device der Herzmuskel erschöpfen kann.
Die Erschöpfung und Müdigkeit ist durchaus auch auf die Medikamente zurückzuführen, vor allem Blutdrucksenker und Rhythmusmedikamente machen oft müde. Doch dies ist nur vorübergehend der Fall, ihr Körper wird sich an die Menge gewöhnen. Sie selbst werden das in einer Zunahme der Leistungsfähigkeit bemerken.

Es ist wichtig, dass sie mindestens einmal im Jahr bei einem Kardiologen die DCMP überprüfen lassen, um ein Fortschreiten der Erkrankung rechtzeitig erkennen zu können, um eine Anpassung der Medikation vorzunehmen.

Alles Gute

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