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Dr. A. Teubner
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, ganzheitl. Schmerztherapien, Naturheilverfahren
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Dr. A. Teubner ist jetzt online.

Guten Tag, ich möchte gern Ihrern Rat in Anspruch nehmen. Bin

Kundenfrage

Guten Tag, ich möchte gern Ihrern Rat in Anspruch nehmen. Bin 81 Jahre alt und wurde vor 2 Jahren wegen 'Claudicatio spinalis bei konzentrischer Spinalkanelstenose LWK 4/5' im Klinikum Osnabrück operiert, nachdem ich etwa zuvor ein Jahr lang Probleme beim Gehen in beiden Beinen hatte. (Spannung, Druck von den Knien abwärts.) Nach der Operation wurde es besser, allerdings kamen dann die Probleme nach ca. 3 Monaten zurück. Ich habe dann durch Physiotherapie, Akupunktur, spezielle Gymnastik, Radfahren per E-Rad usw. erreicht, dass ich bis jetzt einigermaßen mit den Beschwerden zurecht komme. Kann jedoch kaum über ca. 500 Meter weit gehen, muß dann eine Pause einlegen um weiter zu machen. Bei einer weiteren Untersuchung hat man mir zu einer sogenannten Versteifungs-OP L4/5 geraten als einzige weitere Möglichkeit einer Verbesserung meiner Situation,obwohl eine durchgeführte Kern-Spin-Untersuchung keine Verschlechterung erkennen ließ.+ Ich möchte diese Operation in meinem Alter nicht mehr durchführen lassen und suche nach Hilfe und Tipps was ich sonst tun kann ? Vielleicht können Sie mir ja einen Rat geben, ich bin für jeden sehr dankbar. Ansonsten bin ich fit, fahre Auto kreuz und quer durch Deutschland- Aber - wie gesagt - nach dem Aussteigen ist es mit dem Gehen nach kurzer Strecke vorbei, dann machen sich die Beschwerden in beiden Beine so bemerkbar, dass ich ständig Sitzpausen einlegen muss. Falls Sie mir Ihre Antwort zukommen lassen, sage ich schon mal Dank im voraus ! Freundliche Grüße: Günter Rose (E-mail: [email protected])
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,
dass Sie sich nicht noch einmal operieren lassen wollen kann ich bei der Ausgangslage voll verstehen.
Könnten Sie noch mitteilen, ob Sie nicht weiterlaufen können, weil die Beine schmerzen, oder weil die Schmerzen in der LWS zu groß werden?

Ev. kann Ihnen Homöopathie helfen.
Dr. A. Teubner und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für Ihre Antwort. Ihre Frage bezüglich Schmerzen beim weiter laufen, kann ich Ihnen wie folgt beantworten: Nach längerem Gehen (ca. ab 500 Meter) werden die ohnehin ständig vorhandenen leichten Druckschmerzen in den Beinen stärker. Das betrifft überwiegend Knie, Waden und Schienbeine (oft unterschiedlich, mal ist der Bereich stärker betroffen, dann wieder der andere. ) Nach einer Pause von rund 10 Minuten ist das Gehen dann wieder leichter möglich. Im übrigen handelt es sich nicht um Durchblutungsstörungen, das ist ganz klar festgestellt worden. Im LWS-Bereich habe ich auch nach der Operation kaum Schmerzen, manchmal nach körperlicher Anstrengung (z.B.Schneeräumen usw.) ja, die aber schnelle wieder verschwinden. Noch ein Hinweis: In den Kniegelenken ist bei mir eine leichte Artherose vorhanden, aber nicht bedenklich. Soweit meine Antwort.
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 5 Jahren.
Könnten Sie Ihre Schmerzen noch etwas besser charakterisieren (dumpf, ziehend, stechend, wie zerschlagen etc..) Ein Druckschmerz hört sich nämlich eher wie ein Muskelschmerz und nicht ein Nervenschmerz an.
Dies unterscheiden zu können ist für die Auswahl einer Medikation wichtig.
Danke für Ihre Rückantwort und frühe Akzeptierung- ich bemühe mich, ihr gerecht zu werden.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Da habe ich mich wohl zu sehr auf den Druckschmerz festgelegt. Nein, es ist schon so wie Sie es bezeichnen: dumpf, ziehen, stechen, die Bezeichnung ist schon treffender . Und das nicht ständig an der gleichen Stelle, sondern mal stärker der Kniebereich, mal Waden und Schienbeine. Meine zusätzliche Frage: ich nehme als Schmerztablette 'Tramadol' nach Bedarf - etwa 2-3 mal die Woche. Liege ich mit Tramadol richtig oder können Sie ein anderes Mittel empfehlen ? Danke.
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich würde Ihnen zu Hypericum C30 Glob. raten: 4 Tage hintereinander morgens nüchtern 10 Kügelchen im Munde zergehen lassen, dann auf 2-3x wöchentlich eine Gabe von 10 Kügelchen gehen; aber keine neue Gabe in eine Verbesserungsphase geben, sondern erst wieder bei Nachlassen dieser Tendenz.
Dieses Mittel wird in der Homöopathie bei Nervenschädigungen/verletzungen erfolgreich eingesetzt.

Zusätzlich würde ich das anthroposophische Kombinationspräparat: Disci comp cum Aesculo Glob. N2 nehmen.(3x8 Glob. lutschen) Logik: durch die schmerzvermittelte Verkrampfung von muskulären Strukturen auch im Bereich der Nervenaustrittspforte der betroffenen Ischiasäste kommt es zur Minderdurchblutung und in der Folge zu Gewebsübersäuerung. Im saurem Gewebe wird die nerval vermittelte Schmerzintensität größer. Zudem kann ein elastitätsverbessernder Effekt auf die Bandscheiben erwartet werden.
Allerdings ist das hier nur eine mittelfristig wirkende Maßnahme.

Zusätzlich rate ich zu einer Sienertherapie. Ohne diese kann ich mir meine Praxis gar nicht mehr vorstellen. Sie wirkt nicht nur vorzüglich bei chron. Schmerzen, sondern beeinflußt auch das Schmerzgedächtnis positiv, das zu einem Großteil für chron. Schmerzen verantwortlich ist.
Informieren und Therapeuten in Wohnortnähe finden können Sie sich unter:
www.rudolf-siener-stiftung.de

Ich wünsche Ihnen hiermit gute Besserung!

PS
Da Sie verantwortungsvoll mit Tramadol umgehen, ist nichts gegen den gelegentlichen Gebrauch einzuwenden

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