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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

ist es normal, das ein komapatient, mit luftröhrenschnitt und

Kundenfrage

ist es normal, das ein komapatient, mit luftröhrenschnitt und mechanischer beatmung in ein pflegeheim kommt
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

ja, das ist leider so, da die pflegerischen Maßnahmen in einer Pflegeeinrichtung durchgeführt werden, dies weniger kostet, als die medizinische Betreuung in der Klinik/Intensivstation.
Es ist wohl nicht von einer kurzfristigen Verschlechterung auszugehen, daher der Aufwand in der Klinik nicht erforderlich.

Sollte sich ein akutes Ereignis einstellen, dann ist die Rückverlegung jederzeit in die Klinik möglich.

Ich hoffe, dass ihnen diese Antwort weiterhilft.

Alles Gute
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
hmmm da stellt sich mir die frage, wie ein pflegeheim einen komatösen patienten stadium 4 MIT luftröhrenschnitt nur mit einem babyphon überwacht, zumal der patient auf der intensiv ZWEIMAL reanimiert werden musste.
einmal, warum wieso keine ahnung, ich habe es von netten schwestern erfahren, nummer zwei wegen lungenkollaps und es hat ca 15 min gedauert bis sie ihn zurück hatten beim zweiten mal.
was ist kurzfristig ? eine woche ? ein monat ?
danke für ihre antworten
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Die Einschätzung ist von unserer Seite hier sicher schwierig, ich bin mir aber sicher, dass die Kollegen in der Klinik sich mit der Entscheidung zur Entlassung sicher schwer getan haben.
Auch sollte man überlegen, was nach diesen vielen Reanimationen noch möglich und zu erwarten ist.
Dies ist von hier aus unmöglich.

Darf ich fragen, um wen es sich handelt?
Und wie alt der od diejenige ist?

Danke und alles Gute
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
er ist nach 6 tagen im pflegeheim verstorben. genau 14 tage nach seinem lungenkollaps, und ich fühle mich verkohlt.
ein EINEINZIGER Neurologe WILL ihn getestet haben, solange ich bei dem patienten war, und für frische luft gesorgt habe, hat er er geatmet. sprich er konnte hören. den kratzer, den er mir gab habe ich noch, wenn auch nur noch kaum sichtbar. also bewegten sich die finger.
nur dumm ist es eilt. er soll eingeäschert werden. dann habe ich NULL chancen das er obduziert werden kann.
darf denn ein lehrkrankenhaus so fahrlässig mit nem querschnittsgelähmten umgehen, das er bei einlieferung in das heim FÜNFZEHN !!!! Dekus hat?
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für ihre Informationen,
Und wenn sie in Deutschland sind, dann muss vor jeder Feuerbestattung eine Obduktion erfolgen, eben weil dies danach nicht mehr möglich ist. Das ist bei allen Feuerbestattungen in Deutschland vorgeschrieben.

Ich verstehe ihre Wut, die Teil der Trauer sind und der Verarbeitung des Erlebten und möchte ihnen mein herzliches Beileid ausleerten. Sie haben mit ihm gelitten und aufopferungsvolle Hilfe geleistet, was sehr bewundernswert und höchste Anerkennung verlangt.

Doch ist es in unserem Gesundheitssystem leider tagtäglich so wie in ihrem Fall, dass hilflose nicht die Hilfe bekommen können, die sie benötigten und sei es die regelmäßige Lagerung zur Vermeidung eines Dekubitus. Hier fehlt es im System an Geld und gut ausgebildeten Arbeitskräften, leider.

Alles Gute
Ich schliesse sie beide in mein Gebet ein!
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
kann ich als seine betreuerin den obduktionbericht bekommen ?
wenn nein, stoppe ich die verbrennung
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn sie die gesetzliche Betreuerin waren, dann sollten sie ein Recht auf Einsicht in den Obduktionsbericht erhalten, da es sich immer noch um die Belange ihres "Mündels" handelt.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
also gut ich stoppe die einäscherung, weil bei uns ist nur eine zweite leichenschau vorgeschrieben. da feiertag bei uns gestern war sollte es noch klappen

weil zweite leichenschau ist keine obduktion
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Genau, machen sie es so.
Alles Gute
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
war zu spät mit der verbrennung stoppen.
und es gab KEINE obduktion, nur eine zweite leichenschau.
auf der sterbeurkunde steht das er der tod zwischen 17.10 und 19.00 uhr eingetreten ist.
sowas habe ich noch nie gesehen.
helfen konnten sie mir nicht wirklich
cest la vie, der versuch wars wert

LG Lizzy

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