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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
59970358
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Hautaerztin ist jetzt online.

Endokrinologie / Diabetologie

Kundenfrage

Ich habe seit einigen Wochen starken hunger nach süßen und salzigen Dingen.


 


Ich bin immer sehr Müde und kann mich kaum konzentrieren. In letzter Zeit wache ich in der Nacht auf und bin schweiß gebadet.


 


Wenn ich schnellartige Bewegungen mache, wird mir schwindelig - baden geht auch kaum, wenn, dann wird mir schwarz vor Augen. Bei mir wurde mal eine Schild.unterfunktion diagnostiziert, dann wurde die Medikation eingestellt.


 


Vor kurzem wurde mir wieder gesagt, dass meine Werte im Grenzbereich sind, aber keine Medikation erforderlich ist.


 


Ich muss auch immer viel nachdenken, bin zur Zeit etwas unter Stress und neige zu überwiegend schlechter Stimmung. Ich kann auch ganz schlecht auf die Toilette und wenn ist mein Stuhlgang hart.


 


Manchmal versuch ich mit Milchzucker wieder in die Gänge zu kommen, aber das klappt nicht ganz so gut. Was kann ich tun? Können Sie mir Präperate empfehlen, die nicht verschreibungspflichtig sind, damit ich erstmal wieder auf die ''Beine'' komme. Auch Tipps. Kann es auch eine Nebennierenschwäche sein?


 


Ich bin 18 Jahre alt.

Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf zwei Krankheitsbilder lenken, die schwer erkennbar sind, weil sie eine Fülle verschiedenster Symptome aufweisen.

 

Die Beschreibung Ihrer Beschwerden paßt zu beiden. Es sind:

 

Histaminintoleranz und Fructoseintoleranz.

 

 

Bei der Histaminintoleranz ist das Enzym Diaminooxidase zu wenig vorhanden. Es baut Histamin, das man mit der Nahrung aufnimmt, ab. Wenn es nicht ausreichend ist, entsteht ein Histaminüberschuß, der die Symptome verursacht.

 

Man prüft dies, indem man im Blut den Wert des Enzyms DAO bestimmt und indem man histaminarme Diät einhält und schaut, wie sich die Beschwerden entwickeln.

 

Sie können sich näher informieren, wenn sie "Histaminintoleranz" googeln und

www.histaminintoleranz.ch , www.kochen-ohne.de usw. aufrufen. Achtung: die meisten Seiten schreiben nur von Durchfall und Blähungen. In Einzelfällen ist aber auch Verstopfung vorhanden.

 

Behandeln kann man mit histaminarmer Diät und evtl. Ersatz des Enzymes.

 

 

Bei der Fructoseintoleranz kann die Fructose nicht vom Darm ins Blut geschleust werden und sammelt sich im Dickdarm. Der Überschuß führt zur Symptomatik. Geben Sie auch wieder den Begriff bei Google ein. Auf www.paradisi.de finden Sie eine schöne Beschreibung. (Es ist für beide Krankheitsbilder unmöglich, die Vielzahl der Informationen alle hier aufzuführen. Wenn Sie nachlesen, bekommen Sie eine Vorstellung davorn, worum es geht.). s. auch www.ugb.de.

 

Die Fructoseintoleranz wird mit einem Atemtest geprüft. Der Vollständigkeit halber können Sie Lactoseintoleranz gleich mittesten lassen. Mit der entsprechenden Diät können Sie ausprobieren, ob es Ihnen besser geht.

 

Diese Dinge möchte ich Ihnen sehr ans Herz legen abklären zu lassen. Wenn Sie da fündig werden und Diät einhalten, geht es Ihnen schnell besser.

 

 

Ein Drittes ist: die starke Vermehrung des Hefepilzes Canida im Darm. Sie kann auch eine ganz vielfältige Symptomatik hervorrufen mit allen von Ihnen genannten Symptomen. Googeln Sie: "Candidose Darm Symptome" und schauen auf www.symptome.ch nach. Auch www.kinesiologie.cd (Manuela Schlenker) ist erhellend.

 

Hier wird die Diagnose mittels Stuhluntersuchung gestellt. Die Behandlung ist einfacher, mit Tabletten und Diät für eine Weile.

 

Nebenbei möchte ich noch erwähnen:

 

- falls sie weiblich sind - : Ist sicher, daß Sie nicht schwanger sind?

 

Hilfreich können für Sie in jedem Falle Präparate zum Aufbau der Darmflora sein, wie Hylak forte, Symbioflor 2, Symbiolact. S. auch www.symbiopharm.de .

 

 

Alles Gute und freundliche Grüße Dr. A. Hoffmann

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Hilfreiche Antworten bitte "AKZEPTIEREN", danke.

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

 

 

 

 

Hautaerztin und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
An welche Ärzte kann man sich in Berlin wenden? Nein, ich bin männlich. ;D
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

im Grunde genommen sollte man diese Testungen bei jedem Internisten machen können, teils auch bei Hautärzten. Sie können ja jetzt gezielt danach fragen.

 

Diese drei Themen sind allerdings in der Schulmedizin eher etwas im Hintergrund. Das kommt erst nach und nach. Die Diagnose ist oft erschwert durch die vielfältige Symptomatik. Man braucht Zeit, sich dem Patienten zu widmen.

 

Daher könnte ich mir vorstellen, daß Sie bei ganzheitlichen, naturheilkundlich tätigen Ärzten gut aufgehoben sind.

 

Einzelne Emfehlungen dürfen wir nicht geben, aber doch eine Aufzählung machen:

 

Zentrum für Ganzheitliche Medizin, Bergmannstr. 110, Berlin-Kreuzberg, Tel 030 - 6918092, www.aeskulap.de. Dort finden Sie einen Dr. Gärtner, der in seinem Lebenslauf berichtet, daß er sich speziell mit Stoffwechselerkrankungen und Endokrinologie beschäftigt hat.

 

Prof. Molsberger schreibt, daß "allgemeine bisher ungeklärte Befindlichkeitsstörungen" ein Schwerpunkt seiner ganzheitlichen Praxis sind. S. www.akupunktur-in-berlin.de ,

Tel.030 - 85730397, Assmannshauser Str. 10 a, Berlin.

 

Dr. Andreas Müller, Wichertstr. 10, Berlin, Tel. 030 - 4455214, www.arzt-fuer-naturheilverfahren.de .

 

Dr. Petra Stalp, Charlottenstr. 65, Berlin, Tel. 030 - 20671770, www.arzt-natur.de .

 

Allergologische Sprechstunde der Hautklinik der Charite.

 

Auf www.naturheilpraxis-hollmann.de finden Sie ein Seite "Nahrungsmittel-Unverträglichkeit" mit zahlreichen Informationen und Links.

 

Alles Gute und freundliche Grüße Dr. A. Hoffmann