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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hautaerztin ist jetzt online.

Ich habe seit gestern ständige krampfähnliche Schmerzen in

Kundenfrage

Ich habe seit gestern ständige krampfähnliche Schmerzen in der Wade, so dass ich kaum auftreten kann. Neige zu Krampfadern, aber nicht zu Wadenkrämpfen.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Abend,

 

ich antworte Ihnen angesichts meiner Erfahrungen in der sogenannten "Beinsprechstunde" einer Hautarztpraxis, in die die Patienten mit verschiedensten Beschwerden an den Beinen kamen. Der Hautarzt betrachtet natürlich in erster Linie die Venenerkrankungen, muß aber alles weitere unterscheiden.

 

Sie haben das Wortspiel richtig erfaßt: Bei Krampfadern treten kaum Krämpfe auf. Der Begriff ist irreführend.

 

Möglich ist ein Muskelfaserriß, insbesondere, wenn Sie sich an eine Art kurzen Ruck in der Wade erinnern können. Das ist aber nicht Voraussetzung.

Abriß einer Sehne sollte ausgeschlossen werden.

 

Fühlen Sie eine Art Verhärtung, wo eine abgerissene Muskelfaser "zusammengeknuddelt" sein könnte?

 

Schmerzen durch Beeinträchtigung des Ischiasnerves im Bereich der Lendenwirbelsäule gibt es auch häufig an der Rückseite des Beines, allerdings meist ziehend, krampfartig eher selten. Bei Bandscheibenvorfällen entstehen allerdings des öfteren sehr starke Beinschmerzen, so daß man kaum auftreten kann.

 

Eine Thrombose sollte auch ausgeschlossen werden, insbesondere, wenn gleichzeitig eine Schwellung vorliegt. Bei Thrombosen sind Schmerzen aber auch nicht immer vorhanden.

 

Da wir bei den Blutgefäßen sind, noch ein Wort zu den Arterien: Durchblutungsstörungen können sich auch durch Wadenkrämpfe bemerkbar machen, schlimmstenfalls kann eine Verstopfung eines Gefäßes durch ein Blutgerinnsel vorliegen (Embolie), das führt ggf. zu starken Schmerzen.

 

Die einfachste Lösung wären Muskelkrämpfe, z.B. nach vermehrter sportlicher Betätigung. Diese bessern sich oft gut mit Magnesium, können Sie als "Magnesium Verla" in der Apotheke holen.

 

Die Abklärung Ihrer Beschwerden ist dringlich.

Geeigneter Ansprechpartner ist für Sie in erster Linie ein Orthopäde oder Chirurg, ggf. der Hausarzt. Wenn die Diagnose dann noch nicht klar ist, wird man Sie weiter überweisen zur Gefäßdiagnostik hinsichtlich arteriellen Durchblutungsstörungen oder Ausschluß einer Thrombose.

 

Bitte schonen Sie das Bein und legen einen Stützverband an, hören Sie aber nicht ganz auf zu laufen. Wenn die Beschwerden stark sind, finden Sie einen Chirurgen noch heute in der Notaufnahme des nächsten Krankenhauses oder einen Allgemeinmediziner über den hausärztlichen Notdienst. Bitte scheuen Sie sich nicht, das in Anspruch zu nehmen.

 

Alles Gute und freundliche Grüße Dr. A. Hoffmann

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Hilfreiche Antworten bitte "AKZEPTIEREN", danke.

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

Sie haben meine Antwort gelesen, aber noch nicht akzeptiert. Sind noch fragen offen, benötigen Sie weitere Informationen?

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Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

 

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