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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 20340
Erfahrung:  Allgemeinmedizin, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 20-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Ich bin in der 21. Woche schwanger und arbeite als Reinigungskraft

Kundenfrage

Ich bin in der 21. Woche schwanger und arbeite als Reinigungskraft in der Unterhaltsreinigung Bürogebäude).
An sich ja kein Problem, aber da ich teilweise 4-7std arbeite, viel bücken, schwere Müllsäcke und bedingt durch den Umbau häufiger Wasserwechsel so wie im bücken das auswringen der Mops probleme mit dem Ischias und rücken habe, würde mich interesieren ob es möglich wäre aus ärtzlicher Sicht eine Bestätigung für den AG zu bekommen , das ich in diesen Objekt nichtmehr einstzbat bin.
Da von Seiten des AG keine arbeitserleichterung etc oder freistellung kommt
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

grundsätzlich sind einige Tätigkeiten, wie z.B. das Tragen und Heben schwerer Lasten, in der Schwangerschaft verboten, daran muss sich der Arbeitgeber halten. Zudem es kommt dabei darauf an, ob in der von Ihnen ausgeübten Tätigkeit ein Risiko für die Schwangerschaft zu sehen ist, was durch den behandelnden Kollegen anhand Ihrer Befunde zu beurteilen wäre. Ist das der Fall und besteht keine Möglichkeit einer entsprechenden Abänderung Ihrer Arbeitsbedingungen, kann er ein Beschäftigungsverbot aussprechen.
Hält sich Ihr Arbeitgeber nicht an die vorgegebenen Einschränkungen, wäre das ein Fall für das Gewerbeaufsichtsamt, an das Sie sich dann wenden könnten.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
An das verbot hält sich der AG nicht, mir wurd gesagt dann möchte ich doch öfter den Müllsack wechseln. An sich geht es der SS.Bei der letzten Gyn Untersuchung war das Kind anstatt 20+0 19+3 wäre das auf meine berüfliche Tätigkeit zurückzuführen?
Auch sind keine festen Pausezeiten festgelegt
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,

eine solche Abweichung der Messwerte liegt absolut noch im Normbereich und ist daher kein Grund zur Sorge.

Verboten ist in der Schwangerschaft das regelmässige Heben von Lasten von mehr als fünf Kilogramm Gewicht, zudem ab dem 5. Schwangerschaftsmonat Arbeiten, bei denen Sie ständig stehen müssen, soweit diese Beschäftigung täglich vier Stunden überschreitet. Länger als 6 Stunden hintereinander dürfen schwangere Arbeitnehmerinnen nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.
Es bliebe mit dem behandelnden Frauenarzt abzusprechen, ob er ein Beschäftigungsverbot für angebracht hält, wie gesagt würde ich Ihnen zudem eine Rücksprache mit dem Gewerbeaufsichtsamt empfehlen, wenn Ihr AG die gesetzliche Regelung nicht einhält.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Kann ich in diesem Falle mich auch an meinen Hausarzt wenden, da ich mehr Vertrauen zu diesem habe?
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Auch das ist durchaus eine Möglichkeit. Jeder niedergelassene Arzt kann zudem ein Beschäftigungsverbot aussprechen, also auch der Hausarzt.

MfG,
Dr. N. Scheufele