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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Ich frage für meine Mutter an. Sie ist 91 Jahre alt. Festgestellt

Kundenfrage

Ich frage für meine Mutter an.
Sie ist 91 Jahre alt. Festgestellt wurde, allerdings nur über normale Röntgenaufnahmen, erhebliche Verkrümmung der Wirbelsäule,starke Abnutzungserscheinung, insbesondere die Halswirbelsäule. Diagnose des Hausarztes: Osteochondrose
Meine Mutter hat erhebiche Schmerzen im Kopf- und Halsbereich sowie Schultern und Oberarme. Immer öfter ist Sitzen oder Stehen unmöglich, nur längeres Liegen bringt Erleichterung. aber nur kurzfristig.
Was kann man tun um diese starken Schmerzen zu lindern oder an wen sollte man sich wenden.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag,

Die geschilderten Beschwerden sind durchaus vereinbar mit dem Befund der Wirbelsäule. Hier können physikalische Massnahmen: Massage und Wärme helfen. Dies kann morgens und abends folgen. Die Wärme fördert die Durchblutung und hat einen entspannenden Effekt. Die Massage lockert verkrampfte und verspannte Muskulatur und fördert ebenfalls eine Linderung.

Doch den knöchernen Befund wird man leider nicht mehr korrigieren können.

Medikamentös könnte man ebenfalls intervenieren, doch würde ich davon im Hinblick auf das Alter ihrer Mutter und möglicher bereits bestehender Medikamente und somit drohender Wechselwirkungen eher abraten.

Alles Gute
Experte:  OrthopaedeDdorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Liebe Tochter,
ich möchte hier mal als Orthopäde antworten, da ich ja Patienten wie Ihre Mutter regelmässig sehen.

Sie sollten bald mal mit Ihrer Mutter einen Orthopäden aufsuchen. Wärme und Massage ist leider nicht immer so hilfreich und manchmal auch kontraproduktiv, dies vor allem , wenn die Beschwerden auf dem Boden eines schweren verschleisses entstanden sind. Wenn es jedoch hilft, dann ist das nur von sehr kurzer Dauer.

In diesem Alter wird sicherlich keine Operation zur Schmerzreduktion angestrebt.
Durch den Besuch beim Orthopäden kann eine adäquate Schmerztherapie eingeleitet werden. Heutzutage gibt es eine Menge dieser Präparate, die auch langzeitig eingenommen werden können, v.a. auch bei Herz-, Magen Darm- und Nierenproblemen. Wir haben damit gute Erfahrungen. Darüber müssen Sie jedoch mit dem behandelnden Arzt sprechen.
Eine weitere gute Therapie zur Schmerzreduktion ist die sogenannte TENS Therapie. Dabei wird über die Haut die Schmerzleitung beeinflusst und dem Patienten gehts z. T. deutlich besser und diese kann es daheim selbst anwenden. Dies kann von dem Arzt verschrieben werden.

Sind noch Fragen offen, dann sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber oder lassen es mich wissen. VG und gute Besserung !Wenn diese info hilfreich war, dann bitte mit " akzeptieren" entlohnen. Diese allgemein Information ist keine Aufforderung zur Selbstbehandlung und ersetzt jedoch nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis: Die Diagnose und Therapie stellt der behandelnde Arzt. Eine Haftung für diese Information wird nicht übernommen!
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Massagen und Wärme wurde schon probiert, hat aber nicht viel genützt. Ich habe schon von Schmerzpflastern gehört, wäre das eine Möglichkeit
Experte:  OrthopaedeDdorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehen Sie, dass ist immer wieder die Erfahrung, die wir machen.
Natürlich es gibt Schmerzpflaster, die man alle 1-3 Tage wechseln kann. Da diese in der Regel Morphinpräparate enthalten, sollte versucht werden, ob Ihre Mutter diese überhaupt benötigt. Daher muss man sich daran tasten und die Dosierungen steigern, bis die MUM besser klar kommt.

Aber probieren Sie TENS aus. Ggf auch zum schmerztherapeuten und/oder Orthopäden
OrthopaedeDdorf, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung: Orthopädie und Unfallchirurgie, Osteopathie, Sportmedizin, Akupunktur, spez. Schmerztherapie
OrthopaedeDdorf und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Danke XXXXX XXXXX Rückmeldung. Dass Wärme nicht immer hilft ist verständlich. Es benötigt Geduld und einfühlsame Therapie. Die Erfahrungen in der Rheumatologie und Orthopädie beruhen aber nicht auf allgemein gültigen Aussagen. Wärme ist immer unterstützend zu sehen, behandelt leider nicht die Ursache.
Rotlicht dringt in die Tiefe, so wie auch die Anwendung von TENS.

TENS ist eine gute Idee, verbessert die Durchblutung im Muskelgewebe und in den tiefen Weichgeweben.

Diese Morphinhaltigen Schmerzpflaster haben ihre Berechtigung und können hilfreich sein. Doch besteht die Gefahr der Abhängigkeit und sind oft für schwere Verstopfungen mit heftigen Bauchschmerzen verantwortlich.

Eine Massage mit Voltaren-Gel und Arnikaöl ist ebenfalls ratsam.

Eine neurologische Untersuchung kann Nervenwurzelreizungen des Halsnervengeflechtes zeigen, welche ggf. weiter gezielt behandelt werden sollte. Auch durch Krankengymnastik und physikalischer Therapie.

Alles Gute
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung: Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben sie hierzu noch Fragen?
Gern helfe ich ihnen weiter!

Ihre Dr. K. Hamann
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Aller guten Dinge sind drei...

Darum mische ich mich jetzt auch noch ein.

Sie fragen, was man tun könne und an wen Sie sich wenden können.
Ich denke, die Antworten sind klar gworden. Die Behandlung besteht aus drei Säulen, der medikamentösen Schmerzreduktion, einer Physiotherapie und. Maßnahmen zur Reduktion der Verspannungen wie Masssge und Wärme.

Sie können sich an den Hausarzt oder einen Orthopäden wenden. Beide können die Maßnahmen einleiten. Da die Patienten oft berichten, dass sie beim Orthopäden zwei Stunden warten und dann kaum zwei Minuten im Sprechzimmer sind, obwohl sie mehrere Wochen auf den Termin warten mussten, ist es in der Regel gut, sich zunächst an den Hausarzt zu wenden. Er wird den Orthopäden zu Rate ziehen, sobald dies erforderlich ist.

Die Betreuung solcher Patienten ist eine tägliche Aufgabe des Hausarztes. Falls eine spezielle Schmerztherapie erforderlich sein sollte, kann der Hausarzt Ihre Mutter auch dorthin gezielt überweisen. Dies ist allerdings nur im Ausnahmefall erforderlich. Gerade die aufsteigende Dosierung von Schmerzmitteln und entsprechende Präparatewahl beim älteren Menschen ist eine häufige Aufgabe für den Haussrzt.

Alles, alles Gute für Ihre Mutter.

Dr. Schaaf