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Dr.Jahn
Dr.Jahn, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1209
Erfahrung:  mehr als 30 Jahre Berufserfahrung Gynäkologie und Geburtshilfe, Prävention, Psychotherapie
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Dr.Jahn ist jetzt online.

Ich habe sehr starke Regelblutungen und habe mit meiner Frauenärztin

Kundenfrage

Ich habe sehr starke Regelblutungen und habe mit meiner Frauenärztin darüber gesprochen. Da ich deswegen oftmals schon einen sehr tiefen Hämoglobinwert hatte, empfiehlt sie mir die Verwendung einer Hormonspirale. Jetzt habe ich nachgelesen, dass häufig Depressionen als Begleiterscheinungen auftreten können. Ich habe letztes Jahr unter einer starken Depression gelitten und möchte es tunlichst vermeiden, wieder in diese Spirale zu geraten. Meine Ärztin hat noch von einer Gebärmutterschleimhautentfernung? gesprochen. Nun möchte ich mich gerne näher informieren. Können Sie helfen? Herzlichen Dank, Brigitte Brun Singer
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.Jahn hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend, Frau Brigitte Brun Singer!

Wenn Sie keinen Kinderwunsch mehr haben, ist die sogenannte Endometriumablation eine schöne Alternative zur Mirena und auch zur Gebärmutterentfernung .
Die Endometriumablation ist ein kleiner ambulant durchzuführender Eingriff in Kurznarkose.
Im Allgemeinen besteht danach nur eine kurze Arbeitsunfähigkeit.
Gelingt der Eingriff, ist mit einer deutlich geringeren Blutung zu rechnen. Bei einigen Frauen bleibt die Blutung gänzlich weg!

Ich hoffe Ihre Frage zufriedenstellend beantwortet zu haben!

Alles Gute!

Dr. Sigrid Jahn!

Hilfreiche Antworten bitte durch Akzeptieren honorieren, danke!

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wie gross ist das Risiko, wegen der Hormonspirale eine Depression zu bekommen?
Experte:  Dr.Jahn hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn Sie mit der Mirena verhüten möchten, sollten Sie wissen, dass es sich um eine Langzeitverhütung mit sehr positiven Nebeneffekten handelt.
Ihre Frauenärztin hat diese Methode Ihnen nicht ohne Grund empfohlen.
Als erstes handelt es sich um eine jederzeit reversible Methode, die Einlage erfolgt ambulant, im Allgemeinen auch ohne Narkose.
Eine Arbeitsunfähigkeit ist nicht zu erwarten.
Auf dem ca. 3 cm langen Schenkel der Mirena befindet sich ein Hormonzylinder mit dem Gestagen Levonorgestrel.

Dieses Levonorgestrel wird in ganz geringen Mengen für insgesamt 5 Jahre überwiegend lokal an die Gebärmutterschleimhaut abgegeben, die dann nicht mehr so hoch aufgebaut wird. Diese niedrigen Gestagenmengen sind nur mit ganz empfindlichen Messmethoden im Blut laborchemisch nachweisbar und ein grosser Vorteil gegenüber den Hormonmengen, die bei der Pille oder z.B. Implanon für gleiche Effekte benötigt werden.

In großen vergleichenden Studien schneidet Mirena bezüglich des Risikos der Entwicklung einer Depression nicht schlechter als andere Verhütungsmethoden ab. Für Sie bedeutet das: die Einlage ist zu empfehlen, das Risiko für eine Depression sehr gering und die Möglichkeit der Entfernung ist ja jederzeit gegeben.
Außerdem darf nicht vergessen werden, dass Depressionen nicht immer ausschließlich hormonabhängige sind, sondern vielfältige Ursachen verantwortlich sind. Die Ursachen sind dann entsprechend zu therapieren.
Auf alle Falle wird es Ihnen besser gehen, wenn Sie nicht mehr so stark hülfen und Ihr Eisenspiegel sich wieder normalisiert!

Alles Gute!

Ihre Dr. Sigrid Jahn!

Hilfreiche Antworten bitte durch Akzeptieren honorieren, danke!
Dr.Jahn, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1209
Erfahrung: mehr als 30 Jahre Berufserfahrung Gynäkologie und Geburtshilfe, Prävention, Psychotherapie
Dr.Jahn und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr.Scheufele hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,von der Hormonspirale muss ich Ihnen unbedingt abraten, da Depressionen dabei eine sehr häufige Nebenwirkung sind.Vor einer operativen Massnahme wie der Verödung der Gebärmutterschleimhaut sollte eine medikamentöse Behandlung versucht werden. Mit der Einnahme von Cyklokapron (nur an den Blutungstagen einzunehmen) mache ich dabei immer wieder gute Erfahrungen.Mit freundlichen Grüssen,Dr. N. Scheufele