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OrthopaedeDdorf
OrthopaedeDdorf, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 864
Erfahrung:  Orthopädie und Unfallchirurgie, Osteopathie, Sportmedizin, Akupunktur, spez. Schmerztherapie
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OrthopaedeDdorf ist jetzt online.

Guten Abend, ich habe eine Frage zu einer Achillessehnenruptur. Vorgeschichte: Im

Kundenfrage

Guten Abend, ich habe eine Frage zu einer Achillessehnenruptur.
Vorgeschichte:
Im Jahr 2007 hatte ich mir die Rechte Ferse gebrochen, ein Arbeitsunfall. Sprung aus ca. 1,50m Höhe, Mehrfachfraktur mit Gelenkspalt Reduzierung und Stufenbildung.
Seit dem bin ich in Therapeutischer Behandlung 2mal Wöchentlich.

In diesem Jahr, Juni, kam ich von meiner KG-Stunde und ging meiner Arbeit nach.
Ich bin selbständiger Zimmermann.
Meinen Auszubildenden helfend, stieg ich vom Gabelstapler ab und machte einen Schritt nach Vorn, Rechts voran. Ich spürte nur ein "Plopp" und konnte nicht mehr auftreten.
Zwischen der KG und dem Unfall lagen 60 Minuten.

Im KH wurde der Unfall aufgenommen und als solcher weiter an die BG geleitet.
Nun habe ich vor zwei Wochen einen Entscheid der BG erhalten, es würde sich um keinen Arbeistunfall handeln. Begründung sind Paragraphen die mir nicht weiter erklärt wurden.

Ich kann nicht verstehen, warum es sich hierbei nicht um einen Arbeitsunfall handeln soll, zumal es bei der Arbeit passiert ist und ich der Meinung bin, wenn ist es auch eine Art Überlastung des Linken Fußes ist, dadurch begründet, dass Rechts nicht zu 100% funktioniert. Rechts sind 20% Erwerbsmindernd.

Können Sie mir Ihre Einschätzung geben, ob ich Einspruch einlegen sollte?

Mit freundlichem Gruß
Jens Kaiser
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  OrthopaedeDdorf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr Kaiser,
ich bin gespannt, ob Sie meine Frage mit akzeptieren entlohnen: Denn ich muss Ihnen mitteilen, dass Sie keine Chance haben.
Ein Unfall im Sinne des Gesetzes ist dann anerkannt, wenn ein von aussen eintreffendes Ereignis auf sie trifft und es zu einer Verletzung kommt. Das ist bei Ihnen nicht der Fall. Wären Sie ausgerutscht und dann zu boden gestürzt, wäre das was anderes. Leider.



Sind noch Fragen offen, dann sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden darüber oder lassen es mich wissen. VG und gute Besserung !Wenn diese info hilfreich war, dann bitte mit " akzeptieren" entlohnen. Diese allgemein Information ist keine Aufforderung zur Selbstbehandlung und ersetzt jedoch nicht die Untersuchung vor Ort oder in meiner Praxis: Die Diagnose und Therapie stellt der behandelnde Arzt. Eine Haftung für diese Information wird nicht übernommen!
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend Herr Dr. Ddorf?,

nein leider bin ich mit Ihrer Antwort nicht zu frieden.
Es geht mir ja nicht darum zu erfahren, ob das ein Unfall im Sinne des Gesetzes ist, war, oder sein kann, sondern um verstehen zu können, wodurch die Ruptur verursacht wurde.
Es gab vorweg keine Anzeichen einer Reizung oder Schädigung, wobei der Großteil von Literatur dies auch so beschreibt, daher ist es für mich noch unverständlicher.

Kann denn davon ausgegangen werden das der Riß auch OHNE eine Schädigung des Rechten Fußes eingetreten wäre?
Oder ist es doch eher in der Verbindung zu sehen, keinen normalen "Gang" zu haben und Links die Kompensation übernommen hat.
Ich sehe und fühle doch, dass durch die Hemmung des Rechten Fußes mein Körper in manchen Abläufen anders arbeitet als vorher, sich anders stellt.
Eine Art Schonhaltung?

MfG
Jens Kaiser
Experte:  OrthopaedeDdorf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehen Sie Herr Kaiser,
die Antwort, die Sie sich wünschen, kann ich Ihnen leider nicht geben...Ich habe objektiv Ihre Frage beantwortet, dass sich der Einspruch nicht lohnt.

Nun stellen Sie eine andere Frage und ich beantworte diese auch und hofft, dass Sie dann akzeptieren:

Ja, eine Achillessehnenruptur kann spontan auftreten!!!!!!!
Dafür bedarf es keiner Reizung oder Schädigung. Das Sehnengewebe unterliegt auch einem Alterunsgprozess und somit wird die Elastizität auch immer weniger.
Ich habe schon einige Rupturen gesehen, die aus heiteren Himmel kamen.

DIe BG haette es anerkannt, wenn Sie einen Unfall erlitten hätten. Oder etwas banales passiert wäre und man bei der OP keinerlei Degeneration im histologischen Präparat gefunden hätte. Ansonsten wäre es kaum zu einer Akzeptanz gekommen.

Ich hoffe, dass hilft Ihnen weiter