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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hautaerztin ist jetzt online.

mein sohn,19 jahre hat seit einigen tagen seinen geschmacksinn

Kundenfrage

mein sohn,19 jahre hat seit einigen tagen seinen geschmacksinn verloren,die hausärztin hat ihn zur untersuchung in das spital geschickt um eine hno-untersuchung und ein schädel ct machen zu lassen,nach dreistündigem warten wurde er nachhause geschickt mit der begründung es sei momentan kein zuständiger arzt da,ich als mutter mache mir natürlich sorgen und muß man sich das gefallen lassen?was können wir tun und welche untersuchungen sind notwendig um die ursache des geschmacksinnverlustes feststellen zu können
lg romana bawaronschütz
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

Sie sollten das so keinesfalls auf sich beruhen lassen. Die Ursache des Geschmacksverlustes muß unbedingt abgeklärt werden. Es können durchaus behandlungsbedürftige Erkrankungen dahinterstecken.

 

Mögliche Ursachen sind: Infektionen, Traumen, Blockaden von Nerven durch Schwellung oder Verklemmung, Schilddrüsenerkrankungen, auch Tumoren (weniger bei jungen Menschen), vorangegangene zahnärztliche Behandlungen, Medikamente.

 

Es ist abzuklären, ob die Störung bei den Geschmacksknospen selbst oder den Geschmacksnerven liegt. Zuständige Fachärzte sind HNO-Arzt und Neurologe.

 

Zuerst muß die Krankengeschichte erfaßt werden, dann folgt körperliche/neurologische und evtl. auch Blutuntersuchung. Das CT ist wichtig, um Veränderungen im Gehirn erfassen zu können.

 

Vielleicht können Sie in diesem Spital einen neuen Termin machen oder eine HNO- bzw. Neurologenpraxis aufsuchen. Evtl. können Sie auch eine größere Klinik ansteueren. Wenn Sie eine Universitätsklinik oder ein größeres Versorgungskrankenhaus in der Nähe haben, sollte es dort eine HNO- und eine Neurologische Klinik geben.

 

Alles Gute für Ihren Sohn und freundliche Grüße Dr. Almut Hoffmann

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Bitte honorieren Sie die Antwort durch Anklicken von "AKZEPTIEREN", wenn sie Ihnen geholfen hat.

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

 

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke,für die ausführliche Antwort zu meiner Frage!Mein Sohn hat mir gesagt,daß sein Geschmackssinnverlust schon vor ca.drei Wochen zum erstenmal aufgetreten ist,er bemerkte beim Essen,daß alles gleich fad schmeckt.Meine Frage dazu,kann man mit dieser Information etwas ausschließen oder wenn eine Infektion der Grund dafür ist,gibt es da eine Inkupationszeit und wie schnell soll man reagieren und vorallem kann es Lebensbedrohlich sein???
LG Romana Bawaronschütz
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

ausschließen kann man mit diesen Informationen am ehesten ein Trauma. Ob Ihr Sohn in zahnärztlicher Behandlung war oder Medikamente nimmt, wird er selbst wissen. Das übrige kann sich auch in der von Ihnen beschriebenen Art bemerkbar machen.

Man soll in der Medizin niemals nie sagen, aber daß es lebensbedrohlich ist, ist extrem unwahrscheinlich.

 

Eine Infektion kann ja stumm - d.h. ohne Symptome - ablaufen, wenn der Körper gute Abwehr hat, oder auch nur mit relativ geringen Symptomen. Insofern müssen Sie nicht auf einen großen Ausbruch nach Inkubationszeit warten. Wenn eine Infektion die Ursache sein sollte, ist sie das schon.

 

Bitte brechen Sie nicht in Panik aus, das ist nicht notwendig. Schauen Sie einfach, daß das Ganze so bald als möglich abeklärt wird.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

Sie haben meine Antwort gelesen. Sind noch Fragen offen geblieben? Wenn nicht, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort zu honorieren, sofern Sie Ihnen geholfen hat. Sie tun dies, indem Sie auf den grünen Button "AKZEPTIEREN" klicken. Ohne diesen Schritt kann uns das Honorar nicht erreichen. Wenn Ihnen danach weitere Fragen entstehen sollten, können Sie den Dialog trotzdem fortsetzen.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

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