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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hautaerztin ist jetzt online.

Im Jahr 2000 erlitt ich einen Vorderwandinfarkt.2006 wurde

Kundenfrage

Im Jahr 2000 erlitt ich einen Vorderwandinfarkt.2006 wurde eine Aortenklappe(bio) ersetzt sowie die Mitralklappe gerafft,ein Bypass gelegt.Seither nehme ich als Medikamente tägl. 1/2Tabl. Beloc Zok 95,1/2 Delix5+,1 Ass100,sowie für mein Prostataleiden je 1 Tabl.Tamsulosin Dura 0.4mg,1 Tabl. Finasterid 5mg u. 1 Tabl.Omeprazol 20mg.
Seit einiger Zeit (ca 2 Monate)beobachte ich rote Flecken auf meiner Haut (vornehmlich an den Unterarmen) sowie eine erhöhte Blutungsneigung an diesen Stellen-die Haut dort ist sehr verletzlich.Ausserdem geschwollene Füße u. Juckreiz an den Genitalien.Die aufgeführten Nebenwirkungen in den Beipackzetteln der Med. bestärken dies.
Kann ich gefahrlos diese Med. reduzieren u. welche ?? Danke
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

Sie können durchaus eine Arzneimittelreaktion haben. Sie können sowohl auf ein einzelnes Medikament reagieren, als auch auf Stoffwechselprodukte, bei der Verarbeitung der Medikamente im Körper in Kombination entstehen.

 

Ein Hautarzt bzw. Allergologe, der Erfahrung hat, kann aufgrund des Erscheinungsbildes sehen, ob eine Arzneimittelreaktion in Frage kommt.

 

Herauszufinden, auf welches Medikament Sie reagieren, ist meist ein kleines Dedektivspiel.

Aus hautärztlicher/allergologischer Sicht läßt man zuerst die Medikamente weg, die die höchste Wahrscheinlichkeit für Auslösen einer allergischen Reaktion haben. Ich würde in Ihrem Fall mit Beloc Zok beginnen.

Aus internistischer/hausärztlicher/urologischer Sicht kann die Sache aber ganz anders aussehen. Da muß berücksichtigt werden, wie gut kann der Körper in Anbetracht der bestehenden Erkrankungen das Fehlen des entsprechenden Medikamentes verkraften? Kann man Ersatz anbieten? Zwischen diesen beiden Interessen muß ein Kompromiß gefunden werden. Das hängt natürlich auch immer davon ab, wie stark die Allergie ist und auf welcher Seite die Bedrohung größer ist. Deshalb ist so etwas ein Thema für interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Fachärzte.

 

Ob man gefahrlos ein Medikament absetzen kann, muß der verordnende Arzt entscheiden, der Kenntnis von Ihren Krankheiten hat.. Ob man ein Medikament relativ gefahrlos noch weiternehmen kann oder umgehendes Absetzen erforderlich ist, muß der Hautarzt bzw. Allergologe sagen.

 

Man setzt möglichst die Medikamente einzeln ab, damit man unterscheiden kann, welches der Auslöser ist.

 

Wenn es ambulant nicht geht, weil sorgfältige Beobchtung erforderlich ist, können Sie sich auch in einer Hautklinik versorgen lassen.

 

Nebenbei gesagt, wäre es hilfreich, wenn sie die Hautveränderungen behandeln lassen, damit sie Sie weniger beeinträchtigen.

 

Alles Gute und freundliche Grüße Dr. A. Hoffmann

 

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Bitte honorieren Sie die Antwort durch Anklicken von "AKZEPTIEREN", wenn sie Ihnen geholfen hat, danke.

 

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

ich habe gesehen, daß die Antwort Sie nicht erreicht hat. Manchmal wird die Benachrichtigungsmail über die Antwort vom SPAM-Filter des Kunden abgefangen, so daß Sie keine Kenntnis davon erlangen. Dies ist ein zweiter Versuch, Sie auf die Antwort aufmerksam zu machen.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

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