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Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 89
Erfahrung:  Arzt
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Mein Mann (70 Jahre) Journalist, hat seit l ngerem Alptr ume,

Beantwortete Frage:

Mein Mann (70 Jahre) Journalist, hat seit längerem Alpträume, in denen er laut schreit, manchmal um sich schlägt, aus dem Bett springt, oder meint sich wehren zu müssen, und dann zutritt und ich aufpassen muss, dass ich keine Schläge oder Tritte abkriege. Manchmal ist er leicht zugänglich, wenn ich ihn anspreche, manchmal dauert es eine Zeit, bis er aus dem Traumgeschehen wieder in der Realität ist. Er möchte keine Psychotherapie machen, was schlagen sie vor? Wenn Psychopharmaka, welche würden Sie empfehlen?Tagsüber ist er dann wieder so, wie immer.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr.med.24h hat geantwortet vor 6 Jahren.
Liebe Fragestellerin,
vielen Dank XXXXX XXXXX Frage. Da Ihr Mann ansonsten offenbar tagsüber "ganz normal" ist, wie Sie sagen, also weder depressiv noch ängstlich wirkt, ist es verständlich, dass er sich nicht für eine Psychotherapie entschließen kann, schon gar nicht "aus heiterem Himmel". Sprechen Sie mit Ihm über die Gefahr, dass er Sie oder sich nachts verletzen kann. Überzeugen Sie Ihn, mit Ihnen zu einem Neurologen zu gehen, um dort unter anderem ein EEG machen zu lassen. Derartige Schlafstörungen haben sehr häufig- insbesondere im höheren Lebensalter- auch organische Ursachen. Ein gewissenhafter Psychotherapeut würde z.B. niemanden unter dem Verdacht einer Depression behandeln, ohne beispielsweise die Schilddrüse abgeklärt zu haben- ähnlich verhält es sich bei Ihrem Mann. Der Nebeneffekt einer neurologischen und evtl. "somnologischen" (das sind die Schlafmediziner, oftmals Internisten) Abklärung ist, dass Sie ihren Mann aktivieren, dieses Symptom zu erkennen und sich damit zu beschäftigen- was auch für eine tatsächlich notwendige Psychotherapie die Chance erhöhen würde. Aktuell klingen die geschilderten Symptome jedoch nicht nach einem rein psychogenen Geschehen, so dass ich Ihnen die körperliche Abklärung dringend anrate. Ursachen können vielfältig sein, u.a. eine Unterart von epileptischen Anfällen im Schlaf, oder kurzzeitige Atempausen während der Nacht. Die Behandlung mit einem Antidepressivum erscheint zum jetzigen Zeitpunkt nicht gerechtfertigt. Sprechen Sie ggf. zunächst mit dem Hausarzt, der die Abklärung veranlassen kann.
Ich hoffe, Ihnen etwas geholfen zu haben. Für Sie und Ihren Mann Alles Gute!
Dr.med.24h und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.