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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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Hautaerztin ist jetzt online.

ein Schwiegersohn leidet schon ber Jahre an Alkolabh ngigkeit/-krankheit.

Kundenfrage

ein Schwiegersohn leidet schon über Jahre an Alkolabhängigkeit/-krankheit. Er sieht das aber nicht ein. Was kann man tun?

G.Fischer
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende/r,

 

Sie werden wahrscheinlich wenig tun können, wenn Ihr Schwiegersohn selbst keine Einsicht und keine Motivation hat, irgendetwas zu tun. Oft ist der erste Schritt - nämlich sich die Abhängigkeit einzugestehen - sehr schwierig. Dabei kann das Selbstbild erheblich ins Wanken kommen. Das möchte man meist vermeiden.

 

Dann ist das Problem bei jeglicher Art von Hilfe: wenn jemand keine Hilfe annehmen will, kann man sie nicht geben. Ihr Schwiegersohn müßte es selbst wollen, vom Alkohol loszukommen und aufzuarbeiten, weshalb es überhaupt dazu gekommen ist. Hilfsangebote gibt es ja genug: die Gruppen der Anonymen Alkoholiker, Psychotherapeuten etc. Das nutzt leider nichts, wenn der Betroffene gar keine Unterstützung haben will.

 

Natürlich ist das schwierig für Sie, da sehenden Auges zuzuschauen und nichts tun zu können. Die Dinge werden vermutlich Ihren Lauf nehmen. Sollte Ihre Tochter Konsequenzen ziehen, weil der Zustand nicht mehr zu ertragen ist, werden Sie sehen, ob Ihr Schwiegersohn dann aufwacht und etwas unternimmt.

 

Wundern Sie sich bitte nicht, daß ich Ihnen schreibe, obwohl ich Hautärztin bin. Ich arbeite als Hautärztin u.a. in einer psychosomatischen Klinik. Da bin ich mit dem Thema der Hilfe ständig konfrontiert.

 

Ich hoffe, Ihnen hiermit einen Impuls gegeben zu haben, auch wenn das sicher nicht erfreulich für Sie ist.

 

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Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann

 

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Diese Antwort ersetzt nicht die Konsultation beim Arzt vor Ort.

Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

Sie haben meine Antwort gelesen. Sind noch Fragen offen geblieben? Wenn ja, können Sie diese gern stellen.

 

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Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann