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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Hatte seit 1-2 Wochen immer wieder mal wieder beim Wasserlassen

Kundenfrage

Hatte seit 1-2 Wochen immer wieder mal wieder beim Wasserlassen ein Brennen verspürt und bin davon ausgegangen, dass es sich um eine leichte Harnröhrenentzündung handelt. Das Brennen war nur ganz selten vorhanden, dann aber heftig. Es wurde aber nicht häufiger, eher besser. Das Brennen war am Harnröhrenausgang und in der Eichel spürbar.
Jetzt habe ich aber bemerkt, dass ich entlang des rechten unteren Penisdrittels eine strangartige Verdickung ertasten kann, die mir vorher nicht so aufgefallen wäre. (Gehe davon aus, dass es sich um einen Schwellkörper handelt). Diese Verdickung ist so nur rechts unten zu ertasten, auf der gegenüberliegenden Seite nicht. Dazu sollte ich erwähnen, dass ich schon immer eine Penisverkrümmung habe, die nach rechts zeigt. Eine Erektion ist problemlos möglich, kommt mir die verdickte Stelle, die ich auch im nichterigierten Zustand ertasten, aber nicht sehen kann, leicht verdickt vor. Der Penis ist an der Stelle, an der die Verdickung beginnt, eventuell auch etwas stärker gekrümmt als sonst. Ich bin mir sehr unsicher und weiß mittlerweile schon gar nicht mehr, was normal ist und was nicht. Könnte es sich um eine Schwellkörperentzündung handeln, die durch eine nicht auskurierte Harnröhrenentzündung hervorgerufen wurde? Oder ich bin nur durch das Brennen sensibilisiert und der Schwellkörper ist an der Abknickstelle sowieso dicker und mir wäre dies zuvor nicht aufgefallen. Das Brennen habe ich immer noch leicht, aber von Gefühl ist eben eher in der Eichel und nicht im unteren Teil des Penis.
Frage: Ist der geschilderte mögliche Fall etwas wo man am Wochenende in der Ambulanz auftauschen sollte oder kann ich bis zur Abklärung bis Montag warten. Ich möchte die Zeit der diensthabenden Ärzte nicht unnötig in Anspruch nehmen, allerdings möchte ich auch nichts falsch machen, falls es sich wirklich um eine Entzündung handeln sollte. Ich bin 38 Jahre alt.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Morgen,

Ich möchte ihnen eine zufriedenstellende Antwort geben, leider kann ich sie nicht untersuchen, daher sind meine Antwort und Tipps eher allgemein. Durch Nachfragen oder weitere Hinweise und Informationen können sie meine Antwort konkretisieren.

Sie schildern, dass seit 1-2 Wochen immer mal wieder Brennen beim Wasserlassen auftritt, das eher besser wurde. Ist das richtig? Und seit ein paar Minuten bemerkten sie eine Verhärtung im Penisschaft rechts. Besteht diese Verhärtung im erigierten Zustand oder nur im erschlafften Zustand?

Haben sie Ausfluss?
Hatten sie sexuellen Kontakt mit Fremden?
Ist der Urin und Sperma normal gefärbt?

Ich antworte ihnen gern ausführlich, benötige jedoch noch mehr Informationen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie schildern, dass seit 1-2 Wochen immer mal wieder Brennen beim Wasserlassen auftritt, das eher besser wurde. Ist das richtig?Ja
Besteht diese Verhärtung im erigierten Zustand oder nur im erschlafften Zustand?
Im erschlafften und vor allem im errigierten Zustand ist es tastbar (2-3 cm langer dünner Strang).
Haben sie Ausfluss? Nein
Hatten sie sexuellen Kontakt mit Fremden? Nein
Ist der Urin und Sperma normal gefärbt? Ja
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke XXXXX XXXXX Antworten,

Damit ist eine Geschlechtskrankheit eher unwahrscheinlich.
Um jedoch einen Harnwegsinfekt oder eine bakterielle Besiedelung der Harnröhre auszuschliessen, sollte der Urin untersucht werden, auch wenn er optisch unauffällig aussieht.
Dressierten sollte sie ein Urologe untersuchen, ob eine Penisvenenthrombose vorliegt. Dies sollte rasch abgeklärt werden, da heute Samstag ist, kann ich ihnen das Warten bis Montag nicht empfehlen.Um Folgeschäden zu vermeiden, sollten sie sich besser heute noch in einer urologischen Ambulanz untersuchen lassen.
Sie müssen sich nicht schämen, das ist die tägliche Arbeit des Urologen.
Aber eine Penisvenenthrombose ist ein ernstes Kranheitsbild und bedarf einer raschen gezielten Therapie.

Alles Gute, wenn sie noch Fragen haben, antworte ich ihnen gern.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. K. Hamann
Dr. Hamann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Habe keine weiteren Fragen. Ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass Sie recht hatten. Es war tatsächlich eine Penisvenenthrombose. Gerade war ich in der Ambulanz. Man will aber nichts unternehmen, sondern abwarten, da sich das Problem meist von selbst löst.
Nochmals vielen Dank!
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Prima, alles Gute.
Eine Ferndiagnose ist oft sehr schwer, und in ihrem Fall haben ihre Angaben sehr geholfen, die Diagnose zu stellen. Eine Sicherung durch eine Untersuchung vor Ort ist in jedem Fall notwendig.

Alles Gute und vielen vielen Dank für ihre Rückmeldung!

Ihre Dr. K. Hamann

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