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Hautaerztin
Hautaerztin, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 831
Erfahrung:  Ärztin. Abgeschlossene Studium Humanmedizin.
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taubheitsgef hl in den zehenspitzen

Kundenfrage

taubheitsgefühl in den zehenspitzen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Hautaerztin hat geantwortet vor 6 Jahren.

In erster Linie sollte man sich mit der Lendenwirbelsäule und dem Ischiasnerv beschäftigen. Dieser verläßt im Bereich der Lendenwirbelsäule den Wirbelkanal und versorgt dann u.a. das gesamte Bein. Der Nerv hat verschiedene Fasen, die motorischen sind für die Bewegungen zuständig, die sensiblen für die Empfindungen. Wenn es im Bereich der Wirbel Blockierungen oder Verschiebungen gibt oder der Abstand zwischen den Wirbeln durch Muskelverspannungen kleiner wird, kann der Nerv an der Stelle wo er aus dem Wirbelkanal austritt, gedrückt werden. Dann können die Fasern, die am meisten betroffen sind, nicht mehr richtig arbeiten. Das sind zuerst oft die sensiblen, was dann zu Taubheitsgefühlen führt.

Taubheitsgefühle treten aber auch auf bei Nervenschädigung durch langjährigen Diabetes, Durchblutungsstörungen der arteriellen Blutgefäße, die die Sauerstoffversorgung übernehmen, oder langjährigem Alkoholkonsum.

Finden Sie sich in einer der genannten Möglichkeiten wieder?

Die Fachärzte, die Ihnen zu Klärung verhelfen können, sind der Orthopäde, der Neurologe und der Internist (Abklärung von Durchblutungsstörungen mit Ultraschall).

Wenn die Ursache im Bereich der Wirbelsäule liegt, ist es wichtig, daß Sie die Rückenmuskulatur durch entsprechende Bewegungsübungen in Schwung bringen. Die Krankenkasse hat dafür Angebote, die "Rückenschule". Auch regelmäßig durchgeführte Yogaübungen u.ä können zu Besserung beitragen. Mit ganzheitlichen Methoden wie Osteopathie, Craniosacraltherapie oder Dorntherapie kann man das Knochensystem ins Gleichgewicht bringen.

 

Ansonsten: eine Verletzung oder eine OP, bei denen ein sensibler Nerv geschädigt worden sein könnte, hatten Sie nicht?

 

Wenn neue Fragen entstehen, können Sie sich melden.

 

Mit freundlichen Grüßen Dr. A. Hoffmann