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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
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Dr. Schaaf ist jetzt online.

mein Sohn,18 Jahre,nimmt seit fast 4 Jahren Trileptal,hat aber

Kundenfrage

mein Sohn,18 Jahre,nimmt seit fast 4 Jahren Trileptal,hat aber jetzt wieder Anfälle und wurde zusätzlich mit Keppra behandelt-bei1000mg zeigten sich Nebenwirkungen und jetzt soll er auf Lamotrigin eingestellt werden.Er nahm gestern Abend zum ersten Mal 12,5mg Lamotrigin zusätzlich zu 2100mg Trileptal und 500mg Keppra-nun hat er heute an der Innenseite der Oberarmre dri rote juckende pusteln(könnten auch Insektenstiche sein so wie sie aussehen).Meine Frage-kann dies schon eine Reaktion auf diese 12,5mg Lamotrigin sein?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Allergische Reaktionen auf Lamotrigin sind in 5-10% beschrieben, es könnte sich also um eine solche Allergie handeln. Das lässt sich meist recht leicht daran erkennen, dass die Pusteln mehr werden, was bei Mückenstichen ja ncht zu erwarten ist.
Sie sollten sich dann an einen Arzt vor Ort wenden.
Entweder erreichen Sie Ihren Neurologen oder Sie wenden sich an eine Klinikambulanz (vorzugsweise Neurologie) oder an den Kassenärztlichen Beritschaftsdienst Tel 112.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Dr. Schaaf und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
wäre es gefährlich jetzt weiter Lamotrigin zu geben ,denn nur dann kann man ja feststellen ob die pusteln mehr werden.Ich bin Apothekerin und gut über die nebenwirkungen von Lamotrigin informiert,es geht mir nur darum wie schnell es zu dem stevens-johnson Syndrom kommen kann und ob man schon gleich nach dieser ersten Tablette aufgeben soll mit der Gabe von Lamotrigin?

danke für Ihre Antwort





Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 6 Jahren.
Trotz Rücksprache mit zwei Kollegen kann ich Ihnen diese Frage nicht konkret beantworten. Einerseits kommen die allergischen NW häufig vor und werden daher eher "gelassen gesehen", andererseits wird immer empfohlen, das ausklösende Medikament abzusetzen. Wie schnell sich ein Steven-Johnson Syndrom entwickeln kann, kann ich Ihnen nicht sagen.
Nachdem man nicht weiß, ob die Pusteln wirklich eine allergischer Reaktion bedeuten, ist die Entscheidung besonders schwierig.
Ihre Annahme, dass die Pusteln nur zunehmen, wenn man die Medikation fortsetzt, ist aber nicht zwingend richtig. Für Mückenstiche würde sprechen, dass die Anzahl über den Tag hinweg gleich geblieben ist und sich die Rötung langsam zurückbildet. Für eine Allergie würde sprechen, dass sich Anzahl und Aussehen der Pusteln verändert hat, denn der Wirkstoff ist ja noch im Körper, wenn auch in abnehmender Konzentration.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf