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Bergmann
Bergmann, Dr. Med.
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 1081
Erfahrung:  20j. Berufserfahrung in Kinder-, Jugendmedizin, Dermatologie, innere Medizin
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Bergmann ist jetzt online.

Nachsorge bei Zeckenbi Wurde erst nach 10 Tagen als dieser

Kundenfrage

Nachsorge bei Zeckenbiß? Wurde erst nach 10 Tagen als dieser erkannt da keine Bissstelle ( Zentrum) erkennbar war. Handteller groß blau unterlaufen juckte stark & starke Schmerzen bis in die Hüfte. Beginn am oberen Oberinnenschenkel.Sah aus wie Venenentzündung oder starkes Hämothom. Wurde zuerst mit Cortisonsalbe behandelt, da ein Insektenstich vermutet wurde. Ein 4. Arzt erkannte sofort Zeckenbiss verortnete mir für 15.Tage hoch prozentig Antibiotika. Habe diese abgeschlossen, das große Erytem ist verschwunden aber die rechte Hüfte schmerzt beim Auftreten noch heftig. Borelliose 1. Stufe wurde im Blut nachgewiesen. Was kann ich jetzt in Nachsorge noch tun? Vielen Dank XXXXX XXXXX Regina Grewohl
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Bergmann hat geantwortet vor 5 Jahren.

Hallo und guten Tag,

 

wenn Sie länger als 14 Tage ein ausreichend hoch dosiertes zeckentaugliches Antibiotikum genommen haben, sollte so eine beginnende Borreliose gestoppt sein.

 

Der zeitliche Abstand von etwa 10 Tagen nach Biss ist erfahrungsgemäß nicht zu lang, als daß eine Therapie oral dann schon nicht mehr ausreichen würde.

 

Bitte lassen Sie jetzt und in 4 Wochen Ihre Borrelien-Antikörpertiter im Blut bestimmen (einschließlich der Aufschlüsselung im Western Blot), so daß Sie sehen können, ob eine Infektion weiter aktiv ist und ob Sie evtl noch andere Medikamente benötigen.

 

Bitte lassen Sie Ihren Arzt ebenfalls ein großes Blutbild, Senkung, IgA, IgG, IgM und IgE sowie ein CRP mitbestimmen, um alle Entzündungsparameter zu checken.

 

Bitte sammeln Sie selbst von allen Befunden Kopien, so daß Sie bei Beschwerden gleich welcher Art, diese dem entsprechenden Kollegen gleich vorlegen können, damit dieser sich ein Bild machen kann, ob evtl eine latente Infektion noch vorhanden sein kann.

 

Die Hüftbeschwerden würde ich von einem Orthopäden vor Ort so lange überwachen lassen, bis wirklich alles wieder in Ordnung ist, dies kann dauern. Bitte bedenken Sie auch, daß bei bleibenden Beschwerden berücksichtigt werden sollte, daß durch Zeckenbiss auch noch andere - wenn auch seltenere - Erreger übertragen werden können, die ebenfalls für die Hüftbeschwerden verantwortlich sein könnten!!

 

Abwehrstärkend rate ich im Anschluss an das Antibiotikum zu LGG Infectopharm Kps, 2x1 tägl für 1 Monat.

 

Sind nicht ganz billig , evtl online günstiger, aber sehr wirkungsvoll.

 

Alles Gute und freundlichen Gruß.

Bergmann und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bitte erklären Sie mir den Western Blot Status Mfg. R.g.
Experte:  Bergmann hat geantwortet vor 5 Jahren.

...die bakteriologische Untersuchung aus dem Serum von Borrelien beinhaltet zunächst eine Aufspaltung in IgG-ELISA und IgM-Elisa sowie IgG -IFT und IgM-IFT.

 

Die Zuordnung dieser Ergebnisse zueinander zeigt dem Labormediziner, ob es Hinweise auf eine bestehende oder durchgemachte Infektion gibt.

 

Gibt es Hinweise auf eine Infektion (die Interpretation der einzelnen Befundkonstellationen würde hier zu weit führen, da dies spezielles Wissen eines Facharztes für Labormedizin voraussetzt), dann macht man den sogenannten Western blot :

 

Hier prüft man die Reaktionen der IgG und IgM-Antikörper auf spezielle Antigene der bei uns vorherrschenden Zeckenarten, d.h. gegen 10 - 12 verschiedene Antigene.

 

( p83/100, p58, p43, p41, p39, OspC, p 30, p21, Osp17, DbpA ,p 14 ,VLsE)

 

Die Interpratation dieser Befunde gehört in die Hand eines erfahrenen Laborarztes!!

 

Sie entscheidet letztlich über den Infektionsstatus und die daraus resultierenden Konsequenzen für den Patienten.

 

Übrigens in manchen Gegenden spricht man auch von "Immunoblot", gemeint ist hiermit dasselbe.

 

freundlichen Gruß!

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