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Dr. A. Teubner
Dr. A. Teubner, Ärztin
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 3331
Erfahrung:  35 Jahre Privatpraxis; Akupunktur, ganzheitl. Schmerztherapien, Naturheilverfahren
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Dr. A. Teubner ist jetzt online.

Seit drei Jahren leide ich unter einer bis heute nicht diagnostizierten

Kundenfrage

Seit drei Jahren leide ich unter einer bis heute nicht diagnostizierten oder klar
definierten Krankheit, die so langsam zur Qual wird und meine Lebensqualität so
stark einschränkt, dass ein normaler Tagesablauf schon gar nicht mehr stattfindet.
Das Ganze fing folgendermaßen an:

Vor ca. 3 Jahren im Frühjahr bekam ich Symptome einer Erkältung oder grippeähnlichen Krankheit, die sich wie folgt äußerten: Schmerzen in den Kniegelenken, Schmerzen in den
Wadenmuskeln, besonders stark rechts, geschwollene Armgelenke mit stechendem Schmerz, das rechte Kniegelenk war so stark geschwollen, dass ein Knicken schon fast gar nicht mehr möglich war. Das Ganze ging über ein paar Tage und war mal heftiger, mal fast normal,
dazu kam so tagelang ein Gefühl wie eine Erkältung mit Frösteln, dann abwechselnd mit Hitzewallungen mit der Tendenz zum leichten Fieber. Daraufhin ging ich zum Hausarzt,
dieser verordnete eine entzündungshemmende Salbe und gut war. Die Symptome klangen
nach 2-3 Wochen langsam ab und ich fühlte mich 3-4 Monate relativ beschwerdefrei bis
auf einen Hautauschschlag an der rechten Wade. Dieser ähnelt einer Schuppenflechte und kommt einher mit kleinen Pickelchen, was bis heute andauert und sich über den ganzen Körper verteilt. Der Ausschlag kommt vor allem an den Waden , Oberarmen, Hand- und Fingergelenken, Po-Backen und am kompletten Bauch bzw. Unterbauch vor, dazu kommen Hautrötungen mit Juckreiz auf der Kopfhaut.

Im September 2009 wachte ich nach einem kurzem Nickerchen auf und stellte ein leichtes Taubheitsgefühl in der rechten Gesichtshälfte fest. Ich konnte meine rechtes Augenlid nicht mehr öffnen bzw. hing dieses unkontrolliert nach unten. Ich ging sofort zu meinem Hausarzt, der mich mit Verdacht auf einen Schlaganfall untersuchte, dieser sich jedoch nicht bestätigte.

Dann traten zusätzlich zu dem hängenden Lid noch sehr starke, pochende Schmerzen an der Nasenhöhle bzw. im inneren rechten Augenwinkel auf und der rechte Nasenflügel schwoll stark an. Dieses hielt eine gewisse Zeit an und klang dann ganz langsam wieder ab. Nach ein paar Tagen kam zu den genannten Symptomen noch ein Kribbeln unter der rechten Kopfhaut hinzu, das sich wie tausend Nadelstiche anfühlte. Hinzu kamen noch Kopfschmerzen, die sich bis in die rechte Nackenmuskulatur ausbreiteten.

Mein damaliger Hausarzt überwies mich zu einem Augenarzt, der das HORNER Syndrom
diagnostizierte. Er wusste schlussendlich keinen Rat mehr und überwies mich zu einem Neurologen. Dieser machte diverse Blutuntersuchungen und neurologische Tests, ordnete ein CT und anschließend noch ein MRT des Kopfes an. Alles ohne einen Befund.

Die Beschwerden wurden aber immer heftiger. Die Schmerzen breiteten sich im Bereich des
Brustkorbes bzw. Bauches aus. Immer wieder dieser pochende Schmerz bis zu einem gewissen Punkt, dann langsam wieder abklingend. Das Ganze begleitete mich mittlerweile jeden Tag und steigerte sich im Herbst 2009 so heftig, dass ich ins Krankenhaus eingewiesen wurde. Dort wurde ich auf Herz, Lunge und Nieren überprüft: Lange der Röntgenaufnahmen, Lungenfunktionstest, EKG, Herz-Ultraschall, Belastungs-EKG, Blutdruckmessungen war alles soweit in Ordnung. Lediglich mein Blutdruck war schwankend bzw. stieg ab und zu in die Höhe und kam dann nur langsam wieder auf normale Werte. Ich wies die Ärzte darauf hin, dass ich im Fall des Bluthochdruckes diese pochenden Schmerzen verspüren würde. Es fühlt sich dann jedes Mal so an, als ob irgendeine Entzündung im Körper akut ist und der Körper sich mit aller Gewalt dagegen wehrt.

Aber da alle Laborwerte soweit in Ordnung waren, wurde ich trotz meiner anhaltenden Beschwerden ohne Befund entlassen.
Ich hangelte mich von Monat zu Monat in das neue Jahr 2010.
Meine Beschwerden wurden immer heftiger. Dazu kamen noch heftige Schmerzen in der rechten Bauchseite. Da mein damaliger Hausarzt mir zu verstehen gab, ihn aus Kosten-gründen nicht öfter als dreimal im Quartal aufzusuchen, wechselte ich mit immer noch stark anhaltenden Beschwerden zu einem anderen Hausarzt. Ihm erzählte ich die ganze Odyssee. Er wusste keinen Rat und vereinbarte einen Termin an UKM Münster, in der Neurologischen Tagesklinik. Das Ganze dauerte dann ca. 3 Monate, bis ich schließlich und letztendlich einen Termin bekam. In der Zwischenzeit hielt ich mich mehr schlecht als recht mit Schmerzmitteln und Blutdrucktabletten über Wasser.

Im September 2010 hatte ich dann meinen Termin in der Neurologischen Tagesklinik.
Nach der Aufnahme sprach ich mit dem Stations- oder Oberarzt oder wie auch immer.
Dieser versprach mir: Herr Lensing wenn Sie hier herausgehen, wissen wir, was Sie haben.
Euphorisch fuhr ich 7 Tage lang 60 km hin und zurück und ließ die zum Teil sehr unangenehmen und schmerzhaften Untersuchungen über mich ergehen., u. a. unzählige Blutuntersuchungen, sämtliche neurologische Untersuchungen mit Stromschlägen am und über den ganzen Körper, MRT Kopf, MRT Hals bis Brustwirbel, Ultraschall Kopf und Hals, Nervenwasser-Untersuchu
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo und guten Tag,

Ihre ganze Symptomatik und die genau geschilderte Entstehung ist etwas für einen sehr guten und erfahrenen Homöopathen.
Vielleicht gilt es die Weisheit umzusetzen:
"Wenn Sie etwas erleben wollen, das Sie bisher nicht erlebten (Heilung), müssen Sie etwas tun, was Sie bisher nicht getan haben"
Die Logik einer solchen Behandlung liegt nicht im Ergründen von Ursachen (diese haben selbst wieder Ursachen!) sondern im Erkennen der Substanz, die zuviel genommen, bei einem Gesunden die krankhaften Symptome hervorruft.
Diese Substanz hat eben die Kraft den Körper genau in der Weise zu verändern, wie es diese Erkrankung auch tut. Es besteht also eine bestimmte Beziehung, die therapeutisch gerade in undurchsichtigen, schwer sonst zu beherrschenden Zuständen genutzt werden kann.
Ich bin z.B. vor 35 Jahren selbst durch eine solche Erfahrung für das Potenzial der Homöopathie "geöffnet" worden.
Es ist leichter einen solchen Schritt zu gehen, wenn wir uns klar machen, wie wenig wir letztlich von dem Phänomen Leben und seiner bestimmenden Kräfte wissenschaftlich wissen.
Eine gute Adresse einen erfahrenen gut ausgebildeten Homöopathen ortsnah zu finden wäre:
www.deutsche-gesellschaft-für- klassische -Homöopathie.de (DGKH)
-notfalls googeln-

Ich wünsche Ihnen schnelle und durchgreifende Hilfe, vielleicht auf diesem Weg?
Gute Besserung

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